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...und hier geht's zum Jazz -Talk


JAZZ AM RHEIN - P I A N O

Zwischen Rhein und Maas

Christoph Spendel / Rob van den Broeck

8. Mai 2003, 20.30 Uhr, Köln - LOFT, Wißmannstraße 30, 50823 Köln, Tel. (0221) 9521555

09. Mai 2003, 20.30 Uhr, Viersen-Süchteln - Weber-Haus, Hochstr. 10, 41749 Viersen, Tel. (02162)18408

Christoph Spendel, 1955 im Rheinland geboren, wurden in den letzten Jahrzehnten von der Kritik als eines der größten Talente im deutschen Jazz eingestuft. LÄngst hat er seinen Platz in der internationalen Szene eingenommen, Produktionen mit Randy Brecker, Jim Pepper, Jeremy Steig oder Bob Mintzer, aber auch Wolfgang Dauner, Stu Goldberg oder Michal Urbaniak belegt haben. Spektakuläre Auftritte bei den Berliner Jazztagen und viele weltweite Tourneen sowie längere Aufenthalte in den USA ließen ihn sein eigenes musikalisches Profil als einer der wichtigsten deutschen Jazzpianisten der Gegenwart entwickeln. Sein Stil basiert stark auf der Tradition der europäischen Klassik und beruft sich auf deren Melodik, Harmonik und Rhythmik als wesentliche Bestandteile seiner Musik. Im Herbst dieses Jahres wird er mit dem Saxofonisten Sonny Fortune und mit seinem eigenen Trio mit André Nendza (Bass) und Kurt Billker (Schlagzeug) auf Tournee gehen. Seit einigen Jahren ist Christoph Spendel Professor an der Musikhochschule Frankfurt.

Rob van den Broeck 1940 in Hilversum in den Niederlanden geboren, hat sich im europäischen Jazz einen Namen gemacht in der Zusammenarbeit mit Dick Vennik, Chris Hinze und der Gruppe „Free Fair" wie auch mit einer großen Zahl internationaler Stars des Jazz, z.B. Joe Farell, Dexter Gordon, Billy Higgins, Louis Hayes und Ben Webster. Seit 1974 arbeitet er häufig mit Ali Haurand, dem Bassisten und Bandleader aus Viersen, zunächst mit dessen Gruppe „Third Eye" und dann dem „European Jazz Ensemble". Dies hat bis heute eine enge Zusammenarbeit mit Musikern wie Alan Skidmore, Tony Levin, Gerd Dudek oder Kenny Wheeler zur Folge. Rob van den Broeck unterrichtet an der Musikhochschule in Arnheim.

Die nächsten Termine

Japan meets Europe

20. Mai 2003 - Aki Takase im LOFT in Köln
21. Mai 2003 - Febian Reza Pane / Aki Takase im Steinway-Haus Heinersdorff in Düsseldorf
28. Mai 2003 - Yosuke Yamashita im Steinway-Haus Heinersdorff in Düsseldorf

Italienische Reise

03. Juni 2003 - Enrico Pieranunzi / Olaf Polziehn in Burg Linn - Rittersaal in Krefeld
05. Juni 2003 - Enrico Pieranunzi / Olaf Polziehn im Italienischen Kulturinstitut in Köln
28. Juni 2003 - Enrico Pieranunzi Trio und Solo bei der Düsseldorfer Jazz Rally

 

Kontakt

JAZZ am Rhein e.V. (i.G.)
c/o Hans-Jürgen von Osterhausen
Lortzingstr. 21
50931 Köln
T/F (0221)1393308
mailto HJvonOsterhausen@gmx.de


Jazzkonzerte beim Klavier-Festival Ruhr 2003

Frank Chastenier (Klavier)
WDR Big Band Köln
Bill Dobbins (Arrangement und Leitung)
Christian Brückner (Sprecher)

"Ich bin sehr jung in eine sehr alte Zeit zur Welt gekommen" - Die kuriose Musik des Erik Satie 
Samstag 21. Juni 20.00 Uhr, Essen, Aalto-Theater
"Prolog und Präludium" mit Christian Brückner und Frank Chastenier

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Aziza Mustafa Zadeh (piano)
"Bach war der erste Jazzer"
Samstag 28. Juni 20.00 Uhr, Bochum, Ruhr-Universität, Audimax

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Herbie Hancock Quartet

Herbie Hancock (piano)
Bobby Hutcherson (vibraphone)
Scott Colley (bass)
Terry Lynn Carrington (drums)

"Giganten des Modern Jazz"

Samstag, 5. Juli ab ca. 21.00 Uhr, Duisburg, Landschaftspark Duisburg-Nord

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Katia & Marielle Labèque (Klavier)
Colin Currie (percussion)
Julio Barreto (drums)
Dave Maric (electronics)

"Etwas riskieren" - bei Gershwin, Bernstein und einer Uraufführung

Montag 7. Juli 20.00 Uhr, Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Großes Haus

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Meisterkurs Julian Joseph für Jazzpianisten

Montag 21. Juli – Donnerstag 24. Juli jeweils 14.00 – 18.00 Uhr

Essen, Evangelisches Gemeindehaus, Gasse Haus Fuhr 7 - 9, Essen-Werden

Julian Joseph (piano)
Adam Salkeld (guitar)
Orlando Le Fleming (bass)
Mica Paris (vocalist)

"Da sein, wenn es passiert"

Freitag 25. Juli 20.00 Uhr, Dortmund, Harenberg City-Center, Große Halle

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Fazil Say

"Wunder an grenzgängerischer Leichtigkeit"

Donnerstag 31. Juli 20.00 Uhr, Duisburg, Wilhelm Lehmbruck Museum

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Emmanuel Pahud & Jacky Terrasson Trio
Emmanuel Pahud (Flöte)
Jacky Terrasson (piano)
Sean Smith (bass)
Eric Harland (drums)

Jazztrio trifft Klassiker

Dienstag 5. August 20.00 Uhr, Bochum, RuhrCongress Bochum

Informationen/Karten:

Klavier-Festival Ruhr
NRW Ticket-Hotline
c/o Ruhrgebiet Tourismus GmbH
Königswall 21
D - 44137 Dortmund
Tel: +49 (0)180-53 53-700 (0,12 €/Min.)
Fax: +49 (0)231-18 17-188
www.klavierfestival.de


Photographie: Hans KumpfAm 21.04.03 ist die Sängerin und Pianistin Nina Simone (Eunice Waymon) in Carry-le-Rouet, nahe Marseille gestorben. Nina Simone, die ihren Künstlernamen aus dem Namen "Nina" - kleines Mädchen, wie sie ein Freund nannte und "Simone" nach der französischen Schauspielerin Simone Signoret zusammengesetzt hatte, lebte seit 1993 in ihrer Wahlheimat Frankreich. 

