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...und hier geht's zum Jazz -Talk


#041009_1

Jazz-Intensivwoche in den Bergen mit Wolfgang Lackerschmid und Stefanie Schlesinger 

Sonntag 2. Januar bis Donnerstag 6. Januar 2005 

Zum 15. Mal in St. Gerold, dem Treffpunkt der Musiker und Jazzproduzenten im Großen Walsertal. 

Schwerpunkt dieses Workshops ist das Verstehen und Spielen von Jazz unter Berücksichtigung der Wurzeln, von ethnischen Einflüssen bis zu den amerikanischen Musikals, sowie die Fortsetzung der Entwicklungen. In unterschiedlichen Formationen setzt man das soeben Gelernte gleich spielerisch um oder lernt während des Spielens die Theorie zu verstehen. 
Der Kurs ist somit für Notisten ebenso sinnvoll wie für Gehörmusiker. 

Die theoretischen Kenntnisse werden aus der Praxiserfahrung heraus vermittelt und gleich wieder in die Praxis umgesetzt. Improvisation als „Erfinden neuer Melodien“, Phrasierung, Stilsicherheit, Überblick über die Funktionen aller beteiligten Instrumente im Zusammenspiel, Harmonielehre, Voicing, Repertoireerweiterung, Dynamik, Rhythmische Sicherheit und Flexibilität, Jazzgeschichte und Geschichten, Bühnenerfahrung, und Vieles mehr wird in dieser Woche erfahren, mit dem Ziel eine reichhaltige Palette von Anregungen aus diesem Workshop mitzunehmen. 

In den letzten Jahren haben sich bei den diversen Auftritten in der Propstei und den abendlichen Sessions schon mehrere Bands gefunden, die weiterhin Bestand und Erfolg hatten. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 begrenzt. Alle Arten von Instrumenten und Stimmen sind willkommen. Bei der Anmeldung bitte Instrument(e) und bisherige Voraussetzungen angeben. Bei zuvielen Bewerbern des selben Instruments wird nach den Kriterien Spielniveau und Anmeldedatum ausgewählt. 

Die Propstei verfügt über verschiedene Proberäume, Klaviere, 3 Flügel, davon ein großer Bösendorfer im Konzertsaal, große und kleine Orgel, Meditationsraum, Schwimmbad, Sauna, Reithalle, hervorragendes Essen, großer Weinkeller u.v.a. 
Viele prominente Musiker nehmen dort ihre CD´s auf. 
(z.B. Jan Garbarek mit dem Hillard Ensemble) 

Der Kurs beginnt am Sonntag den 2. Januar 2005 um 16 Uhr und endet am Donnerstag den 6. Januar mit dem Frühstück. Kursgeld EUR 200.-- 
Vollpension: Einzelzimmer EUR 64.70.-- / Doppelzimmer EUR 59.20 pro Person/Tag Dreierzimmer EUR 55.20 / Viererzimmer EUR 51.70 Studenten bezahlen 80 % des Pensionspreises. 
Bei finanziellen Schwierigkeiten gewähren wir gerne eine Ermässigung. 


Anmeldung bei: 
Propstei, A 6700 St. Gerold, Vorarlberg, Österreich 
Tel. 0043 / 5550 - 2121, Fax 0043 / 5550 - 2121 19 

Sachbearbeiterin: Frau Ursula Schneider u.schneider@propstei-stgerold.at
Informationen auch bei Wolfgang Lackerschmid, e-mail: mail@lackerschmid.de


#041007_1

Die Saxophonistin und Komponistin Angelika Niescier hat einen von der Stadt Bern (CH) und dem Verein BeJazz im Wettbewerb ausgeschriebenen Kompositionsauftrag gewonnen. Das Projekt  basiert auf  Dürrenmatts Theaterstück und Materialsammlung "Der Mitmacher" und involviert in der Komposition neben einer Videoperformance Arbeit mit vier klassischen Sängern. Die Premiere wird  im Rahmen des Wissenschafts- und Kunstsymposiums " Coscienza – Gewissen – Conscience; ein Fest der Wissenschaften und der Künste» in Bern im Mai 2005 stattfinden.

Zur Zeit stellt die Musikerin mit ihrem Quartett "Angelika Niescier sublim" die neueste CD "sublim II" vor.

 Der Auftakt der Tour ist im Alten Schlachthof in Soest.

Die Konzerte in Düsseldorf ( 08.10- Alte Jazzschmiede) und in Köln (10.10- Stadtgarten) werden vom "Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW" gefördert.

Homepage: www.angelika-niescier.de

Die Konzertdaten im Überblick

07.10 - Soest: Alter Schlachthof
08.10 - Düsseldorf: Jazzschmiede
09.10 - Leer, Kulturspeicher
10.10 - Köln  Stadtgarten
12.10 - Mannheim Klapsmühl
14.10 - Basel (CH)
15.10 - Genf (CH)
16.10 - Saignelégier (CH)
19.10 - Esch (L)
17.11 -Stuttgart, Jazztage


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Jazz goes circus – das traditionsreiche Deutsche Jazzfestival Frankfurt entdeckt in seiner 35. Ausgabe die zirzensische Dimension des Jazz: In einem Zelt am Osteingang des Hessischen Rundfunks (hr) gehen vom 22. bis 24. Oktober Jazz und Zirkus überraschende Verbindungen ein. Die Akteure: Musiker wie Gary Lucas, Willem Breuker, Bobby Previte, Christian Brückner mit Yakou Tribe, das französische Musikerkollektiv ARFI, Thärichens Tentett, die hr Big Band oder Annemarie Roelofs „Annie’s Boneless Chicken Band“ und natürlich Akrobaten – vom Jongleur über balinesische Gamelantänzerinnen bis zu mongolischen Schlangenmenschen. Präsentiert wird die bizarre Mixtur von einem ganz besonderen Conferencier: Der schwedische Po-saunist Nils Landgren lässt seinen Wortwitz sprühen, seine rote Posaune hat er natürlich auch dabei. Das 35. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2004, das der hr in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main veranstaltet, wird von der Adam Opel AG (Hauptsponsor), der Köstritz-Wernesgrüner Vertriebs GmbH, der Frankfurter Sparkasse 1822 sowie vom Hotel Steigenberger – Frankfurter Hof unterstützt. Die drei Konzertabende des Festivals beginnen jeweils um 19 Uhr und werden komplett und live im Kulturradio hr2 (UKW: 96,7 oder 95,0 MHz) übertragen. 

Mit ihrem Programm „La Grande Illusion“ sind die Künstler des Lyoner Kollektivs ARFI am Auftakt-Abend zu Gast: ein technisch äußerst aufwändiges Illusionstheater für Auge und Ohr lässt einen Kontrabassisten durch die Luft schweben, Instrumente spielen plötzlich ohne den Instrumentalisten, Musiker verschwinden auf offener Bühne, andere haben unversehens drei Beine. Inspiriert von den Täuschungen des Zauberers Abdul Alafrez verschränken sich bei ARFI (Association à la Recherche d’un Folklore Imaginaire) Musik und Magie auf einzigartige Weise. In ungewohntem Rahmen wagt sich die hr Big Band am zweiten Abend des Festivals in die Manege. Traditionelle Musik aus Indonesien mit Gongs, Metallophonen, bronzenen Kesseln und Glockenspielen dient dem Orchester als Impulsgeber. Das neunköpfige Münchner Ensemble „Cara Bali“ ist bei der hr Big Band zu Gast und sorgt für die Gamelan-typischen Klänge. Doch Chefdirigent Jörg Achim Keller geht es um mehr: Er will die Perkussionstechniken des Gamelan auf die Bläsersätze der hr Big Band übertragen und dabei zugleich der Improvisation Raum geben. 

Christian Brückner („The Voice“) wird unter der Zirkuskuppel Jazz und Lyrik vereinen. Der Synchronsprecher von Robert de Niro, besonders mit Rezitationen von Bukowski oder amerikanischen Beatniks bekannt geworden, wird in Frankfurt dem Ambiente entsprechend vom Clown August erzählen, der sein Publikum nicht nur zum Lachen bringen, sondern den Menschen zum Glück verhelfen will – aber grandios scheitert (Henry Miller: Das Lächeln am Fuße der Leiter). Brückners markante Stimme wird gerahmt von der Musik von „Yakou Tribe“, der Berliner Band seines Sohnes, des Gitarristen Kai Brückner. Der New Yorker Schlagzeuger Bobby Previte bringt mit seiner „Moscow Circus Band“ erstmals Manegenmusik aus Manhattan auf ein Jazzfestival, während der Gitarrist Gary Lucas mit seiner Band „Fast’n’Bulbous“ dem Rock-Anarchisten Captain Beefheart ein Denkmal setzt. 

