Killing Popes (RÜ)

24.04.2017 (20:00)

 

Theater Rüsselsheim, Hinterbühne, Am Treff 1, 65328 Rüsselsheim, Tel. 06142 - 83 27 84

 

Killing Popes

 

Oliver Steidle - Schlagzeug
Kit Downes - Keyboard
Frank Möbus - Gitarre
Dan Peter Sundland - Bass

 

Punk und Jazz – wie verträgt sich das? Bestens, wenn sich die Band „Killing Popes“ nennt. Schon beim Namen des Ensembles kommen Erinnerungen an die „Sex Pistols“ auf, die in ihrem Erstling der britischen Königin einen Kübel voller Ironie entgegenschleuderten.


Mit den „Killing Popes“ setzt die Jazz-Fabrik ihre Reihe mit deutschen Bands fort. Diesmal ist wieder Berlin dran, die Stadt, die sich schon immer als Schmelztiegel der Nationen und als Hotspot kreativer Geister bewährt hat. Zwei Deutsche – Oli Steidle und Frank Möbus – treffen auf einen Briten – Kit Downes – und einen Norweger – Dan Peter Sundland.

Es ist das Quartett eines Schlagzeugers. Oliver Steidle hat sich zuletzt neben Kollegen wie Christian Lillinger oder Jonas Burgwinkel in die erste Reihe der hiesigen Perkussionisten gespielt. Kraftvoller als die beiden anderen hat er die Sprache der Drums vom variablen Rhythmusgeber zum interpretierenden Geräuschspieler entwickelt. Dazu passend schlängeln sich die skurril-krachenden Gitarren-Linien von Frank Möbus, unterstützt von Neuzugang Dan Peter Sundland auf dem E-Bass. Schließlich Kit Downes: Es ist noch nicht lange her, als der britische Keyboarder seine eher traditionell aufgerichtete Jazz-Heimat auf der Insel verließ, um sich in Berlin mit aller Wucht in die experimentierfreudigste Szene zu werfen.

Die „Killing Popes“ – das wird laut, das wird brachial, das wird lebendig! Berlin, Berlin – wir hören nach Berlin!

 

 

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