Die 1933 geborene Künstlerin nahm ihre ersten Platten Ende der 50er Jahre auf. Die beim Label Bethlehem erschienene LP Little Girl Blue (Jazz as played in an exclusive side street club) wurde zu einem großartigen Erfolg. Lieder wie "I loves you Porgy" oder "My Baby just cares vor me" rückten Nina Simone schlagartig ins Rampenlicht. Letzterer Song avancierte Mitte der 80er Jahre durch die Werbekampagne eines Parfumherstellers erneut zum Millionseller - Nina Simone profitierte zwar von der neuen Aufmerksamkeit, finanziell beteiligt war sie am Erfolg der Wiederauflage jeoch nicht, die Rechte hatte sie seinerzeit für eine lächerliche Summe verkauft. 

Anders als viele ihrer zeitgenössischen Kolleginnen war Nina Simone eine kämpferische Sängerin, die sich betont politisch engagierte. Mit Liedern wie "Mississippi Goddam" oder "Old Jim Crow" nahm sie sich den durch die Rassentrennung verursachten gesellschaftlichen Problemen an. Im Jahr 1973 kehrte sie den USA den Rücken und lebte danach in Liberia, Trinidad und Großbritannien bevor sie sich in Frankreich ansiedelte.


Als "Schwabenrocker" wurde er bekannt, sein Freund Hans Kumpf hat den am 20.4.03 überraschend verstorbenen Musiker "Wolle" Kriwanek aber vor allem als "fantastischen Blueser" in Erinnerung. Seine Erinnerungen finden sich hier. 

Live Übertragung aus Pariser Jazzclubs in ARTE


Zum ersten Mal überhaupt wagt ein Fernsehsender ein derart anspruchsvolles Mammutprojekt, das man als echte Herausforderung für die Regie- und Produktionsverantwortlichen bezeichnen kann:
10 Drehtage an 4 verschiedenen Orten, 40 Konzerte, rund 150 Musiker, 17 Kameras. Wahrhaft ein künstlerisches und technisches Wagnis. Für den Regisseur Mathias Ledoux bedeutet es, die intime Atmosphäre der häufig winzigen Jazzclubs, in denen die verschiedenen Formationen auftreten, so authentisch wie möglich auf den Bildschirm zu bringen, während die Kamera gleichzeitig, von einem Drehort zum nächsten wechselnd, den Moderator Alex Dutilh begleitet, der dieses einzigartige Erlebnis einer Nacht in den Jazzclubs von Paris den Zuschauern präsentiert.
An neun Abenden bietet Arte ein Panorama der heutigen Jazzszene - kreativ, großzügig, offen und kommunikativ.

Außergewöhnlicher technischer Aufwand

Jeder der Jazzclubs wird mit Mini-Funkkameras bestückt, die nur aus einer Sende-/Empfangseinheit und einem Objektiv bestehen. Drei dieser Kameras werden jeweils auf speziell für diesen Einsatzzweck entwickelte ferngesteuerte Mini-Panoramadrehköpfe montiert. Die Kamerabefestigungen sind sehr einfach und flexibel anzubringen und zu wechseln, damit der Kamerablickwinkel je nach den Gegebenheiten auf den verschiedenen Bühnen nach Bedarf angepasst werden kann. Als vierte Bildquelle steht eine Schulterkamera zur Verfügung, mit der sich der Kameramann im Publikum frei bewegen wird. Mit dieser Kamera - ebenfalls eine Miniausführung, kaum größer als eine Amateur-Videokamera - wird er das Geschehen und die Stimmung im Club aus ungewöhnlichen Blickwinkeln einfangen, ohne den Musikgenuss des Publikums zu stören.
Neben diesen 16 Kameras (je 4 pro Club) wird eine weitere den Moderator Alex Dutilh begleiten, der durch die Jazzabende führt. Diese ebenfalls kleine und diskrete Kamera wird ihm überall hin folgen: Nach draußen, in die Clubs, auf die Straße. Ihre Bilder werden sozusagen der "rote Faden" sein, der sich durch die Sendungen zieht.  Die Bilder aller 17 Kameras laufen in einem Ü-Wagen zusammen, von dem aus der Regisseur das gesamte Geschehen dirigiert.

Weitere Informationen auf der Website von arte


Künstlerische Leitung des Landes-Jugend-Jazzorchesters des Saarlandes zu besetzen


Ab Herbst 2003 ist die Leitung des LJJO Saar neu zu besetzen.

Voraussetzungen:

  • Erfahrung in der künstlerischen Leitung eines repräsentativen Projektes
  • Kenntnisse der Bigband-Literatur in der gesamten Bandbreite
  • Pädagogische Fähigkeiten im Umgang mit jungen Musiker/innen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren
  • Wohnort im südwestdeutschen Raum, ca. 200 km im Umkreis von Saarbrücken
  • Das Projekt soll in Kooperation mit den zuständigen Institutionen des Landes geleitet werden.

Aufgaben:

Organisation und Leitung:

  • der Proben übers Jahr (mindestens 10)
  • von zwei einwöchigen projektorientierten Arbeitsphasen im Jahr mit anschließenden Konzerten; hierzu sollen ab und an Gastdirigenten eingeladen werden.
  • von Konzertreisen und mindestens sechs Konzerten im Jahr.
  • Verwaltungsaufgaben übernehmen dieTräger: der Saarländische Landesverband Jazz und der Landesmusikrat des Saarlandes.