Artistinnen wie Vanessa Rodriguez und Jaqueline Alvarez werden Kopf stehen, den eigenen Körper oder fliegende Teppiche rotieren lassend. Das Mongolian Fascination Ensemble verbiegt sich zu künstlerischen Skulpturen, die Doppeltuch-Artistinnen La Spina und Chris Ritter fliegen durch den Raum. Einer, der beim „Jazz-Zirkus“ natürlich nicht fehlen darf, ist das „Enfant terrible“ Willem Breuker. Mit seinem zehnköpfigen „Kollektief“ demonstriert der holländische Komponist, Arrangeur und Saxophonist, wie es klingt, wenn die Bewegungsenergie des Jazz auf Märsche, Walzer, Kinderlieder oder Melodien vom Jahrmarkt oder Zirkus trifft. Zusammen mit dem Musik-Clown Toby Rix wird er zum Abschluss des Festivals allerlei Späße treiben – zersägte Jungfrauen nicht ausgeschlossen. 

Karten zum Preis von 27 € Euro (Kombi-Ticket: 62 €; Preise inkl. Gebühren und RMV) beim hr Ticket Center (Tel.: 069/155-2000, E-Mail: info@hr-ticketcenter.de), allen bekannten Vorverkaufsstellen und – soweit vorhanden – an der Abendkasse. 

www.hr-online.de/jazzfestival


#041007_4

Die 25. Leverkusener Jazztage 2004

Während Leverkusens Kicker ewig den zweiten Platz belegen, gibt es musikalische Meisterschaften in der Farbenstadt auf vielen Ebenen. 

In diesem Jahr wird gefeiert. Zum 25. Mal wird Leverkusen der Mittelpunkt der internationalen Jazzszene. 
Während einst große Festivals wie Berlin oder Frankfurt heute eher ein Nischenpublikum bedienen und nur noch von Insidern besucht werden, haben sich die Leverkusener Jazztage zu einem großen Musikspektakel entwickelt, das Jahr für Jahr mehr als 20.000 Besucher in einer Woche in die Stadt am Rhein lockt. 

Mehr als 300 Künstler werden in 8 Tagen über 50 Konzerte geben.

Festivalleiter Eckhard Meszelinsky hat in den letzten Jahren unermüdlich für die künstlerische Einzigartigkeit dieses Festivals gekämpft. 
Finanzielle sowie lokal politische Katastrophen der Vergangenheit haben ihn nicht von seinem Ziel abgebracht, auch die 25. Ausgabe des Festivals zu einem großen Erfolg zu führen. 

In Zusammenarbeit mit dem WDR eröffnet der legendäre Rockpalast das Festivalprogramm. Living Colour, Bass Papst TM Stevens und Greg Koch sind virtuose Musiker, die in vielen Bereichen des Jazz tätig waren. Am Samstag, den 6. November zeigen sie sich von ihrer harten Seite. Intelligente Rock und Funk Grooves werden das Forum zum Kochen bringen.

Am Sonntag, den 7.11. werden die wohl populärsten Jazz Musiker aus Frankreich den Weg nach Leverkusen finden. Jean - Luc Ponty bereicherte schon mit Frank Zappa, Miles Davis, Mahavishnu Orchestra und mit „The Rite of Strings“ viele hochkarätige Projekte. Mit seiner eigenen Gruppe ist er zur Zeit auf dem Zenit seines Schaffens. Richard Galliano gilt als einer der besten Akkordeon Virtuosen der Welt, dies wird er sicherlich auch in Leverkusen beweisen können.
Das einzigartige Ambiente der historischen Sensenfabrik wird ein neuer Star am Flamenco Himmel am Montag, den 8.11. erleuchten. Rafael Cortes verbindet Tradition mit eigenen Kompositionen.

Die Womans Night am Dienstag, den 9.11. führt die zurzeit angesagtesten Jazzsängerinnen Silje Neergard, Jane Monheit und Nnenna Freelon ins Forum. Man darf gespannt sein, wer als Publikumsliebling nach Hause geht.
Joo, Jimmy und James. Drei Generationen von Musikern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, bitten zum Motto des Abends „All That Jazz“. Am Mittwoch, den 10.11. treffen Orgellegende Jimmy Smith und Saxophonstar James Carter auf Deutschlands innovativsten Trompeter Joo Kraus, der bereits mit Tab Two Erfolge auf den Jazztagen feierte.

Würde das Genie noch leben, hätte man in Leverkusen nichts unversucht gelassen, ihn ins Forum zu holen. „The Music of Jimi Hendrix“ bringt uns in Erinnerung, welche Spuren dieser Gitarren-Gott bis heute, drei Jahrzehnte nach seinem Tod hinterlassen hat. Hiram Bullock und die WDR Big Band verneigen sich vor dem Werk des Meisters und zeigen dem Zuhörer eine völlig neue musikalische Begegnung mit Jimi. Am Donnerstag, den 11.11. heizen zuvor die isländischen Funk Pioniere von Mezzoforte das Publikum ein.

Die lebende Legende, der Albino Edgar Winter, Bruder von Jonny Winter, ist seit über 30 Jahren ein Garant für exzessive Bluesmusik. 
Er wird für das einzige Konzert in Europa extra nach Leverkusen eingeflogen. Die jungen Musiker Bernard Allison, Charly A`Court sowie der schwergewichtige Popa Chubby zeigen am Freitag den 12.11., was der Blues heute Neues zu bieten hat.

Das Abschluss-Konzert des 25-jährigen Jubiläums am Samstag, den 13.11. wird den Zuhörern sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Gleich drei hochkarätige Superstars werden für ein unvergessliches Musikerlebnis sorgen. Ein Rausch für Ohren und Augen.
Hiromi, Ausnahme Pianistin aus Japan, wird erstmalig in Europa zu hören sein. Lizz Wright eine 24-jährige Entdeckung des Hit-Produzenten Tommy Li Puma sorgt für Wärme und Tiefe in Komposition, Darbietung und Stimme die Millionenseller wie Norah Jones oder Diana Krall nie erreicht haben. Leverkusen wird sicher eine weitere Station ihrer ohnehin schon jetzt berauschenden Karriere sein. 

Al Jarreau, was muss man zu ihm noch sagen. Vielfacher Grammy Gewinner als bester Jazz, Pop und Rocksänger, Platinplatten, ausverkaufte Konzerte nun zum dritten Mal in Leverkusen. Er war der Wunschkandidat von Festivalmanager Eckhard Meszelinsky. Sieben Monate hat er gekämpft, gegen Philharmonie, Tonhalle und internationale Konzertdirektionen. Al hat sich entschieden: am 13.11. ist er in Leverkusen. „Invite me again“ mit diesen Worten verabschiedete er sich im Jahr 2000 vom Leverkusener Publikum. Nun ist er wieder da, und mit neuer CD im Gepäck.

Dies ist nur ein Ausschnitt von vielen Konzerten und Ausstellungen die zum Thema Jazztage stattfinden.
Genaue Informationen erhalten Sie im Internet unter www.leverkusener-jazztage.de

Oder unter 02171 –767959 an der Info Hotline


#041007_2

Schorndorfer GitarrenSaiten
Herbst 2004


Samstag, 6.11.2004, 20.30 Uhr 
Jazzclub Session '88, Hammerschlag 8

Female Singer/Songwriter at its best

Caroline Aiken und Meike Koester

Beide spielen hervorragend Gitarre, singen fantastisch, haben eine starke Bühnenpräsenz und schreiben obendrein hochoriginelle Songs. Im Sommer waren die beiden auf erfolgreicher US-Tournee. „ Caroline Aiken ist gefährlich, sie bringt den Laden zum Überkochen!“, schwärmt der für einen Grammy nominierte Pierce Pettis. Und Meike Koester gehört die Zukunft: „Schnappt sie Euch, solange sie noch jung und ein Geheimtipp ist!“ Und dabei hat Meike bereits mit Größen wie Marc Cohn, Alannah Myles und Toto gearbeitet. 

Mittwoch, 24. November, 20 Uhr
Barbara-Künkelin-Halle, Schorndorf


International Guitar Night 2004
feat. Peter Finger(BRD), Michael Sagmeister (BRD), Vicki Genfan (USA), Evgeni Finkelstein (RUS)

Eine besonders interessante musikalische Zusammenstellung verspricht die diesjährige International Guitar Night zu werden. Das Konzept eines abwechslungsreichen Gitarrenabends auf höchstem Niveau hat sich inzwischen etabliert und führte in den letzten Jahren zu ständig wachsendem Publikumserfolg. Die Gitarrenvirtuosen um Peter Finger zelebrieren Solo und in verschiedenen Kombinationen akustische Saitenkunst par excellence. 

