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...und hier geht's zum Jazz -Talk


#040605_1

Steve Lacy gestorben

 
Der Sopransaxophonist Steve Lacy verstarb am Freitag in einem 
Krankenhaus in Boston im Alter von 69 Jahren. Er erlag einer 
Krebserkrankung, die letztes Jahr diagnostiziert wurde. 

Steve Lacy galt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen
Sopransaxophonisten des Jazz. Von seiner ersten Aufnahme unter
eigenem Namen "Soprano Sax" bis zur im letzten Jahr erschienen CD 
"The Beat Suite" nahm Steve Lacy über 50 Platten unter 
seinem Namen auf und war auf unzähligen weiteren 
Aufnahmen ein bereichernder Mitspieler.

Steve Lacy wurde als Steven Lackritz im Juli 1934 in New York 
geboren und kam Anfang der 50er Jahre zum Jazz. Nach kurzen 
Versuchen auf der Klarinette und dem Tenorsaxophon entschied 
er sich gänzlich dem Sopransaxophon zu widmen: 
"The soprano is too interesting and too demanding 
and too problematic," führte in einem Interview im Jahr 
2002 aus, "And I loved it much more. It's like a jealous
instrument. It wants your complete attention: Don't mess with me. "

Er spielte in seinen frühen Jahren u.a. mit Thelonious Monk und Miles Davis
zusammen. Mitte der 60er Jahre zog er nach Paris und verlagerte seinen
Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Europa. Dort lernte er auch 
seine Frau, die Schweizer Sängerin Irene Aebi kennen. 

Steve Lacy hatte eine besondere Neigung zur Musik von Thelonious Monk 
und er nahm dessen Titel im Laufe der Jahre in vielen unterschiedlichen und
durchweg hochspannenden Versionen auf.

Seine intensive Zusammenarbeit mit  dem Pianisten Mal Waldron über 
Jahrzehnte resultierte in einer Vielzahl von exzellenten Einspielungen
und ihre Live-Konzerte als Duo waren immer ein besonderes Ereignis.

Im  Jahr 2002 zog Steve Lacy zurück nach Amerika um 
am New England Conservatory in Boston zu unterrichten.

Am New England Conservatory's Jazz Studies Department 
wird am 12 Oktober ein Gedenkkonzert für Steve Lacy stattfinden.

fs


#040604_2

Führungskräfte" der WDR - Bigband Köln spielen
Bebop und Hardbop in der Stadtbücherei Münster

 

Am 16. Juni 2004 um 2030 Uhr heißt es „Jazz in der Stadtbücherei".

Musiker von Weltklasse der WDR - Bigband Köln, Heiner Wiberny (Solo - Saxofonist) und Klaus Osterloh (Solo-Trompeter & Gesang) treffen auf das Jürgen Bleibel -Trio.

Die Gäste aus Köln haben mit fast allen Größen des Jazz unserer Zeit musiziert. Wiberny und Osterloh gehören zur internationalen Jazzelite. Es wird Bebop und Hardbop der Extraklasse aufgeführt. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Jazzgalaabend …

„Führungskräfte" der WDR - Bigband Köln spielen Bebop und Hardbop in der Stadtbücherei Münster. 
Karten unter 0251.4924245


#040604_1

Christian Broecking - Lesung RESPEKT!


„Die politische Intention und Rezeption ihrer Musik hatten in den USA zur Folge, dass afroamerikanische Musiker an den Rand der Gesellschaft und Existenz gedrängt wurden. Die ‚Fire Music’ der Sechziger und Frühen Siebziger Jahre hat tiefe Spuren hinterlassen. Bei denen, die überlebten, hat sich der Kampf gegen den Mainstream tief in den Gesichtern eingegerbt.“
Der Jazzjournalist Christian Broecking hat in diversen Interviews mit den damaligen Protagonisten erfragt, was aus den Initiativen zur Selbstbestimmung und Selbstorganisation geworden ist.
Interviews mit Sonny Rollins, Wayne Shorter, Bill Dixon, Max Roach, Ornette Coleman, Archie Shepp, Roswell Rudd, Sam Rivers, Steve Coleman, James Carter und William Parker

Reingold
Novalisstr.11
10115 Berlin
info@reingold.de


#040517_3

Ehrenmedaille für Big-Band-Gründer Rudolf "Teddy" Ehrenreich

Wien. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny überreichte am Mittwoch im Wiener Rathaus drei Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens hohe Auszeichnungen Rudolf "Teddy" Ehrenreich und Erwin Halletz erhielten die "Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien"; in Vertretung des Bundeskanzlers überreichte Mailath-Pokorny das Bundes-Ehrenzeichen an Univ.-Prof. Michael Frischenschlager.

Die Laudatio auf Teddy Ehrenreich haben sich Axel Melhardt vom Jazzland und Heinz Czadek, Univ.-Prof. für Jazztheorie und Jazzkomposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst, "geteilt" Teddy Ehrenreich zeichne sein Idealismus aus, er verschrieb sich dem Jazz, weil er diese Musik liebt und nicht, weil er davon leben will, so Axel Melhardt. Heinz Czadek, der seit 42 Jahren Mitglied in der Teddy-Ehrenreich-Bigband ist, hob die Verdienste Teddy Ehrenreichs für den Jazz hervor und schloss seine Laudatio mit "Teddy Ehrenreich war nie ein Mann, der sich ins Rampenlicht gestellt hat; aber die Anerkennung jener, die sich im Jazz wirklich auskennen, ist ihm sicher".