Bewerbungen sind bis zum 15. Juni 2003 zu senden an:

Saarländischer Landesverband Jazz e.V.
z.H. Ernst Urmetzer
Brückwiesstr. 20
66606 St. Wendel


Norbert Stein: PATA BIG THING - the compact orchestra

Michael Heupel - Flöten; Albrecht Maurer - Violine; Carl Ludwig Hübsch - Tuba; Christopher Dell - Vibraphon; Kees van Zomeren - Kontrabass; Christoph Hillmann - Electronics, Perkussion; Joseph Kirschgen - Schlagzeug, Perkussion; Klaus Mages - Schlagzeug; Norbert Stein - Saxophon, Komposition

Die neue Pataband vereinigt den Farbenreichtum und die Dichte einer großen Besetzung mit den intimen Expressionen eines Kammermusikensembles.  Bilderreiche Patakompositionen und energievolle Rhythmen eröffnen Räume für ausdrucksstarke Solisten und das Abenteuer Aktuelle Musik. Ein kraftvolles Ensemble in spannender Zeit. Eine Fülle von Informationen über die Aktivitäten und CD-Produktionen der vergangenen Jahre gibt es auf der PATAMUSIC-Website, u.a. die deutsch-französische Begegnung mit den Musikern von ARFI "News of Roi Ubu", die künstlerische Zusammenarbeit in Brasilien "Pata Bahia", das Soundscape Projekt in Rabat "Pata Maroc", die Festivaldokumentation "Pata Masters live in Australia", das anstehende Projekt mit indonesischen Musikern "PATA JAVA"...

www.patamusic.de


Mit 65: "Free again"

Dieter Glawischnig im Unruhestand

Am 6. März 2003, dem Vorabend zu seinem 65. Geburtstag, wurde Professor Dieter Glawischnig in einer aufwändigen Veranstaltung von seiner ständigen Lehrtätigkeit an der Hamburger Musikhochschule verabschiedet. Der gebürtige Grazer fungierte von 1968 bis 1975 als Leiter der Abteilung Jazz der renommierten Musikhochschule seiner Heimatstadt, seit 1982 unterrichtete Glawischnig an der Musikhochschule Hamburg, nachdem er in der Hansestadt die Leitung der NDR Bigband übernommen hatte. Jazz in kleinen Besetzungen praktiziert(e) der umtriebige Künstler in den Gruppen Cercle und Neighbours. Noch vor seinem großen Fest beantwortete der Jubilar ausführlich Fragen von Hans Kumpf.  

Zum Interview...


Unter dem Titel "GOOD VIBES" veranstaltet die Cologne Jazz Association am Sonntag, den 30. März im Stadtgarten in Köln ein Benefizkonzert für den an Lungenkrebs erkrankten Kölner Vibraphonisten Christoph Eidens.

Beginn ist 20 Uhr.

Mit dabei sind:
  • LÜHNING (Inga Lühning, Mario Mammone, Helmuth Fass, Christian Thome)
  • TROPICVILLE (Ron van Stratum, Felix Petry, Hans Steinmeier, Renis Mendoza, Martin Gjakonovski)
  • ANDY MIDDLETON / NORBERT SCHOLLY meet ANDREAS SCHNERMANN QUARTETT (Andreas Schnermann, Matthias Bergmann, Pepe Berns, Sebastian Merk)
  • HANS PETER SALENTIN, CLAUDIUS VALK, EVA KUROWSKI u.v.a.

Ausserdem wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Spendenkonto Christoph Eidens
Nr. 570602012
BLZ 37160087
Kölner Bank


Festival Talklänge 2003 abgesagt.

Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Talklänge 2002 ­ Begegnung mit Italien ­ im Schauspielhaus stellte die Kulturdezernentin Fr. Drevermann heraus, dass dieses Festival für Wuppertal zu einer festen und wichtigen kulturellen Institution geworden ist.

Auf die Beantragung des städtischen Festivalzuschusses im September 2002 erfolgte im Dezember 2002 eine um 1/3 des Vorjahresbetrages gekürzte Bewilligung, verknüpft mit Auflagen, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erfüllbar waren.

Wir bedauern sehr, dass das schon seit Jahren in und außerhalb Wuppertals beliebte und erfolgreiche Festival „Talklänge" dadurch nicht nur dieses Jahr ausfallen muss, sondern sein Bestehen auch in Zukunft in Frage gestellt ist Uli Armbruster

Talklang e.V.
Kamp 33
42349 Wuppertal
fon +49 (0)202 247 1333
www.talklang.de


KROKE und SUKKE live in Gelsenkirchen

GE. Nach dem Auftaktreigen der Veranstaltungsreihe "klezmerwelten - mehr als Musik" (5./7./8. Februar, Gelsenkirchen), setzen die Gruppen KROKE (Krakau/Polen) am Dienstag, 11. Februar, im Musiktheater im Revier - MiR (Kleines Haus) und SUKKE (NL, GB, D) am Samstag, 15. Februar, im Revierpark Nienhausen die Konzertreihe fort.

Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es ausschließlich an der Theaterkasse des Musiktheaters im Revier - MiR, Kennedyplatz in Gelsenkirchen, Telefon 0209-4097-200, Fax 0209-4097-260, theaterkasse@musiktheater-im-revier.de. Der Eintritt beträgt für KROKE im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 18 Euro, für SUKKE 10 bzw. 12 Euro.