Mittwoch, 1. Dezember, 20 Uhr
Galerien für Kunst und Technik, Arnoldstr. 1

frimfram collective feat. Jo Ambros

Sie waren eines der Highlights bei den letzten Theaterhaus Jazztagen. Und das zurecht. Denn was die vier jungen Musiker um Schlagzeuger Torsten Krill, Saxofonist Carsten Netz, Bassist Uwe Lange und Gitarrist und diesjährigen Landesjazzpreisträger Jo Ambros musikalisch zu bieten haben, sucht seinesgleichen. Reality Music nennen sie das, was sie machen. Und das umfasst nichts anderes als kaputte und heile Grooves, schöne und schräge Melodien für Millionen, Harmonien, die die Welt verändern könnten, oder auch nicht. Die Musik gleicht einer spannenden Entdeckungsreise durch ganze Musikwelten. Jazz, Spanisches, Rock, Acid Grooves und vieles mehr. ”A Rockin‘ Trip to Soulful Sound“ – lassen Sie sich verführen.


#040926_4

Auch in der Ausgabe 2005 des Webadressbuch 
sind die Jazzpages wieder als wichtigste 
Anlaufstelle zum Jazz in Deutschland
aufgeführt.

Für das Webadressbuch wurden die 6.000 nützlichsten 
Webadressen in Deutschland redaktionell ausgewählt.

Weitere Informationen unter
http://www.mw-verlag.de


#040926_3

Bei Helmut Fritz, Achim Köpf, Michael Klenk und „baumzwischenraum“: Musik mit Lyrik, Fotos, Malerei und Tanz

 Klarinettist Hans Kumpf spielt – grenzübergreifend und experimentierfreudig

Hall/Waldenburg. Bereits als Teenager verknüpfte Hans Kumpf avancierten Jazz mit Lyrik und Grafik. So kooperierte er Ende der 60er Jahre beim Haller Club „alpha 60“ experimentierfreudig mit Vertretern von Dichtung und Visueller Kunst. In der Zwischenzeit arbeitete Kumpf „live“ sogar mit Lyrikern in Russland und Rumänien zusammen, mit seiner Frau Katarzyna praktiziert er erfolgreich „Polnische Lyrik + Jazz“. Außerdem machte er schon 1980 mit Ludwig Rehberg und dessen speziellem Synthesizer interaktiv Videokunst.

Wenn der Improvisator Kumpf zusammen mit dem Philologen Helmut Fritz (re-)agiert, kommt immer wieder eine Darbietung voller Dichte und Intensität zustande. Am Freitag, 1. Oktober 2004, präsentiert sich das Pädagogen-Tandem erneut mit eigenständiger sowie wahrhaft weltumspannender Lyrik und Jazz, und zwar um 20.30 Uhr in der Künstlerkneipe „Gleis 1“ im Bahnhof Waldenburg. Zuvor, um 19.30 Uhr, sorgt Kumpf solistisch bei der Vernissage der reizvollen Foto-Ausstellung „Iceland-Art“ von Achim Köpf für die musikalische Umrahmung.

Vor zwei Jahrzehnten betrieb Hans Kumpf mit Hilmar Braun bei Happenings „action music“ plus „action painting“. Aus Anlass der 4. Langen Kunstnacht tut sich der Klarinettist erstmals mit dem renommierten Künstler Michael Klenk zusammen: „Musik und Malerei im Dialog“ findet am Samstag, 2. Oktober 2004, ab 23.00 Uhr im Hof der Haller Akademie der Künste – gleich neben der Kunsthalle Würth – statt. Das einmalige Event wird etwa eine halbe Stunde andauern. Kurzfristig wurde der Klarinettist noch zu drei weiteren (kürzeren) Auftritten bei der diesjährigen Haller Kunstnacht gewonnen. Um 21.00 Uhr, 21.40 Uhr und 22.15 Uhr extemporiert der Avantgarde-Jazzer am Haalbrunnen zu der Bewegungsperformance „baumzwischenraum“ von Sabine Keller und Sandra Lüke. Auch diese Genre-Grenzen überschreitende Aktion bedeutet eine absolute Premiere.

 


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Jazzpages-Leser tun es ohnehin aber die Jazzfreunde im Rhein-Neckar-Raum genießen Live-Jazz tatsächlich vor allem im Oktober und November. 

"Enjoy Jazz" ist das Motto des Heidelberg-Mannheim-Ludwighafen Jazzfestivals, das mittlerweile im 6. Jahr die Ohren einer stetig zunehmenden Zahl von Konzertgängern erfreut. 

Besonders erfreut ist der Webmaster dieser Seiten, denn solch geballte Live-Jazzpräsenz direkt vor der Haustür  gibt dazu natürlich Anlaß. Das hochkarätige Programm und ein gewisses Maß an Lokalpatriotismus auch im World Wide Web sind Grund für die besondere Erwähung und Empfehlung des Enjoy Jazz Festivals !

Das komplette Programm findet sich unter www.enjoyjazz.de, das Radio bermuda.funk wird laufend die Veranstaltungen akustisch begleiten, vor allem natürlich in Jazzology

Spezielle Tips gefällig? 

...Medeski, Martin, Wood am 12.10. Feuerwache Mannheim
...Schlippenbach spielt das Gesamtwerk von Monk am 22.10. Feuerwache Mannheim
...McCoy Tyner am 29.10. Feuerwache Mannheim (endlich einmal live :-)
...Jürgen Friedrich am 02.11. Das Haus Ludwigshafen


#040926_1

Vom 4. bis zum 7. November 2004 feiert das JazzFest Berlin sein 40-jähriges Bestehen. Die Berliner Festwochen hatten 1964 beim legendären Jazzpublizisten Joachim-Ernst Berendt das Konzept für ein Jazzfestival bestellt. Der überwältigende Erfolg der ersten ’Berliner Jazztage’ führte in die künstlerische Autonomie. Wie kaum ein anderes Festival in Europa hat das JazzFest Berlin seitdem zur gesellschaftlichen Akzeptanz des Jazz beigetragen, aber auch immer musikalische Innovationen und neue Stimmen gefördert. Standen in den frühen Jahren meist (afrikanisch-)amerikanische Musiker und Gruppen auf der Bühne, die teilweise erstmals nach Europa und Deutschland gebracht wurden, hat das Festival in späteren Jahren auch prominent die eigenständigen europäischen und außeramerikanischen Jazzsprachen präsentiert.

Dem runden Geburtstag angemessen bestimmen Jubiläen und eine Rückschau auf die eigene, reiche Geschichte einen Teil des dies­jährigen Programms des künstlerischen Leiters Peter Schulze.

Für den Eröffnungsabend am 4. November 2004 kehrt das Festival in die Berliner Philharmonie zurück, die dem Festival die ersten 17 Jahre als Heimstatt diente. Das niederländische Willem Breuker Kollektief würdigt mit seiner überraschend eigenwilligen Bearbeitung der Rhapsody in Blue eine Komposition, deren Uraufführung sich 2004 zum 80. Male jährt. Willem Breuker, selbst einer der Pioniere des europäischen Jazz, feiert am gleichen Abend seinen 60. Geburtstag. George Gruntz, Schweizer Pianist, Komponist und Orchesterleiter und Albert Mangelsdorff, Posaunist von Weltrang und ’Ikone’ des deutschen Nachkriegs-Jazz werden mit der NDR Bigband auftreten. Ein Konzert, das in dieser Konstellation auch der langen, erfolgreichen Zusammenarbeit des Festivals mit der ARD huldigt, die es von Anfang an als Pate, Begleiter und auch Mit-Finanzier treu begleitete.

ine Reminiszenz an das Gründungsjahr 1964 sind Auftritte von Zbigniew Namyslowski und einer musikalischen Delegation aus New Orleans. Weitere Jahrestagskonzerte erinnern an Fats Waller, Eric Dolphy oder Coleman Hawkins. Martin Luther King, der 1964 das Geleitwort zu den ersten Berliner Jazztagen verfasste, wird mit der deutschen Erst-Aufführung von Denys Baptistes gefeierter Suite Let Freedom Ring! gewürdigt. Zum letzten Mal auf Tournee Charles Lloyd, mit einem Gedenkkonzert für seinen verstorbenen Freund Billy Higgins. Neben dem „Blick zurück" widmet sich das Festival auch aktuellen und multikulturellen Entwicklungen, im Mittelpunkt stehen dabei die holländischen und englischen Jazz-Szenen.