Biographie Rudolf Ehrenreich

Teddy Ehrenreich war bis zu seinem im Jahre 2001 erlittenen Schlaganfall einer der führenden Jazzklarinettisten Österreichs und er hat nach diesem Schicksalsschlag durch beharrliches diszipliniertes Üben einen Großteil seiner technischen Brillanz wiedererlangt. Die Wiener Jazzszene verdankt diesem großartigen Musiker wesentliche Impulse.

Rudolf "Teddy" Ehrenreich wurde 1936 in Wien geboren. Schon in der Mittelschule begann er sich für den Jazz zu interessieren und leitete seit den frühen Fünfzigerjahren Bands, mit denen er in den damaligen Lokalen wie "Adebar" und "Tabarin" auftrat. In der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre war er als Bandleader vor allem in Deutschland tätig. Nach seiner Rückkehr zu Beginn der Sechzigerjahre gründete er 1962 seine Big Band, die er bis zum heutigen Tage leitet.

Seit dem Ende der Sechzigerjahre war er im ORF tätig; zuerst als Klarinettist und Saxophonist im Orchester Karel Krautgartner, später auch als Leiter eigener Formationen, u. a. mit Viktor Plasil. Seine Big Band war und ist eine Talenteschmiede, aus der viele der heute führenden Musiker wie etwa Bumi Fian, Martin Fuss und Christian Radovan hervorgingen. Speziell in der Zeit, wo es noch keine Ausbildungsstätten für Jazz in Österreich gab, war die Band von Teddy Ehrenreich eine der ganz wenigen Möglichkeiten für talentierte Nachwuchsmusiker, Erfahrungen zu sammeln und sich auf den Beruf vorzubereiten. Später war seine Big Band eine ideale Ergänzung für die Studierenden der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien, in der sie hochklassigen Big Band Jazz unter professionellen Bedingungen spielen konnten. Diese Funktion als Mentor junger Talente erfüllt er auch heute noch in vorbildlicher Weise.

Legendär sind seine Auftritte mit führenden Musikern der Big-Band-Ära im "Jazzland". So begleitete er mit seiner Band u. a. folgende Solisten aus dem Umfeld Count Basie Eddie "Lockjaw" Davis, Harry Edison, Joe Newman und Harold Jones, und aus dem Kreis der Musiker um Woddy Herman Pete und Conte Candoli. Seine Fachkompetenz im Bereich des klassischen Big Band Jazz ist beeindruckend und fand bei allen Gaststars höchste Anerkennung.

 

Manfred Kramlinger


#040517_2

38th Montreux Jazz Festival 2004 2.-17.07.2004

 

Eines der größten Jazz Festivals der Welt feiert vom 2.-17. Juli 2004 sein 38. Bestehen. Mehr als 200.000 Besucher lockt die musikalische Vielfalt des Montreux Jazz Festivals jährlich auf Plätze, in Cafes, Hallen und auf Open-Air Bühnen am Seeufer. Seit den Anfängen im Jahre 1967 hat sich das Festival von einer dreitägigen Veranstaltung zum feudalen 16-tägigen Festival-Event gemausert. Gefestigt über Jahre geniest das Jazzevent heute internationalen Ruf und grosses Ansehen. Das erlaubt der Stadt Montreux, ihren Namen weit in die gesamte Welt hinauszutragen. Mittlerweile kollaboriert Montreux mit vielen Veranstaltungen, wie: dem Jazz Festival in Monaco, der Jazzfestival-Tour in den USA, dem Jazz Festival in Japan, Atlanta Music Festival, Detroit Jazz Festival und dem Sao Paulo Jazz Festival.

Anlässlich der 38. Auflage präsentiert sich das Stravinski Auditorium mit einer strahlenden Besetzung. Ein wahres musikalisches Feuerwerk unterschiedlicher Musiker, welche den Jazz-, aber auch den Rockhimmel des Montreux Jazz Festival zum Leuchten bringen. B.B. King, Dr. John, Phil Colins, Santana, Buddy Guy, Van Morrison, The Corrs, Deep Purple, Cheap Trick, Status Quo, Alicia Keys, sowie Chick Corea, John McLaughlin, Wayne Shorter und Steve Winwood and other guests zeigen ihr Können und werden wie so viele vor ihnen, Markenzeichen setzen.

In Weltangelegenheiten vertreten u.a. Bugge Wesseltoft, Natacha Atlas, Gilles Peterson, Nicola Conte.

Dem Jazz verpflichtet u.a. Bobby McFerrin, Al Jarreau, das Pat Metheny Trio, Herbie Hancock, Barbara Hendricks, James Moody, sowie Patti LaBelle und viele mehr.

Den offiziellen letzten Abend des Festivals gestalten u.a. Chic with Nile Rodgers, Seal und Nina Hagen & die Leipzig Big Band.

Neben dem Auditorium steht die Miles Davis Hall für neue Musiktendenzen und das Casino bietet puren, handmade Jazz. Regulärer Treffpunkt für alle Festivalbesucher ist das frühere „Off“, heute „Montreux Jazz Under The Sky“ genannt. Mit über 200 Gratiskonzerten an 3 Orten und dem Jazz Cafe für Nachtschwärmer bleibt niemand ohne Anschluss. Wem dies immer noch nicht genügt, empfehle ich eine musikalische Tour auf dem Genfer See. 5 unterschiedliche Erlebnisskreuzfahrten erwarten ihre Gäste: die Salsa Boat-Tour, die Blues & Gospel Boat-Tour, die Bahia Boat-Tour, die Samba Boat-Tour und die Jazz & Swing Boat-Tour.