Die drei jungen Musiker der Musikhochschule Krakau - Jerzy Bawol (Akkordeon), Tomasz Kukurba (Bratsche, Geige, Stimme, Percussion) und Tomasz Lato (Bass) - entdeckten 1972 die Klezmermusik für sich neu und entwickelten sie weiter. Zum einen spürt KROKE den Klängen aus den verschwundenen Schtetln nach. Zum anderen konfrontieren die Musiker diese Klänge mit modernen und verfremdeten Harmonien und Spielweisen. Damit hat sich KROKE in Jazz-Clubs und auf Folk-Festivals ganz Europas einen besonderen Ruf als Klezmer-Avantgardisten erarbeitet. Ihre Leidenschaft und Spielfreude sprengt den Rahmen traditioneller Klezmermusik, ohne dabei die Wurzeln zu verleugnen. Die Gruppe wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2000 ausgezeichnet. "Bei ihnen spontan in Begeisterung auszubrechen, fällt nicht schwer. Drei Vollblutmusiker. Jeder ein Virtuose ... ,standing ovations' ... Einfach phantastisch!" So die Göterborg-News. 

Mit SUKKE präsentiert "klezmerwelten" eine zurzeit besonders beachtete Formation, die virtuos alte jiddische Lieder, außerordentlich lebhafte Tanzmusik und andere traditionelle Musik der Juden Osteuropas aufzuspielen weiß. Der Name der Gruppe erinnert an die traditionelle Laubhütte de   jüdischen Sukkot-Festes und wurde mit Bedacht gewählt SUKKE bildet hier das Dach für ein ungewöhnliches musikalisches Aufeinandertreffen und steht für Zusammenkunft, Austausch, Aufbruch, Zukunft - und dafür, ein Fest zu feiern. Das Ensemble SUKKE vereinigt zwei Musiker - Merlin Shepherd (Klarinetten) und Heiko Lehmann (Kontrabass) - mit einer herausragenden Musikerin - Sanne Möricke (Akkordeon) - der europäischen Klezmerszene, die seit vielen Jahren tief verwurzelt sind in der Welt der jiddischen Musik. "... Bei den zahlreichen Instrumentalstücken entstand der Eindruck, als steigerten sich die Musiker gegenseitig in die Musik hinein, als spornten sich die Instrumente an, die Zuhörer noch mehr mitzureißen. BekannteMelodien  wechselten sich ab mit brillanten Variationen und Improvisationen." (Freie Presse, Chemnitz)

Informationen zum Gesamtprogramm "klezmerwelten - mehr als musik" (bis 2.6.) im Internet unter www.klezmerwelten.de sowie per Telefon über 0209-169-9105. 


Ludwig Stimmler - died 31-1-2003 in Weinstadt, Germany (Jazz), born 29-9-1940 - Germany´s leading bassist in the traditional and Swing field - a good friend of Major Holley, Major used to play on Mr.Stimmler´s instrument while touring Germany - played with Bud Freeman, Billy Butterfield, Jimmy McPartland, Yank Lawson, Dick Cary, Danny Moss, Charly Antolini and many others.

Theo Bachteler


In diesem Jahr wird sich zum 10ten Male der Todestag von Frank Zappa, zweifellos einer der größten Musiker der Rockgeschichte, jähren. 

Aus diesem Anlass wird im Rahmen des diesjährigen "Strings Of Fire"-Festivals, am 27.Februar 2003, im Großen Saal des traditionsreichen Gewandhaus Leipzig ein ganz besonderes Konzertereignis zu seinen Ehren stattfinden Als "The GrandMothers" werden Mitglieder Zappa's legendärer Band "The Mothers Of Invention" gemeinsam mit einem eigens zu diesem Zwecke zusammengestellten Kammerorchester eine handverlesene Auswahl von Kompositionen des viel zu früh verschiedenen Genies aufführen. 

Unter dem Titel "A Mothers Night at the Gewandhaus" wird das Konzert Anfang Mai in Deutschland bei Warner Classics auf CD veröffentlicht werden. Damit können dann auch die vielen Zappa-Fans, die nicht bei der "GrandMothers Night" dabei sein konnten, die musikalisch wichtigste Periode des Künstlers boten von seinen langjährigen musikalischen Weggefährten.

(Photographie: Don Preston)

Weitere Informationen:

Q-RIOUS music
Moltkestr. 80
50674 Köln
T [+49](+221) 500 859 - 0
F [+49](+221) 500 859 - 10
info@qrious.de
www.qrious.de


SAISONAUFTAKT DER LUMBERJACK BIGBAND IN DER 
CHAPEL/STAUFERPARK MIT EINEM PREISTRÄGERKONZERT AM 9.2.2003

Best of Jazz aus Baden-Württemberg: Preisträger des Landeswettbewerbs "Jugend jazzt" jammen gemeinsam

Nicht weniger als 4 Preisträger sind zum Saisonauftakt der Lumberjack Bigband am Sonntag, den 09.02.2003 in der Chapel des Vereins für Kunst und Kultur ab 18.oo im Stauferpark zu hören.

Mit dabei - sozusagen Heimspiel in doppeltem Sinne - ist die Lumberjack Bigband aus Göppingen unter der motivierten Leitung von A.Eissele, denn das 20-köpfige Ensemble darf sich glücklich schätzen, die Räumlichkeiten im Stauferpark vom Verein für Kunst und Kultur probentechnisch zu Verfügung gestellt zu bekommen – d.h. man kennt sich hier akustisch und klanglich bestens aus, was sicherlich zu hören sein wird.

Man trat zwar im letzten Jahr beim Wettbewerb unter dem Namen "Subject Bigband" an und kann sich nach erfolgreichem Regional- und Landeswettbewerb als beste Nachwuchs-Bigband des Landes bezeichnen (Zitat der Jury: "die Entscheidung viel leicht"), doch die "Sub’s" sind mittlerweile bestens integriert und so wird man wieder auf den mittlerweile bekannten Begriff der Lumberjack Bigband zurückgreifen, die unter diesem Namen ja auch schon zweimal erfolgreich teilgenommen hat.

Zu hören sein werden im lumberjack-eigenen Teil Stücke des letzten Wettbewerbs wovon zwei auch auf der Preisträger-CD drauf sind aber auch andere, seltener gehörte Stücke aus dem Repertoire der Band und von vergangenen Wettbewerbsprogrammen werden gespielt.