Das komplette Programm finden Sie online unter www.jazzfest-berlin.de


#040919_1

John Tchicai Trio, 7.10.2004 im Theatersaal der Kreissparkasse Syke (Mühlendamm)

John Tchicai – Tenor- + Sopranosaxophone
Vitold Rek – bas
Makaya Ntshoko – drums


Dieses Konzert in Syke hat eine Vorgeschichte. Vitold Rek war vor zwei Jahren als Begleiter des argentinischen Akkordeonisten Chango Spasiuk schon einmal in Syke. Schnell begeisterte sich der JFK für die Idee eines Konzertes mit dem Altstar des Avantgardejazz. Es bedurfte mehrer Anläufe, bis es Vitold Rek und Gerd Harthus gelang, genügend Auftritte zu organisieren, um eine kleine Tour zustande zu bekommen. Vor wenigen Tagen noch war John Tchiccai mit Andrew Cyrille und dem Coltrane-Bassisten Reggie Workman in New York zu hören. Im Anschluss an die tour sind Studioaufnahmen bei Radio Zürich geplant.

„Einst stand der Saxophonist im Zentrum der Avantgarde des freien Jazz. Damals im revolutionären New York. Doch selbst in jener Zeit verleugnete John Tchicai nicht die Gradlinigkeit seines Vorbildes Lee Konitz. Und auch heute, einige Jahrzehnte später, pflegt der in Kopenhagen geborene und in Frankreich lebende Afrikaner die klare Linienführung auf dem Tenor- und dem Sopransaxophon, die langgeschwungenen singbaren Melodiebögen sowie die Klangfarben zirkulierender Luftsäulen in seinen Instrumenten. Eruptive Stakkato-Ausbrüche, überblasene High-Notes und seine gescatteten Vokalisen sind eingebettet in diese vibratoreichen Klangteppiche." (Klaus Mümpfer, Jazznotizen)

Gewidmet ist die aktuelle Tournee der drei Ausnahmemusiker übrigens Peter Niklas Wison, einem Musikwissenschaftler, Publizisten und Kontrabassisten, der im September letzten Jahres im Alter von 46 Jahren verstarb. Er gehörte dem John Tchicai Trio an und wurde nach seinem plötzlichen Ableben durch Vitold Rek ersetzt. Unter dem Titel Peter Niklas Wilson Memorial Tour hat man ihm sämtliche Konzerte der aktuellen Tournee gewidmet.

Jazz Folk Klassik e.V. Syke
Gerd Harthus
Falkenstraße 11
28816 Stuhr
Tel. 0421-89 51 59
Fax 0160-99784259
gerd@harthus.de
http://www.jfk-syke.de

John Tchicai Trio

John Tchicai – Tenor- + Sopranosaxophone
Vitold Rek – bas
Makaya Ntshoko – drums

Theatersaal der Kreissparkasse Syke (Mühlendamm)
7.10.2004, 20 Uhr

Weitere Termine des Trios:

08. Oktober Hamburg
09. Oktober frei
10. Oktober Frankfurt / Main
11/12. Oktober Radio Zürich Aufnahmen
13. Oktober Zürich
14. Oktober München
16. Oktober Jazzfestival Leipzig
18. Oktober Wien

Foto: Klaus Mümpfer


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Stuttgart Jazz Trophy

Der belgische Mundharmonikaspieler, Gitarrist und Kunstpfeifer  wird in diesem Jahr mit der "German Jazz Trophy - A Life for Jazz" geehrt. Damit sollen seine "Dienste um den Jazz und die Einführung der Mundharmonika als vollwertiges Instrument in diese Musik" gewürdigt werden. Bisher wurden Erwin Lehn, Paul Kuhn und Wolfgang Dauner mit dem Preis ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Herbert Hajek, die von der Sparda-Bank Baden-Württemberg gemeinsam mit der Kulturgesellschaft Musik  + Wort e.V. ausStuttgart vergeben wird. Die "German Jazz Trophy" wird im Rahmen eines Konzerts am 15. Oktober 2004 in der Kundenhalle der Sparda-Bank am Hauptbahnhof in Stuttgart überreicht. Toots Thielemans wird dann zusammen mit dem holländischen Pianisten Bert Van den Brink spielen.

Text und Fotografie: H. Kumpf


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Jazz hinter Stammheimer Gittern

1.Jazzkonzert in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart vor über 100 jazzbegeisterten Inhaftierten.

Konzert am 10.09.04

Wie geht das? Ermöglicht haben dies der Stuttgarter JAZZCOM e.V, die Musikagentur Jenne & Bother aus Stuttgart und der Bereichsleiter Gefangenenbetreuung Klaus Boshart.
Somit war der Grundstein gelegt für den Auftritt der Stuttgarter Jazz Diamonds, die in Triobesetzung auftraten.
Mini Schulz am Kontrabass, Jürgen Bothner am Saxophon und Meinhard "Obi" Jenne am Schlagzeug, sind aus der Stuttgarter Jazzszene nicht mehr wegzudenken auch wenn Ihr musikalischer Weg Sie des öfteren in die Ferne schweifen läßt.
Die sonst mit nationalen und internationalen Jazzgrößen spielenden Jazzer bereiten sich auf Ihren wohl ungewöhnlichsten Gig aller Zeiten vor. Jazz vor Gefangenen. Und dann der totale Schock: Mini Schulz hat den Bass vergessen. Ab ins Auto und zurück.
13.00h, die ersten Inhaftierten betreten den Kirchensaal. Lautstark unterhaltend, einige bereits wippend, bahnen Sie sich Ihren Weg in Richtung Bühne. 
Warum ausgerechnet Jazz im Gefängnis? Bereichsleiter Klaus Boshart: „ Jazz ist nicht nur Musik, Jazz ist eine besondere Form der musische Kultur, die in allen Nationen begeisterte Anhänger hat. Hier in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart sind sehr sehr viele Nationen vertreten und natürlich auch Anhänger des Jazz. Somit entsteht nicht nur eine Brücke zwischen den Nationen, sondern auch eine Brücke zwischen dem „verschlossenen „ und 
„ freien „ Teil unserer Gesellschaft. Eine ganz tolle Sache.“
Meinhard „ Obi“ Jenne, der schon mit Art Farmer, Jonny Woode, Les Mc Cann und Benny Golson zusammengearbeitet hat: „ Es ist ungemein wichtig sich auch im Gefängnis zu engagieren, gerade wir Musiker können da vieles tun und bewegen, der Jazz kann da sehr viel kompensieren“.
Schon die Vorstellung der Musiker löst heftigen Beifall aus und ab geht’s durch die komplette Jazzpalette. Swing, Balladen, Blues, immer unterbrochen durch Beifall der jazzbegeisterten Inhaftierten. Besonders die Soli von Meinhard „Obi“ Jenner am Schlagzeug lösten große Begeisterung aus. Dann einen musikalischen Ausflug in die Karibik. Jürgen Bothners Saxophon läßt jedes Jazzerherz höher schlagen als er russiche und türkische Weisen einfliesen läßt. Wieder Riesenapplaus. Die Reise geht weiter und immer wieder diese wahnsinns Soli von Mini Schulz am Kontrabass. Als nach 1 Stunde das Konzert unter großem Beifall beendet wurde mußte natürlich noch eine Zugabe her. Hätte man hier Bier ausgeschenkt und auch rauchen dürfen, dann wäre die Clubatmosphäre perfekt gewesen.
Alex.K sitzt wegen angeblichem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz: „ Die sind super, dass war Jazz vom Feinsten, warum gibt’s das nicht öfter?“ Ercan.Ö: „Jazzfans gibt es auch hier in Stammheim, das war echt geil. Das sollte öfter sein. Wir sitzen hier 23 Stunden am Tag in der Zelle, keine Abwechslung, da tut so ein Konzert richtig gut.“
Alle Musiker waren sich einig, wir kommen wieder.
Dann schlossen sich wieder die Tore hinter Stuttgarts Nr.1 der Jazzszene, den Stuttgarter Jazz Diamonds.


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Enjoy Jazz 2004 - 6. Internationales Festival für Jazz und Anderes

in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen
vom 02.10. bis 13.11.2004

Auch im Jahr 2004 bietet das Enjoy Jazz Festival ein breites Spektrum
hochkarätiger Musiker und Konzerte.