Etwas Besonderes gibt es auch in diesem Jahr wieder für Jugendliche unter 18 Jahren. Das Montreux Jazz Young Planet bietet Animation und Musik jeglicher Richtung.

Tickets bucht man am besten übers Internet: www.montreuxjazz.com

Rainer Molz


#040517_1

Max und Menzel Musikalische Mutzkes

Der Grand-Prix-Sänger hat einen jazzenden Bruder

WALDSHUT-TIENGEN/ISTANBUL/LUDWIGSBURG. Dass von Waldshut-Tiengen eine Menge Musikalisches kommt, wusste man bereits vor dem "European Song Contest", bei dem schließlich Maximilian Nepomuk Mutzke in Istanbul mit "Can't Wait Until Tonight" auf Platz 8 landete. Sein drei Jahre jüngerer Bruder Menzel ließ nämlich 2002 beim baden-württembergischen Wettbewerb "Jugend jazzt" mächtig aufhorchen. Als versierter Instrumental-Solist unterstützte er die "KGT Vocal Combo" des Klettgau-Gymnasiums Tiengen. Die im fetzigen Sound der "Andrew Sisters" auftretenden Mädchen und deren Begleitmusiker wurden mit einem respektablen Sonderpreis ausgezeichnet, CD-Aufnahme bei den renommierten Ludwigsburger "Bauer Studios" inklusive. Und der 1984 geborene Menzel Mutzke orientierte sich dabei selbstbewusst und ganz cool an der Jazzlegende Miles Davis, wenn er einen Dämpfer in seine Trompete stopfte. Mittlerweile hat sich der talentierte Blechbläser der Lörracher Band "Jazzattack" angeschlossen, die beim swingenden Kräftemessen in der Sparte "Combo" siegreich war. Von Mutzke ist noch viel zu erwarten, sei es Max oder Menzel.
..

Text / Photo: H. Kumpf
(Jury-Vorsitzender des Wettbewerbs "Jugend jazzt" in Baden-Württemberg)


#040425

SWR-JAZZPREIS 2004 an den Posaunisten Konrad Bauer

Preisverleihung & Preisträgerkonzert

Der Posaunist Konrad "Conny" Bauer erhält den SWR-JAZZPREIS 2004. Das damit verbundene Preisträgerkonzert im Rahmen von Kultur im Foyer bestreitet Bauer gemeinsam mit dem Bassisten Barre Philips und dem Drummer Günter Sommer.

Conny Bauer, 1943 in Halle/Saale geboren, zählte schon vor der Wende zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Free Jazz Szene. Ausgebildet an der Dresdner Musikhochschule, hatte Bauer bereits Anfang der siebziger Jahre im Quartett "Synopsis" wichtige Akzente im Jazz der damaligen DDR gesetzt. Unter dem Titel "Zentralquartett" war diese Formation mit Conny Bauer, Ernst-Ludwig Petrowsky, Ulrich Gumpert und Günter Sommer 1984 reaktiviert worden und zählt seither zu den Pfeilern des mitteleuropäischen Jazz. Zahlreiche Konzertreisen führten Bauer mit anderen wichtigen Musikern wie Peter Brötzmann, Peter Kowald oder Joachim Kühn zusammen.

In seiner jüngsten Solo-CD "Hummelsummen" verblüfft der Posaunist durch Blastechniken wie mehrstimmige "Multiphonics", die Bauer für seine Klangexperimente nutzt.

Der je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und dem SWR gestiftete Jazzpreis wird in diesem Jahr zum 23. Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Überreicht wird der Preis durch den Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Professor Dr. E. Jürgen Zöllner.

Die siebenköpfige Jury besteht aus Musikredakteuren des SWR (Reinhard Kager, H. Werner Wunderlich), Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz (Ministerialrat Alfons Moritz, Prof. Joachim Ullrich), Aktivisten von Jazzinitiativen (Dominik Wagner) und Musikkritikern (Günther Huesmann, Harry Lachner). Nominiert wurden in diesem Jahr auch der Saxophonist Frank Gratkowski, der Pianist Georg Graewe und das neue deutsche Label "JAZZ 'n' ARTS".

Preisträger des vergangenen Jahres war der Saxophonist Johannes Enders.

Text: SWR / Photo: H. Kumpf


#0403273

 

Deker Retro – Musikfotografie aus fünf Jahrzehnten

Im Foyer des Theaterhauses Stuttgart zeigt der Fotograf Paul G. Deker eine Auswahl seiner Musikfotos. Der geborene Stuttgarter lebt seit 1969 in Schweden und arbeitet als freier Fotograf und Fotolehrer in Stockholm.

Obwohl Deker sich in erster Linie einen Namen als Jazzfotograf gemacht hat, arbeitet er über ein sehr viel breiteres musikalisches Gebiet. Neben Jazz-klassikern, wie Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk, Ella Fitzgerald, Ornette Coleman, B. B. King und Keith Jarrett finden sich auch Fotos von Jimi Hendrix, Janis Joplin, Grace Jones, Bob Marley, Debbie Harry, Miriam Makeba, Tina Turner und Mauricio Kagel. Dazu natürlich die Musiker der deutschen und der skandinavischen Scene.

Seine Musikfotos waren bei zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen.