Einen weiteren Teil wird das Ensemble mit der Sängerin und ehemaligen Preisträgerin von "Jugend jazzt" Anne Czichowsky bestreiten, die mittlerweile in Stuttgart Gesang im Fach Jazz- und Popularmusik studiert und nicht nur den Lumberjackern durch ein gemeinsames Konzert mit ihrer sensationellen "Fever"-Nummer noch bestens in Erinnerung ist.

Wenns dann mehrere Sängerinnen sind, dann nennt man das Vokalcombo und auch die ist am 09.02. mit der Formation aus Waldshut-Tiengen unter der Leitung von Jochen Stitz - sogar mit einem Sonderpreis versehen – vertreten.

Diese Formation war der eigentliche Hit des Wettbewerbs, denn die stimmliche Reife des Quintettes und die Balance im Satz sind schon sensationell – logischerweise werden auch sie Ausschnitte aus dem "Jugend jazzt"-Programm mit eigener Instrumetalcombo präsentieren, wobei die Andrew Sister-Songs ("Bei mir bist Du schön" etc.) ein Highlight des Abends sein werden, aber der Höhepunkt wird sicherlich der gemeinsame Auftritt der Vokalistinnen mit der BigBand sein denn schon beim Preisträgerkonzert in der Villa Berg, vergangenen Dezember sprach jeder von Fortsetzung dieser Zusammenarbeit, die damals mit einem rockigen "Sunny"-Arrangement und einem witzigen, swingigen "Train-Medley" (Chattanooga Choo Choo und mehr) begonnen wurde. Und brandaktuell werden Originalarrangements aus der neuen, sehr überzeugenden CD-Produktion der No Angels mit der RIAS Bigband unter der Leitung von J.A.Keller zu hören sein ("There must be an angel"/"Funky Dance"), die extra für den 9.2. einstudiert werden.

...und noch eine weitere Kooperation zweier Preisträger wird in der sicherlich wieder stimmungsvoll hergerichteten Chapel zu bewundern sein, nämlich die gemeinsamen Stücke der Band mit dem Solistenpreisträger und Altsaxofonisten Markus Harm aus Nagold, der v.a. mit seinem sehr ausgereiftem Sound zu überzeugen wusste und mit der Band u.a. den Lumberjack Feature-Klassiker "Body and Soul" spielen wird, aber auch als Solist der anderen Bigband-Stücke wird er vertreten sein.

Infos über die Band gibt’s im Internet unter www.lumberjack.de

Karten (unnummerierte Sitzplätze und Stehplätze (auch ermäßigte) für diese außergewöhnliche Veranstaltung (schließlich gibt’s den Wettbewerb nur alle drei Jahre) gibt’s an der Abendkasse aber auch im Vorverkauf bei der Tourist-Information Göppingen (Rathaus) zu Euro 12,- (unnummerierter Sitzplatz), bzw. Euro 8,- (Stehplatz).


Thomas Siffling, Trompeter, Komponist, Leiter der SAP-Bigband 
und Teilhaber des Labels Jazz'n'Arts Records wird 
am 17.2.2003 live in der Jazzsendung Jazzology Gast sein. 

Das Jazzmagazin Jazzology wird jeden Montag 
ab 21 Uhr auf 105,4 im freien Radio des 
Rhein-Neckar-Dreiecks um Heidelberg, 
Mannheim und Ludwigshafen gesendet.

Die Sendung wird von den Geographen Frank Schindelbeck 
und Stefan Oldenburg moderiert.


Im Jubiläumsjahr geht „Greg’s Bluesnight" erfolgreich auf Expansionskurs

Pünktlich zum
fünfjährigen Bestehen der Bluesreihe mit internationalen Top-Musikern plus Gregor Hildens Hausband den „Backbeat Boys" hat sich die unvergleichliche Stimmung und die besondere Atmosphäre dieser Konzerte bereits in anderen Städten herumgesprochen. Vier Termine gibt es im Februar mit dem US-Sänger und -Gitarristen Al Jones !

Die Bluesnight Band:

Gregor Hilden (git.), Tommy Schneller (sax.)., Oliver Geselbracht (bass), Horst Bergmeyer (Organ/Piano) und Frank Boestfleisch (drums)

Mehr Infos & Termine gibt es auf Gregor Hildens Homepage


Polnische Lyrik und Jazz als stimmige und stimmungsvolle Einheit

Katarzyna und Hans Kumpf treten in Heilbronn, Bad Boll und Schwäbisch Hall auf

SCHWÄBISCH HALL. Die Philologin und Rezitatorin Katarzyna Kumpf, ihr Klarinette blasender Ehemann Hans Kumpf und der Kontrabassist Jan Jankeje präsentieren am Freitag, 17. Januar 2003, in Heilbronn wieder "Polnische Lyrik & Jazz". Um 20.30 Uhr beginnt die Veranstaltung im Jugendtreff Bürgerhaus Böckingen (Kirchsteige 5). Das internationale Trio bereichert auch die hochkarätig besetzte Tagung "Polen in Europa" in Bad Boll. An der Evangelischen Akademie gibt es "Polnische Lyrik & Jazz" am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr. Nur im Duo treten die Kumpfs sodann am Montag, 3. Februar, um 20 Uhr im Haller Literaturhaus am Spitalbach 9 an.

Das seit zehn Jahren bestehende literarisch-musikalische Projekt beschäftigt sich umfassend und vielschichtig mit der modernen polnischen Dichtung, die hier im Originalwortlaut und in deutschen Übersetzungen vorgetragen wird. Unter den namhaften Autoren und auch die beiden Nobel-Preisträger Czeslaw Milosz und Wislawa Szymborska.

(Photographie: Walter Schmatloch)

Die mit der eigentümlichen slawischen Atmosphäre und einem unverwechselbaren Esprit erfüllte Poesie findet in jazzig improvisierter Musik eine kreative Verklanglichung, Ergänzung und Kommentierung. Jeder Auftritt bringt künstlerische Neuigkeiten und gewinnt jeweils eine Eigendynamik.