Das aktuelle Programm sieht derzeit wie folgt aus:

Oktober
02.10. Sa Nils Petter Molvaer (Eröffnungskonzert), Norwegen, Karlstorbahnhof HD
02.10. Sa DJ E.A.S.E. (Nightmares On Wax), England, Halle02 HD
03.10. So Amp Fiddler (Live), USA, Karlstorbahnhof HD
04.10. Mo Orchestra Baobab, Senegal, Alte Feuerwache MA
09.10. Sa James Carter Organ Trio, USA, BASF Casino LU
10.10. So Jon Spencer Blues Explosion, USA, Karlstorbahnhof HD
11.10. Mo Torun Eriksen, Norwegen, Karlstorbahnhof HD
12.10. Di Medeski Martin and Wood, USA, Alte feuerwache MA
13.10. Mi The Bad Plus, USA, Karlstorbahnhof HD
14.10. Do Jan Garbarek Group, Norwegen/Deutschland, Stadthalle HD
16.10. Sa TY, England, Karlstorbahnhof HD 
17.10. So Sidsel Endresen (Solo), Norwegen, Friedenskirche LU
18.10. Mo Archie Shepp/Amina Claudine Myers Duo, USA, Karlstorbahnhof HD
19.10. Di Omar Sosa/Adam Rudolph/Joseph Bowie, Kuba/USA, DasHaus LU
20.10. Mi Dee Dee Bridgewater - J'ai Deux Amours, USA, BASF Feierabendhaus
21.10. Do Terry Callier, USA, Karlstorbahnhof HD
22.10. Fr A. v. Schlippenbach und Die Enttäuschung spielen das Gesamtwerk von Monk, Deutschland, Alte Feuerwache MA
22.10. Fr Brown Sugar DJs (Tighten Up Special), Deutschland, Karlstorbahnhof HD
24.10. So Katharina Thalbach & Gerd Haffmans lesen Oscar Wilde, Deutschland/Irland, Alte Feuerwache MA
25.10. Mo Addie Brik, USA, Karlstorbahnhof HD
26.10. Di Richard Galliano New York Trio, Frankreich/USA, Alte Feuerwache MA
27.10. Mi Paul Weller, England, Stadthalle HD
29.10. Fr McCoy Tyner, USA, Alte Feuerwache MA
29.10. Fr A Gotan Project DJ Set by Philippe Cohen Solal "Inspiracion Espiracion", Frankreich, Karlstorbahnhof HD
31.10. So Viktoria Tolstoy, Norwegen, Alte Feuerwache MA

November
01.11. Mo Josh Roseman Unit, USA, Karlstorbahnhof HD
02.11. Di Jürgen Friedrichs Bits & Pieces, Deutschland, DasHaus LU
03.11. Mi Three Guitars: Larry Coryell/Badi Assad/John Abercrombie, Brasilien/USA, DasHaus LU
05.11. Fr Charles Lloyd/Zakir Hussain/Eric Harland, Indien/USA, Alte Feuerwache MA
06.11. Sa Lee Konitz/Ohad Talmor String Project feat. the Spring String Quartet, USA/Österreich, BASF Casino LU
07.11. So Lisa Bassenge Trio mit Streichern, Deutschland, Karlstorbahnhof HD
08.11. Mo Nils Wograms Nostalgia Trio, Deutschland, DasHaus LU
10.11. Mi Oi Va Voi, England, Karlstorbahnhof HD
11.11. Do Franzobel und Bertl Mütter (Lesung mit Musik), Österreich, Alte Feuerwache MA
12.11. Fr Lambchop Sunrise – A Song of Two Humans (Film and live Music) Wilhelm Murnau, USA 1927 – Music: Lambchop, USA/D, Stadthalle HD
13.11. Sa Trygve Seim Norwegen, Alte Feuerwache MA
24.11. Mi Brad Mehldau Trio (Sonderkonzert), USA, Alte Feuerwache MA

Die Spielstätten

Heidelberg (HD)
Kulturhaus Karlstorbahnhof Karlstorbanhof HD
Am Karlstor 1
69117 Heidelberg
Telefon 06221-978911
www.karlstorbahnhof.de

Halle_02 Halle02 HD
Güteramtsstraße 2
69115 Heidelberg
www.halle02.de

Kongresshaus Stadthalle Heidelberg Stadthalle HD
Neckarstaden 24
69117 Heidelberg
Telefon 06221/14226063
www.heidelberg-kongresse.de

Mannheim (MA)
Alte Feuerwache Alte Feuerwache MA
Brückenstraße 2 
68167 Mannheim
Telefon 0621-2939281
www.altefeuerwache.com

Ludwigshafen (LU)
BASF Feierabendhaus BASF Feierabendhaus LU
Leuschnerstraße 47 
67056 Ludwigshafen

BASF Gesellschaftshaus (Casino) BASF Casino LU
Anilinstraße (Parkplatz)
67056 Ludwigshafen
Telefon 0621-6099911
www.basf.de/konzerte

Kulturzentrum DasHaus DasHaus LU
Bahnhofstraße 30
67059 Ludwigshafen
Telefon 0621-5042504
www.dashaus-lu.de

Friedenskirche Ludwigshafen-Friesenheim Friedenskirche LU
Leuschnerstraße 56
67063 Ludwigshafen
Telefon 0621-5042504
www.friedenskirche-lu.
de

www.enjoyjazz.de
Infotelefon: 06221-5835850 


#040901_2

Jazzclub Bamberg feiert sein 30jähriges Jubiläum

(als eingetragener Verein beim Registergericht seit 1. 10. 1974)

Der Jazz in Bamberg hat eine lange Odyssee hinter sich. Ende der 50er und in den 60er Jahren nomadisierten Jazzbegeisterte unorganisiert, aber enthusiastisch durch die Stadt. Nach so mancher Unbequemlichkeit und manchem Rückschlag setzte eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung („Freunde des Jazz, bitte melden") einen neuen Impuls. Zunächst waren es nur fünf Leute um Randolf John, die meinten, dass Bamberg mehr bieten können als Beethoven und Brahms in Kaisersaal- und Kulturraum-Atmosphäre. Ein idealistisches Konzept wurde entworfen auf keinen Fall Vereinsmeierei, ein Angebot besonders für junge Menschen, keine Gewinne erwirtschaften, eine Alternative zum kommerziellen Musikangebot schaffen.

Seit 30 Jahren realisiert unser Verein dieses Vorhaben und genießt in Deutschland ein hohes Ansehen. Die z. T. hochrangigen Künstler fühlen sich hier wohl.

Der Verein zählt derzeit 380 Mitglieder. Es zeigt sich eine erfreuliche Bilanz. Jahr für Jahr gelang es, internationale, nationale und regionale Jazzgrößen nach Bamberg zu holen. Die Liste ist lang und umfasst herausragende Künstler Barbara Dennerlein, Dusko Gojkovich, Ack van Rooyen, Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Little Willie Littlefield, Yuko Gulda, Simon Nabatov, Joe Haider, Charly Antolini, Jimmy Cobb und und und.

Hauptauftrittsort ist unser Jazzkeller in der Sandstraße, ein im besten Wortsinn gemütlicher Gewölbekeller in zentraler Lage. Von der Qualität der Musik über die Bühne und die Lautsprecheranlage bis hin zum Service bietet der Keller eine entspannte Atmosphäre und spannende Musik zugleich. Konzerte werden „live und hautnah" präsentiert , wie es der Slogan des Vereins verspricht.

Jubiläumskonzert I

Fr, 1. 10. Larry Coryell Quartet

(L. Coryell ist als Jazz-Gitarrist eine lebende Legende, die Musik des Quartetts stellt eine amerikanisch – indische Kooperation dar) / anschließend (ab 23.00 Uhr) findet eine Jubiläumssession mit hochrangigen, eingeladenen Musikern statt.

Jubiläumskonzert II

Mi, 10. 11. Billy Cobham Culture Mix
(B. Cobham ist ein Schlagzeug-Gigant, sein Drumset hat Sprachqualität, „he sounds like a million dollars") ,

Jeweils in den Haas-Sälen, Beginn 20.30 Uhr, Karten bei BVD, Fundevogel, an der Theke

http://www.jcbamberg.de


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Der Mannheimer Trompeter Thomas Siffling 
veröffentlicht im Oktober (V.Ö. 06.10.) 
seine mittlerweile Dritte CD 
("Change" JAZZ´n´ARTS Records 2504). 
Mit dabei sind der Kölner Bassist Jens Loh 
und der Rastätter Drummer sowie 
Percussionist Markus Faller.

Vertrieben wird die CD von SiB-Distribution.

Infos unter www.jazznarts.com 


Photo: fs


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Aktuelles von Peter Lehel

SALTACELLO wird im September und Oktober 2004 wieder Konzerte in Südkorea spielen. Die aktuelle SaltaCello CD "Rosenzeit" (mit den Gästen Sandra Hartmann, Gesang und Dieter Fischer, Gitarre) , ist auch live zu hören. Besonders empfehlenswert ist das Konzert am 09. September 2004 in Ludwigsburg zur grossen Mörike 200 Jahrfeier und die Konzerte vom 11. bis 13. November im Theaterhaus Stuttgart.

Das Kammerorchester ARTISFACT unter der Leitung von Thomas Haug hat im Januar 2004 eine CD unter dem Titel "Turbulenzen" eingespielt. Aufgenommen wurden neben dem Titelstück aus der Feder des Geigers Thomas Haug 3 Werke von Peter Lehel für Streichorchester und Saxophon. Diese CD ist vorab auch über finetone zu beziehen. www.finetone.de

Peter Lehel hat als Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg 2004 hat. ein Concerto für Saxophon und Streichorchester geschrieben. Uraufführung ist am 07. und 08. Oktober 2004 mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russel Davies im Mercedes Forum Stuttgart.

