Máninn Líður (Mondlieder) (W)

10.09.2017 (12:00)

 

ORT Luisenstraße 116, 42103 Wuppertal

 

Máninn Líður (Mondlieder)
Neue Interpretationen isländischer Lieder

 

Anna Jonsdottir - Gesang
Ursel Schlicht - Piano
Ute Völker - Akkordeon

Máninn Líður (Mondlieder) ist der Titel eines Liederzyklus mit sehr alten aber auch mit zeitgenössischen isländischen Liedern, welche die „Seele“ und Empfindungen der Menschen dieses faszinierenden Inselstaates am nördlichen Rand Europas widerspiegeln. Sie handeln von  Einsamkeit, Sehnsucht, Liebe, der Stärke und Kraft der Natur, von Trollen und Feen… Der Großteil der Lieder ist Teil der bis heute sehr lebendigen Folklore Islands, einige – wie auch das poetische „Máninn Líður“ – stammen aus der Feder des isländischen Komponisten Jon Leifs. Den Musikerinnen bietet sich dabei ein faszinierender Interpretationsspielraum. Akkordeon und Flügel unterstreichen den archaischen Charakter, fügen aber auch mit ungewöhnlichen Klangpaletten eigene Ideen hinzu. Die Arrangements enthalten improvisatorische Passagen, in denen die bildhaften Lieder musikalisch intensiv gedeutet und gestaltet werden.

Die drei Musikerinnen lernten sich 2012 beim internationalen Musikprojekt SonicExchange in Kassel kennen. Seitdem haben sie in Deutschland und Island konzertiert. 

 

Anna Jónsdóttir lebt in Reykjavík. Ihr Repertoire umfasst alte und neue Musik, Folklore und Oper. Ihre neue Solo-CD mit isländischen Folksongs nahm sie in einem Leuchtturm in Island auf.

Die Wuppertalerin Ute Völker ist als Akkordeonistin auf freie improvisierte Musik spezialisiert. In ihrer Musik lotet sie die Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Sie erschafft Klangarchitekturen, die in Raum und Zeit zerfließen und sich zu immer wieder neuen und überraschenden akustischen Formen verbinden.

Ursel Schlicht ist stilistisch vielseitig unterwegs von Jazz bis neue Musik, freier Improvisation und interkulturellen Begegnungen und unterrichtet Improvisation an der Universität Kassel. Sie hat die DVD »SonicExchange« auf Mulatta Records veröffentlicht, die auch ein Kapitel »Icelandic Songs« enthält. 

 

 

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Schindelbeck Fotografie

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