Inzwischen sechzig Jahre alt fand er es an der Zeit Zwischenbilanz zu ziehen und eine grössere retroaktive Ausstellung zu machen. Als Premierenort war Stuttgart eine natürliche Wahl.








Die Ausstellung ist vom  6. April bis 31. Mai im Theaterhaus zu sehen.  
Theaterhaus Stuttgart,  Siemensstr. 11,  70469 Stuttgart,  Tel. 0711 / 40 20 70

Täglich 10.00 – 21.30  
Weitere Auskünfte:
Paul G. Deker
Odengatan 90,nb
S – 113 22  Stockholm / Schweden
pgd@chello.se
www.jazzpages.com/Deker
Telefon/Fax:  +46 - 8 - 32 24 45


#0403272

Worms Jazz & Joy, Juni/Juli 2004

Mick Hucknall von Simply Red hat Joe Cocker angerufen, damit dieser wiederum Bob Dylan erzählt, wie schön es sei, am Fuß des tausendjährigen Wormser Domes zu spielen und zu singen. Die Anekdote ist frei erfunden. Aber sie könnte wahr sein, denn Hucknall und Cocker haben nach ihren Konzerten bei „Worms jazz & joy“ von diesem Ort geschwärmt – und Bob Dylan kommt mit seiner Band tatsächlich am 30. Juni, 21.30 Uhr, zu einem von zwei Deutschland-Konzerten in die Nibelungenstadt.

Seinen Auftritt als „warm-up“ im Satelliten-Konzept des Wormser Festivals anzusehen, wäre mehr als eine leichte Untertreibung. Doch neben Dylan sind auch ein Konzert des Sängers Bobby McFerrin mit seinem Voicestra am 8. Juli, 21 Uhr,  sowie Michael Brecker mit seinem Quindectet am 6. Juli, 21 Uhr, aus dem eigentlichen Festival-Wochenende am 10. und 11. Juli ausgelagert.

McFerrins Voicestra ist ein Chor exzellenter Stimmakrobaten, das Quindectet die fünfköpfige Brecker-Band verstärkt um zehn Instrumentalisten aus der Klassik, mit denen der Saxophonist eine Brücke zwischen dem Jazz aus der Neuen und der Tradition aus der Alten Welt schlagen will.

Südamerika steht im Mittelpunkt des Brasilian Day am Festival-Samstag, 10. Juli,  auf dem Schloßplatz, den Hammond-Organ-Day am Sonntag, 11. Juli,  im Kreuzgang des Andreasstiftes wird die Jazz-Organistin Maggie Scott beschließen. Die Pianistin Anke Helfrich, Preisträgerin des Wormser Jazzpreises 2003, spielt mit ihrem Trio samstags auf dem Weckerlingsgplatz nach Christoph Sängers Cuban Fantasy.

Fast einen halben Tag lang jazzt der Nachwuchs beim Skoda Bigband Wettbewerb am Sonntag auf dem Platz der Partnerschaft. Durch den Band-Battle führt die Viva-Moderatorin Gülcan, die Schirmherrschaft hat wiederum Peter Herbolzheimer übernommen, unterstützt wird der Wettbewerb von der Deutschen Jazz-Förderation.

Ansonsten hat der künstlerische Leiter, der international bekannte Vibrafonist und Komponist Stefan Traub, den Bogen von Jazz, Blues, Soul und Rock bis zum Experimentellen weit gespannt. Er reicht von den Dixieland All Stars bis zu dem Frankfurt Jazztrio & Voices, von Beatclub21 bis zum Soul-Entertainer Don Wilson, vom Funk-Trio des Schlagzeugers Hermann Kock bis zum gewaltigen Sound der Brass Machine.

Geliebt ist das Wormser Festival auf den fünf historischen Plätzen aber auch wegen des anheimelnden Ambientes, der vorzüglichen Gastronomie und der Begleitprogramme vom Kindertheater bis zum Gospel-Gottesdienst.

Karten gibt es ab sofort im Internet unter www.tickeltonline.de und telefonisch über die Ticket-Hotline 01805-33 71 71. Preise: Bob Dylan 59 Euro, Michael Brecker 29 Euro, Bobby McFerrin 39 Euro, Tageskarte Samstag und Sonntag je zwölf Euro, Wochenendkarte 15 Euro.

Text & Photographie Klaus Mümpfer


#0403271

Festival „Bingen swingt, 25.-27. Juni 2004

 Barcelona - Paris - Bingen. Das ist im Sommer die neue Achse des Jazz, denn dies sind die drei Stationen des Count Basie Orchestra in Europa. Die legendäre Big Band unter der Leitung des Dirigenten und Posaunisten Bill Hughes wird am Sonntag, 27. Juni das dreitägige Festival „Bingen swingt“ ab 18 Uhr, auf der Bühne des Rhein-Nahe-Ecks beschließen. Einige Mitglieder der Band, die Jazzgeschichte geschrieben hat, spielten bereits unter der Leitung des Gründers und Pianisten Count Basie - so der Posaunist Clarence Banks, die Saxophonisten John Williams und Kenny Hing sowie der Drummer Butch Miles und der Bassist James Leary.

Seit 15 Jahren  ist der Bandleader bereit tot, doch seine Musik bleibt im Basie Orchestra lebendig. Die 19 Musiker pflegen den unverkennbaren Sound, spielen wahrlich „Basie at ist best“.