Ausserdem schreibt Peter Lehel ein Werk für Saxophon und symphonisches Blasorchester. Urauffführung ist am 05.12.2004 in Rastatt, Badnerhalle unter der Leitung von Markus Mauderer.


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1. Mannnheimer Bläserphilharmonie macht Tournee durch China

29. August bis zum 15. September Konzerte und Begegnung mit chinesischem Orchester den USA waren sie schon und haben zum Abschluss mal eben in der weltberühmten Boston Symphony Hall gespielt. Auch in Japan feierte sie das Publikum mit Standing Ovations. Europa kennen sie aufgrund verschiedener Tourneen und Wettbewerbsteilnahmen ebenfalls gut. Und in diesem Jahr ist nun China das Ziel einer durch die AG Bläserorchester unter der Leitung von Dr. Hans G. Oel hervorragend vorbereiteten Tournee für über 100 Personen. 

Solisten des Ensembles der Städtischen Musikschule Mannheim fahren Ralf Schwarz, Klarinettendozent der Musikschule, und der erste Trompeter des Orchesters, Peter Riede mit, der gerade an seiner Dissertation in Mathematik schreibt. Zweiter Dirigent ist Martin Koch, Stadtmusikdirektor von Bad Wildbad und ehemaliges Mitglied der Bläserphilharmonie. wird die Reise sowohl in Deutschland als auch in China hoch angesetzt. Dafür sprechen Grußworte des Gouverneurs von Jiangsu, der Partnerprovinz Baden-Württembergs, und des chinesischen Botschafters in Deutschland wie auch die Geleitworte des Oberbürgermeisters, des Ersten Bürgermeisters und des Kulturbürgermeisters Mannheims, des baden-württembergischen Ministerpräsidenten und des deutschen Botschafters in China in der zweisprachigen Konzertbroschüre sowie Empfänge durch Mannheims Partnerstadt Zhenjiang und den Gouverneur von Jiangsu. 

Am 24. September ist die Bläserphilharmonie Gastgeber der dritten Mannheim Wind Academy. Das Mannheimer Publikum kann sie am 26.09. um 17.00 Uhr bei einer öffentlichen Probe im Börsensaal der Musikschule und am 02. Oktober ab 18.00 Uhr beim Abschlusskonzert gemeinsam mit dem Academy Orchestra im Baumhain, Luisenpark, erleben.


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Jens Bunge war gemeinsam mit seinem langjährigen Duopartner Uli Wagner Anfang August wieder Gast beim alle zwei Jahre stattfindenden Asia Pacific Harmonica Festival, das diesmal in Hong Kong veranstaltet wurde. Zu diesem Treffen waren rund 1500 Teilnehmer überwiegend aus Japan, Korea, der Volksrepublik China, Malaysia und Singapur angereist, um Konzerte und Workshops zu besuchen und an Mundharmonikawettbewerben teilzunehmen. Jens Bunge und Uli Wagner hielten gemeinsam ein Seminar über "Jazz Harmonica" und gaben ein Konzert im Rahmen der "Jazz & Blues Night". Von einem Fernsehinterview im Sender RTHK gibt es nun im Internet unter http://www.rthk.org.hk/rthk/tv/theworks/20040804.html

 eine Aufzeichnung zu sehen. Der Bericht startet bei etwa 19:00 von insgesamt 40 Minuten Länge der downgeloadeten Datei.

Jens Bunge wird in Jazzology am 13. September 2004 zu Gast sein.


#040807_1


Das BuJazzO unter Leitung von 
Peter Herbolzheimer probte auch im 
Jahr 2004 im Schloß des 
Baden-Württembergischen Weikersheim
.

Über 70 Jung-Jazzer, genug um eine 
"Zweit-Band" unter Leitung von 
John Ruocco zu formieren, 
trafen sich zu einer intensiven Arbeitswoche 
in den alten Gemäuern. Im Herbst des 
Jahres geht das BuJazzO auf 
Tour durch das südliche Afrika. 

Ein Bericht aus Weikersheim von Hans Kumpf 

Foto: H. Kumpf


#040801_3

Woody Allen beglückte einige ausgewählte Spielstätten 
in Europa mit seinem Klarinettenspiel - 
und natürlich war Hans Kumpf in Stuttgart 
vorne mit dabei ;-)


#040801_2

Auch in diesem Jahr wird wieder der "Fortissimo Music Support" ausgetragen. Zu gewinnen gibt es 6000 Euro, aufgeteilt wie folgt

1. Preis 3000 Euro
2. Preis 2000 Euro
3. Preis 1000 Euro

Bewerben können sich bis zum 31. August 2004 Einzelmusiker / Bands aus allen Bereichen von der populären Musik (Jazz, Rock, Pop etc...), es gibt keine Altersbeschränkung.

Die Bewerbung sollte in Form einer CD erfolgen, jedoch dürfen nicht mehr als 3 Titel eingereicht werden. Informationen über die bisherige musikalische Laufbahn, ein Foto sowie eine Beschreibung, welch(e) Projekt(e) mit dem Förderpreis verwirklicht werden sollen sind ebenfalls der Bewerbung beizufügen. Bei einer Bandbewerbung ist eine vollständige Liste der Namen und Adressen aller Mitglieder sowie eine Beschreibung deren Funktion in der Band erforderlich. Die Bewerbungsunterlagen sollen direkt bei der  Fortissimo ´94 e.V. Geschäftsstelle eingereicht werden. Nachträgliche Besetzungsänderungen sind mit dem Verein abzustimmen.Die Finalisten treten am 10.Oktober 2004 in Duisburg zur Endausscheidung an, Auftrittsart bzw. Bühnenaufbau ist mit Fortissimo ´94 e.V. abzustimmen. Die Jury besteht aus dem Fortissimo ´94 e.V. Beirat, der Rechtsanspruch ist für die Teilnehmer des Supports ausgeschlossen.

Es können nur vollständige Bewerbungen berücksichtigt werden, unvollständigen Unterlagen werden nicht berücksichtigt.  Die Bewerbungsunterlagen verbleiben auch nach dem Support bei Fortissimo ´94 e.V.. 

Das Bewerbungsformular gibt es unter www.fortissimo.de


#040801_1

VoicesInTime gewinnt „Ward Swingle Award"

VoicesInTime, der Münchner Rock- & Jazzchor, ersingt sich unter der Leitung seines Gründers Stefan Kalmer den 1. Platz (Kategorie „Jazzchoir") beim diesjährigen Ward Swingle Award in Graz (vokal.total.2004 ­ Internationales Steirisches Chorfestival). VoicesInTime überzeugte damit eine äußerst prominent besetzte Jury mit Ward Swingle selbst, Matthias Becker (Deutschland), Andrea Figallo von den Flying Pickets (Italien) und Jörg-Martin Willnauer (Österreich, nur Comedy).

Infos unter
www.vokal.at


#04027_3

Dracula im Sechserpack

Hall. Ganz aktuell widmen sich die beiden Radiomacher Ralf Snurawa und Björn Münz in ihrer Reihe "Tea for Two" am morgigen Mittwoch ab 18 Uhr dem Thema "Dracula". Da ist eine gebissige und amüsante Auswahl mehr oder weniger blutrünstiger Musik zu hören. Als Studiogäste begrüßt das Moderatoren-Team Matthias Klaußner, der bei der Inszenierung von Michael Heicks bei den Freilichtspielen den mit einer Gitarre bewaffneten Texaner Quincy Morris mimt, und Hans Kumpf. Der Klarinettist stellt aus seiner mit dem rumänischen Pianisten Harry Tavitian aufgenommenen CD zwei passende Stücke vor, nämlich den "Drug Ula Blues" und "Transylvania On My Mind". Das Haller Alternativ-Radio sendet terrestrisch im Haller Raum auf 97,5 MHz und in Crailsheim auf 104,8 MHz sowie im Kabel auf 103,9 MHz. Insgesamt wird diese Sendung mit Wiederholungen sechs Mal ausgestrahlt bis 12. August jeweils mittwochs zur Tea for Two-Sendezeit sowie donnerstags ab 8 Uhr früh in der Wiederholung.


#04027_2

Ende diesen Sommers gründet sich der Jazzclub Borna(bei Leipzig).
Mitglieder und Interessenten sind herzlich wilkommen.Ansprechpartner ist

Torsten Walther
Hauptstr. 86
04416 Markkleeberg
www.torsten-walther.de

Torsten Walther leitet ebenfalls die Borna Big Band die ab diesem Herbst erste Konzerte geben wird.


#04027_1

Zum siebten Mal bei VOKAL TOTAL — Stefan Kalmer's Rock- & Jazzchor

„VoicesInTime". Das einzig „geheime" an diesem Tipp ist Schnell Karten sichern!