Erfolgreiche Performances absolvierten die nun in Schwäbisch Hall wohnhaften Kumpfs beispielsweise wiederholt in Ulm, Stuttgart und Heilbronn, beim Polen-Forum in Oberursel, bei den Ingolstädter Jazztagen – und sogar in den Landtagen von Hessen und Baden-Württemberg.

Katarzyna Kumpf wurde unlängst für ihre polnisch-deutsche Jazzarbeit im Warschauer Kulturpalast mit der Komeda-Medaille ausgezeichnet. Vor der bedeutenden Leiterin des polnischen Präsidialamtes, Barbara Labuda, wurde sie von Generalkonsulin Jolanta Kozlowska mächtig gelobt, und seine unumwundene Bewunderung sprach ihr nach einer Performance der ehemalige Botschafter Janusz Reiter ganz persönlich aus.

Der aus der Slowakei stammende Jan Jankeje vertritt wieder den regulären Kontrabassisten Vitold Rek. Jankeje spielte bereits mit den verstorbenen US-Legenden Lionel Hampton und Jaco Pastorius zusammen, die Kooperation mit Kumpf besteht mittlerweile seit fast dreißig Jahren. Konzerte in Leipzig und Dresden sowie bei den Nürtinger Jazztagen als auch der Titel "BassClarinet" auf einer Portrait-CD von Jankeje gehören zu den künstlerischen Höhepunkten des Duos.

Erstmals verband Hans Kumpf zeitgenössischen Jazz mit aktueller Lyrik Ende der 60er Jahre in einer Veranstaltung des Clubs "alpha 60" in den Haller Ackeranlagen. Als er später in Russland und Rumänien tourte, arbeitete er auch dort mit einheimischen Literaten zusammen. Eine enge Kooperation besteht mittlerweile mit dem Lyriker Helmut Fritz. Klarinettist Kumpf wird bei den Performances in Heilbronn und Bad Boll Auftritt noch das elektronische Instrument "Theremin" vorstellen, das sozusagen der Großvater des heutigen Synthesizers ist.

Über eine Darbietung von "Polnischer Lyrik & Jazz" in Isny schrieb die "Schwäbische Zeitung": "Katarzyna Kumpf entführte in eine unentdeckte reiche literarische Landschaft. Die Zuhörer erlebten die urtümliche Sprachmelodie des Polnischen. Hans Kumpf und der slowakische Kontrabassist Jan Jankeje "kommentierten" mit ihren Instrumenten einzeln oder im Duo Empfindungen und Gefühle der lyrischen Texte, schufen Geräuschcollagen und dramaturgische Untermalungen. Perfekt, das muss man sagen".

(haku)

Fr

17.01.03

20.30 Uhr

Heilbronn

Jugendtreff Bürgerhaus Böckingen, Kirchsteige 5,
"Polnische Lyrik & Jazz" – Katarzyna Kumpf – Rezitation, Hans Kumpf – Klarinette, Gast: Jan Jankeje - Kontrabass

Fr

24.01.03

20.00 Uhr

Schwäbisch Hall

Naturfreundehaus Einkorn, Einkorn 1, Helmut Fritz liest eigene Lyrik, Hans Kumpf – Klarinette

Sa

01.02.03

19.30 Uhr

Bad Boll

"Polnische Lyrik & Jazz" an Ev. Akademie, Tagung "Polen in Europa", Katarzyna Kumpf (Rezitation), Hans Kumpf (Klarinette), Gast: Jan Jankeje (Kontrabass)

Mo

03.02.03

20.00 Uhr

Schwäbisch Hall

Literaturhaus, Am Spitalbach 9, "Polnische Lyrik & Jazz" mit Katarzyna Kumpf (Rezitation) und Hans Kumpf (Klarinette)


Angelika Niescier erhielt das für fünf Monate ausgeschriebene Stipendium für eine Jazzmusikerin vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW.

Das im Rahmen des Stipendiums von der Musikerin erarbeitete Projekt "Summit Talks- Establishing Visions of Rhythm" (eine Suite für 2 Stepptänzer und Band) wird am
21. 01. 2003 um 20.30 Uhr im Stadtgarten in Köln uraufgeführt

Die Besetzung:
Ulrike Neth: Stepptanz
Sebastian Weber: Stepptanz
Sam Leigh Brown: Sprache, Gesang
Tom Lorenz: Vibraphon, Perkussion
Sebastian Räther: Kontrabass, Elektronik
Christoph Hillmann: Schlagzeug, Perkussion, Elektronik
Angelika Niescier: Leitung, Komposition, Saxophone, Bassklarinette
Weiter Infos: http://www.angelika-niescier.de


Klaus Mümpfer - Jazz im Bild

Die Fotoausstellung "Jazz im Bild" findet vom 14. Januar bis zum 15. Februar in Ludwigshafen in der Stadtbibliothek statt. Inhalt der Ausstellung ist eine repräsentative Auswahl der fotografischen Arbeiten des Journalisten Klaus Mümpfer. Als Fotograf hat er sich das Porträtieren anerkannter Musikergrößen aus Jazz und Blues zum Thema gemacht. 

Die Ausstellung wird am 13. Januar 2003 um 19 Uhr mit Dietrich Skibelski und Matthias Creutziger  eröffnet und von Allan Blairmen und Olaf Schönbron musikalisch umrahmt.

Stadtbibliothek Ludwigshafen
Bismarckstraße 44-48
67059 Ludwigshafen am Rhein
Telefon 0621 - 504 26 01
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr


Jörg Widmosers als Dozent für Jazzgeige

Jörg Widmoser, Jazzgeiger, Mitglieder des Modern String QuartetsDieses Jahr findet der Workshop für Jazzgeige wiederum in Erlangen statt, vom 11.-13.4. 2001. 