Für eine ganz andere Richtung des Jazz steht der Saxophonist Charlie Mariano, der mit seinem USA-Quintett am Freitag, 25. Juni, 20.35 Uhr, auf der Bühne Winzerknabe den weltmusikalischen Ton angibt. Einflüsse aus Amerika, Europa und Asien haben den Sound und die Stimmung der Musik Marianos geprägt.. Am selben Ort spielt vor diesem Quintett das Peter Weniger Trio ab 17.30 Uhr. Jiddische Klezmer ist tonangebend in den Stücken der Klarinettistin Irith Gabrielly, die freitags ab 18 Uhr auf der Musikbühne Am Freidhof auftritt. Am Naheeck ist am ersten Festivaltag ab 20 Uhr die hr-Big-Band mit dem Trompeter Till Brönner, dem „Shooting-Star“ der deutschen Jazz-Szene zu hören. Auf der Bühne der Burg Klopp kommen traditionell die Freunde des Blues auf ihre Kosten: an diesem Freitag, 25. Juni, ab 20.30 Uhr mit Tommy Schneller, der mit seiner Band den Mannheimer Gitarristen Martelle featured.

Die Liste der Bands am Samstag, 26. Juni, ist ellenlang: Einige davon sind „Hammond Ex“ mit New Orleans, Swamp aus den Niederlanden mit Cajun und Zydeco, die Original Frankfurt City Blues Band mit rockendem Blues, das Gitarren-Duo Langer & Langer, Witchcraft mit der Trägerin des Wormser Jazzpreises, der Pianistin Anke Helfrich, der Saxophonistin Carolyn Breuer, der Schlagzeugerin Carola Grey und der Bassistin Lindy Huppertsberg sowie die Marsha Blijsma Band. Das Jo Gebhardt Trio mit französischer Besetzung spielt Jazz mit Folklore imaginaire, Brass Machine Rock und Soul, die Max Collie Rhythm Aces aus Großbritannien Dixieland, das Ebo Shakoor Quintett aus USA guten Mainstream Jazz, das Quartett des Schlagzeugers Pete York Traditional und Senor Salsa mit Musikern der WDR-Big-Band - was denn wohl? Mit dabei ist auch die Phoenix Foundation, das Landesjugendjazz-Orchester mit dem Trompeter und Flügelhornisten Ack van Rooyen.

Vor dem Auftritt von Count Basie gehört die Bühne am Sonntag der Lakatos Family, in der Roby Lakatos Violine und Tony Lakatos Saxophon spielen. Zu hören sind an diesem abschließenden Sonntag auch die rheinland-pfälzische Arbeitsgerichtsband mit traditionellem Jazz sowie die Masters of Swing aus Holland.

Weit über tausend Gäste erwarten die Veranstalter beim traditionellen Gospelgottesdienst  am Außenaltar der Rochuskapelle auf dem Berg hoch über der Stadt. Hier singen am Sonntag, 27. Juni, ab 11 Uhr  Reverend Lee Brown und sein Big Gospelconsort mit rund 60 Sängern und Sängerinnen.

Der Button für das Festival wird zehn Euro kosten. Informationen gibt es im Internet unter www.bingen.de und den weiterführenden Link Bingen swingt. Interessenten können ab Mitte April einen zehntägig aktualisierten News-Letter beziehen, sagt die Bingen-swingt-Chefin Ute Hangen. Pauschalangebote für zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Binger Hotel können im Jazzbüro gebucht werden. Das Büro ist unter der Rufnummer 06721 - 184-205 und -206 sowie -211, per Fax unter 06721-184-214 oder per E-Mail unter bingen-swingt@bingen.de zu erreichen.

Insgesamt sind an diesem langen Juni-Wochenende in der Stadt auf sieben Freilichtbühnen mehr als 40 Bands zu sehen und zu hören. Gelungen ist dabei die Berücksichtigung der  unterschiedlichen Jazz-Stilrichtungen vom traditionellen bis zum zeitgenössischen , von Blues und Gospel bis zu Latin.

Text & Photographie Klaus Mümpfer


#0403061

9. Kammgarn International Jazzfestival

Das 9. Kammgarn Jazzfestival bietet auch in diesem Jahr 
vom 13.-15.05.2004 wieder ein attraktives Programm:

Donnerstag, 13. Mai 2004, 20:00 Uhr, Kasino
NDR - BigBand feat. Albert Mangelsdorff
„Music for Jazz Orchestra" - Tour 2004

Freitag, 14. Mai 2004, ab 20:00 Uhr, Kasino
Katja Riemann Oktett
„Favourites" - Tour 2004

Helen Schneider Trio
„Helen Schneider - Cool Heat" 2004

ab ca. 23:00 Uhr, Cotton Club
Lyambiko
„Shades of Delight" - Tour 2004

Samstag, 15 Mai 2004, ab 20:00 Uhr, Kasino
Mike Stern & Band
„These Times" - Tour 2004

Al DiMeola
"Flesh on Flesh" - Tour 2004

ab ca. 23:00 Uhr, Cotton Club
B.B. & The Blues Shacks

www.kammgarn.de


#0402293

„palatia jazz 2004" auf Burgen und Schlössern der Pfalz

Das sechste große Pfälzer Jazzfestival steht vor der Tür und präsentiert sich an 12 historischen Spielorten mit 14 Konzerten, beginnend vom 15. Mai bis 14. August 2004. Highlights sind Jazzstars wie Nigel Kennedy, Branford Marsalis, Charlie Mariano, Nils Landgren und auch gefragte Künstler wie Barbara Hendricks, Bill Bruford und Enrico Pieranunzi, der italienische Jazzkünstler des Jahres. Aber auch die Civicia Big Band mit Franco Ambrosetti, der Pianist Cornelius Claudio Kreusch und der Deutsche Trompeter Till Brönner, wie auch das Rhythm & Dance Project of Pibo Marquez und Luciano Di Natale werden erwartet. 