Seit der Gründung 1995 durch seinen Leiter Stefan Kalmer — Jazz-Geiger, Arrangeur, Komponist und Dirigent — tourt und singt sich „VoicesInTime" deutschlandweit in die Herzen von Publikum und Presse. 1998 und 2002 qualifizierte sich der Chor für den 5. bzw. 6. Deutschen Chorwettbewerb und erntete verdientermaßen den dritten und zweiten Platz in der Kategorie „Jazz vokal etc." Und so ist es wenig verwunderlich, dass die 2003 erschienene CD „Do Ge Da Ja" bereits in die zweite Auflage geht. 
Denn hier ist Unterhaltung pur angesagt. Im wahrsten Sinne des Wortes
Unplugged und rein a cappella zieht „VoicesInTime" das Publikum in seinen 
Bann. Ob Jazz-Klassiker wie „I'll be seeing you" von Irving Kahal oder Rock-Arrangements wie Jon Bon Jovis„It's my life" oder bei den Stilgrenzen überschreitenden Kompositionen von Stefan Kalmer wie „Die eine Klage" … bei „VoicesInTime" kommen ausschließlich die verblüffenden stimmlichen Möglichkeiten der Sängerinnen und Sänger zum Einsatz. Das Ergebnis ist Chormusik, wie sie selten zu hören ist. Gewürzt mit eigens für die Stücke erarbeiteten Choreographien, präzisem Gespür für den passenden Rhythmus, wohldosiertem Umgang mit den verschiedenen Lautstärken und vor allem mit ansteckend guter Laune und unüberhörbarem/unübersehbarem Spaß am Singen.

Wie gesagt Lieber schnell Karten sichern!

21.11.2004
VoicesInTime
bei VOKAL TOTAL
Spectaculum Mundi
Graubündener Straße 100
81475 München

Q: Mirko Sutter


#040620_1

"Frankfurt Briges" - hr Jazzensemble live im Karmeliterkloster Frankfurt


So, 4. Juli 2004 16:00 Uhr

Das hr Jazzensemble ist ein Studio-Ensemble, weshalb seine Bühnenauftritte eher selten sind. Am 04. Juli wird das hr Jazzensemble live im Karmeliterkloster in Frankfurt zu hören sein. Und das aus besonderem Anlass. 

An diesem Tag wird im Karmeliterkloster ein Buch vorgestellt, das die Geschichte des Jazz in Frankfurt abbildet, von seinen Anfängen bis heute. Ein Buch, das von Jürgen Schwab, einem Mitarbeiter der hr Jazzredaktion geschrieben worden ist: 

„Der Frankfurt Sound – Eine Stadt und ihre Jazzgeschichte(n)“, herausgegeben von der Stadt Frankfurt zusammen mit dem hr und dem Jazzinstitut Darmstadt. 

Das Buch ist zum Lesen, aber auch zum Angucken, viele Fotos und Zeitdokumente finden sich darin. Das Buch ist aber auch zum Hören: fünf hr2-Radio-Features sind als Audio dem Buch beigefügt. „Jazzhauptstadt der Republik“ sind die fünf Features überschrieben und sie werden jetzt flankierend zur Buchveröffentlichung in hr2 wiederholt, immer Donnerstags um 19.05 Uhr. Die erste Folge startet am 01. Juli (vgl. hierzu auf dieser website: „Jazzhauptstadt der Republik“). 

Natürlich wird bei dieser Buchpräsentation am 04. Juli im Karmeliterkloster nicht nur das Buch der Presse bzw. der Öffentlichkeit vorgestellt. Gerahmt wird die Buchpräsentation von mehreren Konzerten. Eins davon gibt das hr Jazzensemble: die Formation, die wie keine andere die historische Dimension und Kontinuität des Jazz in Frankfurt repräsentiert. Das hr Jazzensemble wurde 1958 gegründet, es existiert noch immer, drei seiner Gründungsmitglieder sind noch heute dabei. 

Erstmals wird das hr Jazzensemble mit gleich zwei Posaunisten spielen: Albert Mangelsdorff und Stefan Lottermann, einer seiner Schüler. Da der Bassist des Ensembles, Günter Lenz (Preisträger des Hessischen Jazzpreises 2004), leider nicht anwesend sein kann, wird ihn Vitold Rek ersetzen. Das hr Jazzensemble wird in folgender Besetzung spielen: 

Albert Mangelsdorff tb 
Stefan Lottermann tb 
Emil Mangelsdorff as, ss 
Joki Freund ts, ss 
Heinz Sauer ts, ss, as 
Christof Lauer ts, ss 
Peter Back ts, ss 
Tom Schlüter p 
Vitold Rek b 
Ralf Hübner dr 

Außerdem ist bei dieser Veranstaltung unter dem Titel "Frankfurt Bridges" das Annemarie Roelofs / Elvira Planar Duo zu erleben, ebenso die historisch gewichtige Barrelhouse Jazzband und das Heinz Sauer Trio. Dabei wird sich der Freigeist Sauer ganz im Zeichen von Duke Ellington auch mit den Oldtime-Jazzern der Barrelhouse Band zusammentun und die für die Stadt Frankfurt sprichwörtliche Eintracht zwischen Jazz-Traditionalisten und -Modernisten neu bekräftigen.

Karten:
20,-- / 15,-- € (ermäßigt) 
Kartenvorverkauf an der Kasse des Instituts für Stadtgeschichte, 
Tel: 069-212-38425 
www.stadtgeschichte-ffm.de 


#040611_1

All That Jazz - Fotoausstellung

Jazz-Fotografien des Journalisten und Fotografen Wolfgang M. Seemann werden noch bis zum 23. Juni 2004 im "Doppelzimmer" in Freising ausgestellt. Parallel zur Ausstellung werden die Fotografien auch im Internet unter http://www.wseemann.de/ausstellung/index.html präsentiert.


#040605_1

Steve Lacy gestorben

 
Der Sopransaxophonist Steve Lacy verstarb am Freitag in einem 
Krankenhaus in Boston im Alter von 69 Jahren. Er erlag einer 
Krebserkrankung, die letztes Jahr diagnostiziert wurde. 

Steve Lacy galt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen
Sopransaxophonisten des Jazz. Von seiner ersten Aufnahme unter
eigenem Namen "Soprano Sax" bis zur im letzten Jahr erschienen CD 
"The Beat Suite" nahm Steve Lacy über 50 Platten unter 
seinem Namen auf und war auf unzähligen weiteren 
Aufnahmen ein bereichernder Mitspieler.

Steve Lacy wurde als Steven Lackritz im Juli 1934 in New York 
geboren und kam Anfang der 50er Jahre zum Jazz. Nach kurzen 
Versuchen auf der Klarinette und dem Tenorsaxophon entschied 
er sich gänzlich dem Sopransaxophon zu widmen: 
"The soprano is too interesting and too demanding 
and too problematic," führte in einem Interview im Jahr 
2002 aus, "And I loved it much more. It's like a jealous
instrument. It wants your complete attention: Don't mess with me. "

Er spielte in seinen frühen Jahren u.a. mit Thelonious Monk und Miles Davis
zusammen. Mitte der 60er Jahre zog er nach Paris und verlagerte seinen
Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Europa. Dort lernte er auch 
seine Frau, die Schweizer Sängerin Irene Aebi kennen. 

Steve Lacy hatte eine besondere Neigung zur Musik von Thelonious Monk 
und er nahm dessen Titel im Laufe der Jahre in vielen unterschiedlichen und
durchweg hochspannenden Versionen auf.

Seine intensive Zusammenarbeit mit  dem Pianisten Mal Waldron über 
Jahrzehnte resultierte in einer Vielzahl von exzellenten Einspielungen
und ihre Live-Konzerte als Duo waren immer ein besonderes Ereignis.

Im  Jahr 2002 zog Steve Lacy zurück nach Amerika um 
am New England Conservatory in Boston zu unterrichten.

Am New England Conservatory's Jazz Studies Department 
wird am 12 Oktober ein Gedenkkonzert für Steve Lacy stattfinden.

fs


#040604_1

Christian Broecking - Lesung RESPEKT!