Jazz auf der Geige und anderen Streichinstrumenten. Tipps zur Bogentechnik, Einstieg in die 
Improvisation, Repertoire, Sound und, und, und.......

http://www.widmoser.de

Anmeldung unter 
Rainer Glas
Tel. 09135-723528
Fax  09135-723529
e-mail rainer.glas@jazzworkshops.de
www.jazzworkshops.de

Jazz Workshops
Südliche Stadtmauerstr. 35
91054 Erlangen.


Jazz'n'Arts Records präsentiert klassische Jazz-Aufnahme


Fritz Münzer Quintett feat. Hartwig Bartz (Joe Haider,Manfred Schoof,Eric Peter) Jazz für junge Leute 1962 Live im HR.

Infos unter http://www.jazznarts.de/katalog-c.html

Eine Band die damals musikalisch zu den Besten in Sachen Modern Jazz in Deutschland gehörte!

www.jazznarts.de

Die Aufnahme ist auch als Video erhältlich!!!

Ihr EMANON Team


Ein neuer "Bundesverband Jazz" versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Jazzthemen auf nationaler Ebene. Das jetzt auf Einladung der Union Deutscher Jazzmusiker gegründete Gremium bündelt die Kompetenzen der bislang getrennt marschierenden Fachorganisationen und –institutionen. Zugleich schließt der Verband als bundesweite kulturpolitische Interessenvertretung die Lücken zwischen den föderalen Strukturen, den national tätigen Organisationen und der europäischen Ebene.

Neben der allgemeinen Interessenvertretung präsentiert der Bundesverband Jazz im Besonderen den Jazz in Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene durch Veranstaltungen und Publikationen. Er initiiert musikpädagogische Projekte im Bildungsbereich nach skandinavischem Vorbild sowie Förderstrukturen zur jazzspezifischen Qualifizierung auf Länder- und Bundesebene.

Gründungsmitglieder des Bundesverbandes Jazz sind Waldo Riedl (Deutsche Jazzförderation e.V), Wolfram Knauer (Jazz-Institut Darmstadt), Dominik Wagner (Union Deutscher Jazzmusiker), Peter Schulze (künstlerischer Leiter des Jazz-Festes Berlin), Reiner Michalke (Deutsche Sektion des Europe Jazz Network), Peter Ortmann (Bundesjugendjazzorchester) sowie Bernd Hoffmann (WDR).

Die Mitglieder betrachten den Zusammenschluss als historischen Schritt, von dem nachhaltige Impulse für das Musikleben in der Bundesrepublik zu erwarten seien.

Klaus Mümpfer


Jazz-Saxofonist Bob Berg bei Autounfall umgekommen

New York (dpa) - Der Jazz-Musiker Bob Berg ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Berg, der in den Bands von Chick Corea und Miles Davis als Tenor-Saxofonist auftrat und im Studio Platten einspielte, war 51 Jahre alt. Der Unfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag in der Ortschaft Amangansett im Bundesstaat New York, wie Bergs Agentur bestätigte.

Der Musiker, der im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn aufwuchs, lernte bereits mit 13 Jahren das Saxofon-Spiel. In den 70er Jahren tourte er mit Horace Silver und Cedar Waltons Quartett Eastern Rebellion. Große Erfolge feierte Berg von 1984 bis 1987 an der Seite des Trompeters Miles Davis. Später gründete er mit dem Gitarristen Mike Stern eine eigene Band und trat zudem gemeinsam mit dem Quartett von Chick Corea auf. Seine erfolgreichste Platte mit eigener Band war die 1993 für einen Grammy nominierte LP «Back Roads».


Mal Waldron starb am 2.12.2002

In seiner Walheimat Belgien starb am 
2.12.2002 der Pianist Mal Waldron 
friedlich nach kurzer Krankheit im
Alter von 76 Jahren.

Er war noch in diesem Sommer 
auch in Deutschland aufgetreten 
und weitere Konzerte waren geplant.

Mehr zu Mal Waldron findet sich hier


Auch im Jahr 2003 haben es die Jazzpages wieder unter die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen gebracht. Die Redakteure des  "Web-Adressbuch für Deutschland" haben aus den mittlerweile 5 Millionen deutschen Websites ihre Auswahl getroffen. Das Web-Adressbuch gilt als einer der wichtigsten Print-Führer durch den Web-Dschungel.

Weber, Mathias (HRSG.)
Das Web-Adressbuch für Deutschland 2003
Die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen,
21 x 14,8 cm, 832 Seiten, broschiert, viele farbige Abbildungen
6. Auflage, 15.90 Euro (D), 29.90 SFr.
ISBN 3-934517-02-1

http://www.web-adressbuch.de

Wenn ein Schwabe in Bayern den Blues hat ...

20 Jahre OREOS-Verlag


Walter Lachenmann - Verleger, Oreos Verlag
Walter Lachenmann mag Bücher. Walter Lachenmann macht Bücher. Die handwerklich sorgfältige und ästhetisch gediegene Herstellung von Büchern ist seit Jahrzehnten nicht nur Beruf, sondern auch Berufung des gelernten Buchhändlers. Für viele renommierte Verlage hat der jüngere Bruder des Neue-Musik-Komponisten Helmut Lachenmann gearbeitet. Doch irgendwann regte sich der Wunsch nach Eigenem. 1982 war es soweit. Mit Faksimileausgaben historischer Reiseführer über Helgoland und den Tegernsee ging ein Ein-Mann-Verlag an den Start, der seitdem zahlreiche Bücher zu Kultur und Natur in Bayern veröffentlichte. Besondere Erwähnung verdient hier ein opulenter Band über die Villenkultur am Starnberger See, der inzwischen als Standardwerk der Architektur und Denkmalpflege gilt und dessen Autor Gerhard Schober in diesem Jahr zusammen mit dem Dirigenten Wolfgang Sawallisch der Oberbayerische Kulturpreis verliehen wurde.