Feine Jazzstimmen sind
vertreten mit Stefanie Schlesinger aus Deutschland und die bezaubernde Stacey Kent aus England. Aber auch regionale Jazzer wie z.b. die TC Big Band wurden für das Rahmenprogramm ausgewählt. Rundherum präsentiert sich das Pfälzer Jazzfestival im gewohnten kulinarischen Ambiente mit Pfälzer Weinen und feinen Spezialitäten. 

Tickets ab 1. März 2004 www.palatiajazz.de
oder über das Festivalbüro 06326-96 77 77.


#0402292

"Sun Ra taught me to translate spirit into music. The spirit makes no mistakes." (Marshall Allen)

Die Blues- und Jazzinitiative "Muddy's Club" verleiht am Montag, dem 1. März im Rahmen des "Blue Spring Festivals" den Bluebird Award 2004 an das Sun Ra Arkestra und dessen Leiter Marshall Allen. Der undotierte Preis des Weinheimer Jazzclubs, den in den vergangenen Jahren so namhafte Künstler wie Benny Golson, Jon Hendicks, Johnny Griffin oder Eddie Palmieri erhielten, hat sich inzwischen zu einer auch international hoch angesehenen Auszeichnung im Jazzbereich entwickelt.

Mit dem Sun Ra Arkestra erhält erstmals ein Ensemble als Ganzes die Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am Montag, den 1. März um 19.00 Uhr in den Räumen von "Muddy's Club" statt. Die Laudatio hält der britische Journalist Mike Hennessy.

Das Preisträgerkonzert mit dem Sun Ra Arkestra unter der Leitung von Marshall Allen findet dann ab 20.30 Uhr auf der akustisch exzellenten Studiobühne der Stadthalle in Weinheim statt.


#0402291

April 1 - 4, 2004 Athens, Georgia USA www.acmefestival.com

The first annual Athens Creative Media Encounter is a festival dedicated to presenting the highest quality jazz and improvised music and their related arts. Artistic Director Ken Vandermark (1999 MacArthur Fellow, saxophonist, improviser, and composer) has established himself internationally as an esteemed artist and a relentless promoter of this music. Now, for the first time in the U.S., he brings together 23 international musicians for a week of collaboration and dialogue. Aside from performances by longtime heroes of the improvised music scene like Peter Brotzmann and Joe McPhee, ACME will feature a visual art exhibit, lectures, workshops and seminars. All ACME evenings cost $15 and a pass to attend all festival events is $50. Below is a schedule of ACME concerts. For more info on the festival, visit www.acmefestival.com.


#040201

the new generation 
(Internationaler Nachwuchswettbewerb Donauländer)

23. und 24. April 2004, Straubing, Anstatt-Theater (Alter Schlachthof)

Die Jazzfreunde Straubing e.V. binden 2004 erneut den Jazznachwuchs in das Internationale Jazzfestival Jazz an der Donau ein. Für den Nachwuchswettbewerb „the new generation“, der sich vorrangig an Bands und Solisten aus den Donauländern richtet, liegen schon mehrere Anmeldungen vor. Der Gewinner oder die Gewinnerband tritt im Juli neben internationalen Stars bei JAD vor großem Publikum auf. Bewerbungen sind noch bis zum 5. März möglich. Bedingungen: Solisten und Bands bis 30 Jahre, stilistische offen, Amateurstatus, Demo-CD mit aussagekräftigem Info. Sechs Bands werden ausgewählt und spielen am 23. und 24. April 2004 in Straubing im ANSTATT-THEATER (Alter Schlachthof). Der Bayerische Rundfunk zeichnet die Veranstaltung auf.


#0401062

Jazzjahr Frankfurt 2004

Jazzjahr Frankfurt am MainAnlässlich des 50. Jubiläums des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt planen das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main, hr2, das Jazzinstitut Darmstadt, das Amerika Haus Frankfurt und die Jazzinitiative Frankfurt eine Reihe von Projekten, din denen die erfolgreiche Geschichte des Jazz in Frankfurt gewürdigt werden soll.

Ein Schwerpunkt des Vorhabens ist die Herausgabe eines Buches mit Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Jazz in Frankfurt, mit einem Schwerpunkt auf den auch überregional bedeutsamen Institutionen, wie das Deutsche Jazzfestival, der Jazzkeller oder auch die Veranstaltungsreihe "Jazz im Palmengarten". Zur Veröffentlichung des Buches ist im Sommer eine sechswöchige Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte geplant. Historische Dokumente, Plakate und Fotos sollen - ergänzt mit audiovisuellen Materialien - ein lebendiges Bild von über 50 Jahren Jazz in Frankfurt vermitteln.

Die Jazzinitinitiative Frankfurt wird zusammen mit dem Institut für Stadtgeschichte die Organisation einer Konzertreihe rund um die Ausstellung übernehmen. Veranstaltungsort ist unter anderen der Garten des Karmeliterklosters.

Informationen zum Jazzjahr Frankfurt finden sich im Internet unter http://www.kultur.frankfurt.de
Kontakt: Irmgard Tennagels, Tel. 069 - 212 - 3 84 24


#0401061

Die Konzertagentur Pehle & Penning aus Düsseldorf hat vor eine neue deutschlandweite Jazz-Konzertreihe zu etablieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Veranstaltungen werden die Konzerte des jazz theater ausschließlich in Theatersälen vor den jeweiligen Theaterkulissen stattfinden, die auftretenden Musiker zählen zu den deutschen und internationalen Jazzgrößen.