„Die politische Intention und Rezeption ihrer Musik hatten in den USA zur Folge, dass afroamerikanische Musiker an den Rand der Gesellschaft und Existenz gedrängt wurden. Die ‚Fire Music’ der Sechziger und Frühen Siebziger Jahre hat tiefe Spuren hinterlassen. Bei denen, die überlebten, hat sich der Kampf gegen den Mainstream tief in den Gesichtern eingegerbt.“
Der Jazzjournalist Christian Broecking hat in diversen Interviews mit den damaligen Protagonisten erfragt, was aus den Initiativen zur Selbstbestimmung und Selbstorganisation geworden ist.
Interviews mit Sonny Rollins, Wayne Shorter, Bill Dixon, Max Roach, Ornette Coleman, Archie Shepp, Roswell Rudd, Sam Rivers, Steve Coleman, James Carter und William Parker

Reingold
Novalisstr.11
10115 Berlin
info@reingold.de


#040517_1

Max und Menzel Musikalische Mutzkes

Der Grand-Prix-Sänger hat einen jazzenden Bruder

WALDSHUT-TIENGEN/ISTANBUL/LUDWIGSBURG. Dass von Waldshut-Tiengen eine Menge Musikalisches kommt, wusste man bereits vor dem "European Song Contest", bei dem schließlich Maximilian Nepomuk Mutzke in Istanbul mit "Can't Wait Until Tonight" auf Platz 8 landete. Sein drei Jahre jüngerer Bruder Menzel ließ nämlich 2002 beim baden-württembergischen Wettbewerb "Jugend jazzt" mächtig aufhorchen. Als versierter Instrumental-Solist unterstützte er die "KGT Vocal Combo" des Klettgau-Gymnasiums Tiengen. Die im fetzigen Sound der "Andrew Sisters" auftretenden Mädchen und deren Begleitmusiker wurden mit einem respektablen Sonderpreis ausgezeichnet, CD-Aufnahme bei den renommierten Ludwigsburger "Bauer Studios" inklusive. Und der 1984 geborene Menzel Mutzke orientierte sich dabei selbstbewusst und ganz cool an der Jazzlegende Miles Davis, wenn er einen Dämpfer in seine Trompete stopfte. Mittlerweile hat sich der talentierte Blechbläser der Lörracher Band "Jazzattack" angeschlossen, die beim swingenden Kräftemessen in der Sparte "Combo" siegreich war. Von Mutzke ist noch viel zu erwarten, sei es Max oder Menzel.
..

Text / Photo: H. Kumpf
(Jury-Vorsitzender des Wettbewerbs "Jugend jazzt" in Baden-Württemberg)


#0402292

"Sun Ra taught me to translate spirit into music. The spirit makes no mistakes." (Marshall Allen)

Die Blues- und Jazzinitiative "Muddy's Club" verleiht am Montag, dem 1. März im Rahmen des "Blue Spring Festivals" den Bluebird Award 2004 an das Sun Ra Arkestra und dessen Leiter Marshall Allen. Der undotierte Preis des Weinheimer Jazzclubs, den in den vergangenen Jahren so namhafte Künstler wie Benny Golson, Jon Hendicks, Johnny Griffin oder Eddie Palmieri erhielten, hat sich inzwischen zu einer auch international hoch angesehenen Auszeichnung im Jazzbereich entwickelt.

Mit dem Sun Ra Arkestra erhält erstmals ein Ensemble als Ganzes die Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am Montag, den 1. März um 19.00 Uhr in den Räumen von "Muddy's Club" statt. Die Laudatio hält der britische Journalist Mike Hennessy.

Das Preisträgerkonzert mit dem Sun Ra Arkestra unter der Leitung von Marshall Allen findet dann ab 20.30 Uhr auf der akustisch exzellenten Studiobühne der Stadthalle in Weinheim statt.


#0401062

Jazzjahr Frankfurt 2004

Jazzjahr Frankfurt am MainAnlässlich des 50. Jubiläums des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt planen das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main, hr2, das Jazzinstitut Darmstadt, das Amerika Haus Frankfurt und die Jazzinitiative Frankfurt eine Reihe von Projekten, din denen die erfolgreiche Geschichte des Jazz in Frankfurt gewürdigt werden soll.

Ein Schwerpunkt des Vorhabens ist die Herausgabe eines Buches mit Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Jazz in Frankfurt, mit einem Schwerpunkt auf den auch überregional bedeutsamen Institutionen, wie das Deutsche Jazzfestival, der Jazzkeller oder auch die Veranstaltungsreihe "Jazz im Palmengarten". Zur Veröffentlichung des Buches ist im Sommer eine sechswöchige Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte geplant. Historische Dokumente, Plakate und Fotos sollen - ergänzt mit audiovisuellen Materialien - ein lebendiges Bild von über 50 Jahren Jazz in Frankfurt vermitteln.

Die Jazzinitinitiative Frankfurt wird zusammen mit dem Institut für Stadtgeschichte die Organisation einer Konzertreihe rund um die Ausstellung übernehmen. Veranstaltungsort ist unter anderen der Garten des Karmeliterklosters.

Informationen zum Jazzjahr Frankfurt finden sich im Internet unter http://www.kultur.frankfurt.de
Kontakt: Irmgard Tennagels, Tel. 069 - 212 - 3 84 24


#040101

Im Rahmen einer "Programm-Reform" des WDR 
wurde die dienstägliche Jazzsendung  Jazzcity abgeschafft.

Die in Fachkreisen allseits geschätzte Sendereihe des Moderators Michael Rüsenberg ging mit ihrer letztmaligen Ausstrahlung am 30.12.2003 nach rund achtjähriger Präsenz zu Ende. Michael Rüsenberg hat zur Sendung eine Vielzahl von Informationen auf seiner Website http://www.michael-ruesenberg.de gesammelt. Dort soll ab 05.01.04 auch in einer jazzcity net edition die inhaltliche Arbeit weitergeführt werden.


#031204

Die Jubiläumsausgabe (Nummer 20) des Internationalen Jazzfestivals in Münster findet zwar erst vom 7.- 9.1.2005 statt. Doch am ersten Wochenende 2004 feiert das Jazzfestival die Premiere von "Jazz Inbetween", dem Konzertabend zwischen  den Festivaljahren. Am Sonntag, 4. Januar ab 18.00 Uhr sind mit Gianluigi Trovesi und Henri Texier zwei Musiker mit ihren neuen Ensembles im Großen Haus der Städtischen Bühnen in Münster zu Gast, die in der jüngeren Festivalgeschichte mit ihren früheren Gruppen zu eindrucksvollen Höhepunkten wurden. Zum Auftakt von Jazz Inbetween reisen Trovesi und Texier mit ihren neuen Formationen an, darunter eine Deutschlandpremiere!

Näheres unter

www.jazzfestival-muenster.de


#031027

Die Saxophonistin und Komponistin 
Angelika Niescier erhält den den 
Förderpreis des Landes NRW 
für junge Künstler 2003


Der Preis wurde Ihr am 21.11.2003 offiziell verliehen.

Weitere Informationen zu Angelika Niescier 
unter
http://www.angelika-niescier.de

Fotografie: Klaus Muempfer


Was meint der Heyne Verlag mit seinem Heyne-Internetguide zu den Jazzpages?

"Eine Lieblingssite der Redaktion ist dies vor allem, weil es wohl nichts über Jazz in Deutschland gibt, was auf der riesigen, gut strukturierten Site nicht zu finden wäre. Konzerte und Festivals, Musikerinnen und Musiker, Manager, Clubs, Fotos (eine schöne Ausstellung!), Bücher und Links sowieso. Außerdem ist dies ein Highlight, weil andere Webmaster sich hier anschauen könnten, wie man ein interaktives Programm gestaltet: mit Newsletter und Gästebuch, Chat, Jazzmarkt mit Kleinanzeigen und mit der Bitte an die User um Mitwirkung. So viel Interaktivität erreicht man, wenn man sein Publikum ernst nimmt, ihm interessante Seiten anbietet, die es festhalten, und ihm das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Ein Glück für die Jazz-Community, so eine Site zu haben."

Nett, was ;-)?

Die JazzPages wurden in den Punkten "gute Grafik", "besondere Inhalte", "übersichtliche Navigation" und "Liebling der Redaktion"  ausgezeichnet.


Jazzology - die Jazzsendung im bermuda.funk, dem freien Radiosender für den Großraum Heidelberg / Mannheim und die angeschlossenen Kabelnetze, sendet ab 20.11.2000 jeden Montag ab 21.00 Uhr!  Jeden vierten Montag im Monat ist die Sendezeit von 21:00 bis 24:00.
Am Mikorphon der Webmaster der Jazzpages Frank Schindelbeck und Co-Moderator Stefan Oldenburg.

Der Oreos Verlag bietet unter der Domain http://www.jazzbuch.de sein umfangreiches Programm an Jazzbüchern an. Oreos ist seit vielen Jahren mit seinen Biographien bedeutender Jazzmusiker bekannt. Unter anderem findet sich dort das einzige umfassende Buch zu Albert Mangelsdorff: Gespräche. Unter Jazzbuch.de können auch zahlreiche weitere Jazzbücher und Kalender anderer Verlage bestellt werden.

TheJazzPages wurden von Jazzhead Records
als Jazz Site of the Week
ausgewählt. Sehr nett.
Vielen Dank!


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