Doch Walter Lachenmann ist nicht nur bekennender Wahl-Bayer (sein Geburtshaus stand in Stuttgart), sondern auch Jazzfan von Jugend an. Und eines war rar auf dem Buchmarkt vor zwei Jahrzehnten: sachkundige Information über Jazzmusiker und ihre Platten. Ein Gespräch in einem Münchener Schallplattengeschäft mit dem Vertriebsprofi und Journalisten Gerd Filtgen setzte die Idee in die Welt: eine Buchreihe über die großen Jazzmusiker, ihr Leben, ihre Musik, ihre Schallplatten, die "Collection Jazz". Mit einer von Filtgen verfaßten John-Coltrane-Monographie begann ein mutiges Unterfangen, das über die Jahre zur umfangreichsten deutschsprachigen Jazzbuchreihe avancierte. Über dreißig Bände umfaßt inzwischen die "Collection Jazz", einige davon sind als Lizenzausgaben in den USA und Japan erschienen, und sie ist längst zum unentbehrlichen Kompendium für Jazzbegeisterte geworden. Von Louis Armstrong bis Anthony Braxton, von Bix Beiderbecke bis Albert Mangelsdorff reicht die Galerie der von führenden deutschen Jazzautoren Portraitierten. Zu den bio-diskographischen Bänden (für die seit den späten Achtzigern Peter Niklas Wilson als Mitherausgeber zeichnet) gesellten sich Bücher über die großen Jazzgitarristen, zu aktuellen Debatten in der afroamerikanischen Kultur ("Der Marsalis-Faktor"), aber auch ein Bildband mit den Jazzplakaten Niklaus Troxlers, dessen markante Graphiken seit über einem Jahrzehnt das Gesicht der "Collection Jazz" prägen.

Mit den jüngsten Zuwächsen geht Oreos quasi "back to the roots": Ein neu verfaßter Coltrane-Band des Münchener Journalisten Ralf Dombrowski trägt der Notwendigkeit Rechnung, nach zwei Jahrzehnten ein neues, auch kritischeres Bild der überlebensgroßen Jazz-Ikone zu entwerfen.

 "Klänge, Zeiten, Musikanten" heißt der zweite aktuelle Oreos-Titel, der Walter Lachenmann mit besonderem Stolz erfüllt: Ein bibliophil gestalteter Band, in dem der Hamburger Kulturpublizist Werner Burkhardt seine schönsten Portraits und Reportagen über "ein halbes Jahrhundert Jazz, Blues und Rock" versammelt hat, von Benny Goodman bis Jimi Hendrix, von Duke Ellington bis John Lee Hooker, mit zum Teil bislang unveröffentlichten Bildern, die zum größten Teil von dem bekannten Jazzphotographen Josef Werkmeister stammen, aber auch von Val Wilmer, Ralph Quinke u.a.

20 Jahre Oreos: ein Grund zum Feiern. Und so wird es geschehen: am 6. Oktober in einer Matinée der Hamburger Kammerspiele, bei der Werner Burkhardt mit dem Kontrapunkt eines Jazztrios aus "Klänge, Zeiten, Musikanten" liest, und am 17. November im Rahmen der Münchener Bücherschau mit den Autoren beider Neuerscheinungen und live-Musik.

 

Krottenthal 9
D-83666 Waakirchen
Tel. 08021/8668
Fax 08021/1750
e-Mail: oreos@t-online.de


Peter Lehel , u.a. Saxophonist und Bassklarinettist bei Barbara Dennerlein, hat mit dem Trio des ungarischen Pianisten Kálmán Oláh und dem Kammerorchester "Budapest Chamber Symphony" für das Label GOOD International eine Doppel CD unter dem Titel "Hungarian Rhapsody" aufgenommen, die Mitte Juni erscheinen wird.

Diese CD beinhaltet sowohl alte ungarische Folklore als auch neue Kompositionen Lehel`s und Oláh`s in Anlehnung an die grossen ungarischen Komponisten Bartók und Kodály.

Kontakt peterlehel@t-online.de
www.finetone.de


Was meint der Heyne Verlag mit seinem Heyne-Internetguide zu den Jazzpages?

"Eine Lieblingssite der Redaktion ist dies vor allem, weil es wohl nichts über Jazz in Deutschland gibt, was auf der riesigen, gut strukturierten Site nicht zu finden wäre. Konzerte und Festivals, Musikerinnen und Musiker, Manager, Clubs, Fotos (eine schöne Ausstellung!), Bücher und Links sowieso. Außerdem ist dies ein Highlight, weil andere Webmaster sich hier anschauen könnten, wie man ein interaktives Programm gestaltet: mit Newsletter und Gästebuch, Chat, Jazzmarkt mit Kleinanzeigen und mit der Bitte an die User um Mitwirkung. So viel Interaktivität erreicht man, wenn man sein Publikum ernst nimmt, ihm interessante Seiten anbietet, die es festhalten, und ihm das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Ein Glück für die Jazz-Community, so eine Site zu haben."

Nett, was ;-)?

Die JazzPages wurden in den Punkten "gute Grafik", "besondere Inhalte", "übersichtliche Navigation" und "Liebling der Redaktion"  ausgezeichnet.


Jazzology - die Jazzsendung im bermuda.funk, dem freien Radiosender für den Großraum Heidelberg / Mannheim und die angeschlossenen Kabelnetze, sendet ab 20.11.2000 jeden Montag ab 21.00 Uhr!  Jeden vierten Montag im Monat ist die Sendezeit von 21:00 bis 24:00.
Am Mikorphon der Webmaster der Jazzpages Frank Schindelbeck und Co-Moderator Stefan Oldenburg.

Der Oreos Verlag bietet unter der Domain http://www.jazzbuch.de sein umfangreiches Programm an Jazzbüchern an. Oreos ist seit vielen Jahren mit seinen Biographien bedeutender Jazzmusiker bekannt. Unter anderem findet sich dort das einzige umfassende Buch zu Albert Mangelsdorff: Gespräche. Unter Jazzbuch.de können auch zahlreiche weitere Jazzbücher und Kalender anderer Verlage bestellt werden.

TheJazzPages wurden von Jazzhead Records
als Jazz Site of the Week
ausgewählt. Sehr nett.
Vielen Dank!


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