Am 15.03.2004, 2000 Uhr präsentiert das jazz theater das „Emil Mangelsdorff Quartett" mit Gastsolist Bert Boeren. Das Konzert findet im Theater an der Kö, Schadow-Arkaden, in 40212 Düsseldorf statt.

Weitere Informationen unter Tel. 0211 - 60 26 593


#040101

Im Rahmen einer "Programm-Reform" des WDR 
wurde die dienstägliche Jazzsendung  Jazzcity abgeschafft.

Die in Fachkreisen allseits geschätzte Sendereihe des Moderators Michael Rüsenberg ging mit ihrer letztmaligen Ausstrahlung am 30.12.2003 nach rund achtjähriger Präsenz zu Ende. Michael Rüsenberg hat zur Sendung eine Vielzahl von Informationen auf seiner Website http://www.michael-ruesenberg.de gesammelt. Dort soll ab 05.01.04 auch in einer jazzcity net edition die inhaltliche Arbeit weitergeführt werden.


#040101b

halb elf heißt ein neues Jazzmagazin aus und für Berlin

"Jazz:Kultur:Leben" steht im Untertitel und so beschäftigt sich die Zeitschrift nicht nur mit striktem Jazz: eine großzügige Fotostrecke über Straßenmusiker in U-Bahn-Gängen oder Infos zu Ulla Meineckes Jazzgeschmack finden sich gleichberechtigt neben Jazzmusikerportraits und -Interviews.

Ansonsten liest maneine lobenswerte Übersicht der Berliner Jazzlokalitäten, natürlich die obligatorischen Termine und Plattenrezensionen, letztere lakonisch aber zielgenau. In der Erstausgabe gab es eine interessante Sampler-CD von Traumton Records als Zugabe.

Das Layout des künftig zweimonatlich erscheinenden Werkes ist leicht abgedreht, so darf es aber gerne bleiben. Der Besuch der Website www.halbelf.de lohnt wegen nicht-vorhandener Inhalte bis zum 1.1.04 allerdings noch nicht ;-)

fs

 


#031230

Hans Koller starb im Alter von 82 Jahren


Der 1921 geborene Hans Koller war ein musikalisches Ausnahmetalent, das schon als 14-Jähriger an der Wiener Musikakademie die ersten vier Semester überspringen konnte.

In der amerikanischen Kriegsgefangenschaft leitete er eine Lager-Combo, anekdotisch wird berichtet, daß er besonders spät entlassen wurde, weil er als Musiker ebenso geschätzt wie unverzichtbar war. 

Ab 1946 entwickelte sich eine beeindruckende Karriere. In Wien gründete er den "Hot Club Vienna". Anfang der 50 er Jahre zog es ihn nach Deutschland, wo er die "Hans Koller New Jazz Stars" gründete, unter anderem mit dem Mitglied Albert Mangelsdorff.

Eine Tour mit Dizzy Gillespie adelte ihn für den internationalen Jazz und machte seine Formation zur führenden modernen Jazz Gruppe in Europa. Vom amerikanischen Jazzmagazin Downbeat erhielt er als erster europäischer Musiker fünf Sterne. Beim ersten gesamteuropäischen Jazzfestival 1960 in Antibes wurde er sowohl als bester Saxophonist als auch als bester Jazzmusiker ausgezeichnet.

1993 zog sich Koller vom aktiven Musikleben zurück und widmete sich verstärkt seiner zweiten großen Leidenschaft, der abstrakten Malerei. Sein Name lebt im bedeutenden österreichischen Jazzpreis fort, der alljährlich an die besten Nachwuchsjazzer vergeben wird.

Photo: H. Kumpf


#031205

Startschuss für neue Info-Plattform zum Musikleben

Deutsches Musikinformationszentrum präsentiert sich mit neuem Internetauftritt

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrates, ist im November mit einer neuen Internet-Informationsplattform zum Musikleben ans Netz gegangen. Unter der Bezeichnung „Themenportale zum Musikleben“ (www.miz.org) präsentiert die neue Homepage des MIZ neben den bereits bestehenden, viel genutzten Informationsdatenbanken nun auch tagesaktuelle News, Dokumente, Statistiken und Strukturinformationen zum Musikleben. Damit hat der Deutsche Musikrat einen weiteren Impuls für eine intensive Zusammenarbeit mit allen Partnern im deutschen Musikleben gegeben.

Ausgehend von den Nachfrageschwerpunkten in der Nutzung des MIZ und neuen technologischen Möglichkeiten des Informationsmanagements hat das MIZ mit der neuen Internetplattform ein erweitertes Konzept der Informationsvermittlung realisiert, das eine weitgehende Integration der unterschiedlichen Arten und Inhalte der im MIZ verfügbaren Informationsressourcen sowie eine stärkere Einbindung der Informationsproduzenten erlaubt. Unter den Stichworten ‚Konzerte & Musiktheater‘, ‚Neue Musik‘, ‚Jazz, Rock & Pop‘, ‚Laienmusizieren‘, ‚musikalische Bildung & Ausbildung‘, ‚Medien und Musikwirtschaft‘ vermitteln die Themenportale Daten, Fakten und Hintergrundinformationen über zentrale Aktionsfelder des Musiklebens. Dazu gehören Informationen über die Infrastruktur der einzelnen Bereiche, einführende Texte, kulturpolitische Dokumente und Stellungnahmen, statistische Daten, aktuelle Nachrichten und weiterführende Literatur.

