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JBJB
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Die Band trat erstmals 1968 im Jazzstudio Nürnberg auf. In der Besetzung mit Kamm und Kazoo, Waschbrett, Jug, Banjo und Klavier wurde gejazzt, was die "Instrumente" hergaben.Im Anschluss daran boten sich der Gruppe Gelegenheiten zu Auftritten in Nürnberg und der näheren und weiteren Umgebung. Mit der Zeit kamen Gigs in Münchens Jazzkneipen ebenso dazu, wie ein Gastspiel bei der Kieler Woche. Mehrmals wechselte die Besetzung. Drei Gründungsmitlieder sind nach wie vor dabei und zwei weitere  seit ca. 20/30 Jahren.

Die Band spielt unterschiedlichste Stilrichtungen vom frühen New Orleans Jazz mit Jug und Banjo oder Chicago Jazz mit Basssaxofon bis zum Swing mit Gitarre und Kontrabass.
Vorbild der Gruppe ist vor allem Kammspieler
Red McKenzie* mit seinen Mound City Blue Blowers und die Jug- und Washboard-Bands der 20er und 30er Jahre jugbands (Hörbeispiele und Informationen. Zum Abspielen benötigt man den vlc player, den man kostenlos downloaden kann). Die Redhotjazz-Seite existiert leider nicht mehr. Man ist aber dabei sie wieder herzustellen https://syncopatedtimes.com/red-hot-jazz-archive/.

Red McKenzie (William M.), RedMcKenziegeb. 14.10.1907 in St. Louis, Missouri, gest. 07.02.1948 in New York war ursprünglich Jockey. Spielte selbst Kazoo (blue blowing) und sang, konnte kein Instrument. Seine kleine Skiffle-Gruppe,Mound City Blue Blowers The Mound City Blue Blowers, bestand aus McK., Dick Slevin (kazoo) und Jack Bland (bjo). 1924 kam Eddie Lang (g) hinzu. Später wurde Lang von Dick McPartland abgelöst. Platten nahm die Gruppe ab 1923 auf. Die besten waren The Morning After Blues, Happy Children Blues, What Do I Care, What Somebody Said. Ab 1927 wurde die Gruppe um einige bekannte Musiker wie z.B. Jack Teagarden, Pops Foster, Glenn Miller, Hawkins, Pee Wee Russell erweitert. Bekannteste Titel Tailspin Blues, Hello Lola, One Hour. McK. leitete 1927 zusammen mit Eddie Condon Einspielungen (McKenzie-Condon Chicagoans), an denen Jimmy McPartland, Frank Teschemacher, Bud Freeman, Joe Sullivan u.a. beteiligt waren. In den dreißiger Jahren sang er bei Paul Whiteman und leitete eine Big Band in New York. Wie sein Freund Eddie Condon hatte er seine größte Bedeutung als Inspiratior und Leiter von Plattensitzungen mit Dixielandmusikern, vor allem aus der Gegend von Chicago (nach Mosaik Jazzlexikon, 1966, Hamburg).  


Werner Burkhardt schreibt in J.E. Berendt "Die Story des Jazz":
"Ein Jockey tauchte da plötzlich in Chicago auf; wohlgemerkt: kein Diskjockey, sondern ein richtiger, der auf einem Pferd ritt. Ein richtiges Instrument hat er nie erlernt. Er konnte etwas singen und sehr schön auf dem Kamm blasen, und wenn er in ein Geschäft ging, um sich einen Koffer zu kaufen, dann wollte er nicht verreisen, sondern eine neue Band gründen. Er war nun einmal fixiert auf den Sound, der entsteht, wenn man mit allerlei Stöckchen auf einen leeren Koffer haut, und nicht selten entging er nur mit Mühe der Einweisung in eine geschlossene Anstalt,
denn die Verkäufer der Lederwarengeschäfte waren doch recht verstört, wenn der Kunde sich einen Koffer nach dem anderen vorlegen ließ, nur um draufzuklopfen um Klang und Tonhöhe zu überprüfen. Doch hat dieser Red McKenzie sich große Verdienste um den Jazz erworben; zwar nicht als Musikant, doch als eine Art Manager, der ständig neue Gruppen um sich sammelte, Jobs aufriss, Kontakte zu Schallplattenfirmen knüpfte und Aufnahmesitzungen in den Studios besorgte und überwachte."

Die JBJB besteht aus:

Michael Sauer
Michael Sauer:
Klarinette, Saxofon, Gesang, Jug, Kamm
Georg Haselbek
Georg Haselbek:

Saxofon, Gesang, Arr.
Jeff
Jörg Gründer
:
Kamm, Gesang, Jug
Ralf Matthes

Ralf Matthes:
Kontrabass, Sousaphon

Volker 
V
olker Hofmann:
Klavier 
Adam Meyer
Adam Meyer:
Waschbrett, Schlagzeug
Harald Thiel
Harald Thiel:
Tenorbanjo, Tenorgitarre

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