Christian Höppner, Vizepräsident des Deutschen Musikrates, betrachtet die neue Informationsplattform als „Spiegel des Musiklebens in Deutschland, der in seinen verschiedenen Facetten sowohl die infrastrukturellen Grundlagen unserer Musikkultur als auch den Fortgang der musikpolitischen Diskussion über die Weiterentwicklung des Musiklebens aufzeigt.“

Damit informiert das neue Angebot über ein Themenspektrum, das von der Diskussion über Musik in der Ganztagsschule bis zum Urheberrecht, von der Förderung des Laienmusizierens bis zur Strukturreform der Orchesterlandschaft und von der Ausbildung zum Rockmusiker bis zum Stellenwert der Musik im Rundfunk reicht. Weiterführende kommentierte Links vermitteln bei Bedarf vielfältige Möglichkeiten zur Vertiefung der dargestellten Themen.

Die kontinuierliche Fortschreibung der Inhalte basiert auf der Zusammenarbeit des Deutschen Musikrates mit seinen rund 100 Fachorganisationen, den 16 Landesmusikräten und weiteren Partnern sowie auf der Arbeit seiner Ausschüsse und Förderprojekte.

Die Entwicklung der neuen Informationsplattform wurde vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. An der Grundfinanzierung des MIZ sind die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Bonn sowie von privater Seite die GEMA, die GVL und die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank beteiligt.

 

Herausgeber:

Deutscher Musikrat gGmbH, Deutsches Musikinformationszentrum * Weberstr. 59 * 53113 Bonn
Tel.: 0228 / 2091-180 * Fax 0228 / 2091-280 * Mail: info@miz.org * www.miz.org


#031204

Die Jubiläumsausgabe (Nummer 20) des Internationalen Jazzfestivals in Münster findet zwar erst vom 7.- 9.1.2005 statt. Doch am ersten Wochenende 2004 feiert das Jazzfestival die Premiere von "Jazz Inbetween", dem Konzertabend zwischen  den Festivaljahren. Am Sonntag, 4. Januar ab 18.00 Uhr sind mit Gianluigi Trovesi und Henri Texier zwei Musiker mit ihren neuen Ensembles im Großen Haus der Städtischen Bühnen in Münster zu Gast, die in der jüngeren Festivalgeschichte mit ihren früheren Gruppen zu eindrucksvollen Höhepunkten wurden. Zum Auftakt von Jazz Inbetween reisen Trovesi und Texier mit ihren neuen Formationen an, darunter eine Deutschlandpremiere!

Näheres unter

www.jazzfestival-muenster.de


#031027

Die Saxophonistin und Komponistin 
Angelika Niescier erhält den den 
Förderpreis des Landes NRW 
für junge Künstler 2003


Der Preis wurde Ihr am 21.11.2003 offiziell verliehen.

Weitere Informationen zu Angelika Niescier 
unter
http://www.angelika-niescier.de

Fotografie: Klaus Muempfer


Was meint der Heyne Verlag mit seinem Heyne-Internetguide zu den Jazzpages?

"Eine Lieblingssite der Redaktion ist dies vor allem, weil es wohl nichts über Jazz in Deutschland gibt, was auf der riesigen, gut strukturierten Site nicht zu finden wäre. Konzerte und Festivals, Musikerinnen und Musiker, Manager, Clubs, Fotos (eine schöne Ausstellung!), Bücher und Links sowieso. Außerdem ist dies ein Highlight, weil andere Webmaster sich hier anschauen könnten, wie man ein interaktives Programm gestaltet: mit Newsletter und Gästebuch, Chat, Jazzmarkt mit Kleinanzeigen und mit der Bitte an die User um Mitwirkung. So viel Interaktivität erreicht man, wenn man sein Publikum ernst nimmt, ihm interessante Seiten anbietet, die es festhalten, und ihm das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Ein Glück für die Jazz-Community, so eine Site zu haben."

Nett, was ;-)?

Die JazzPages wurden in den Punkten "gute Grafik", "besondere Inhalte", "übersichtliche Navigation" und "Liebling der Redaktion"  ausgezeichnet.


Jazzology - die Jazzsendung im bermuda.funk, dem freien Radiosender für den Großraum Heidelberg / Mannheim und die angeschlossenen Kabelnetze, sendet ab 20.11.2000 jeden Montag ab 21.00 Uhr!  Jeden vierten Montag im Monat ist die Sendezeit von 21:00 bis 24:00.
Am Mikorphon der Webmaster der Jazzpages Frank Schindelbeck und Co-Moderator Stefan Oldenburg.

Der Oreos Verlag bietet unter der Domain http://www.jazzbuch.de sein umfangreiches Programm an Jazzbüchern an. Oreos ist seit vielen Jahren mit seinen Biographien bedeutender Jazzmusiker bekannt. Unter anderem findet sich dort das einzige umfassende Buch zu Albert Mangelsdorff: Gespräche. Unter Jazzbuch.de können auch zahlreiche weitere Jazzbücher und Kalender anderer Verlage bestellt werden.

TheJazzPages wurden von Jazzhead Records
als Jazz Site of the Week
ausgewählt. Sehr nett.
Vielen Dank!


TheJazzPages - Jazz in Germany & Jazznetz Deutschland

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