BamesreiterSchwartzOrchestra (MA)

01.05.2017 (20:00)

 

Alte Feuerwache Mannheim, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim, Tel. +49 (0) 0621 – 29 39 281, www.altefeuerwache.com

 

BamesreiterSchwartzOrchestra

 

Widerstehen? Dem verzückten Tanz im Garten, dem berauschenden Flug auf dem Chanson, dem Schatten deines Spiegelbildes? Einem niemals endenden Rauschtraum, einem schädelspaltenden Selbstgespräch, einem Kautabak spuckenden Clint Eastwood? Der bildschönen, tödlichen Hydra, der Sprache des Mondes, der rohen Gewalt der Romanze? Diese Band malt dir Geschichten in die Ohren, die Hollywood vor Neid erblassen lassen.

 

Du willst überhaupt nicht widerstehen.

 

Kopfkino und entgrenzte Phantasiewelten kennt das 24-köpfige BamesreiterSchwartzOrchestra wie seine Westentasche. Denn für die beiden Gründer Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter ist die Frage nach den musikalischen Limitationen klar: Es gibt keine. Ebenso spürbar sind allerdings auch die Verbindungen des Orchesters zu seinen legendären Urahnen Count Basie und Duke Ellington; Man ist sich der Vermächtnispflege durchaus bewusst.

 

Die acht Kompositionen auf ihrem Debut „Metamorphosis“, alle aus den Federn der beiden Band-Leader, spannen den Bogen vom Cool bis hin zum Postmodern Jazz und vom Blues über das Chanson bis hin zu Hip-Hop-Einflüssen. Die Arrangements leben neben höchsten Ansprüchen der Komponisten Bamesreiter und Schwartz vor allem von der intensiven Spielfreude der einzelnen musikalischen Akteure, sowie der immensen Farbpalette des Klangkörpers selbst. So fällt außer den Erweiterungen der klassischen Big-Band-Besetzung um eine zusätzliche Klarinette und ein Horn vor allem die Vocal-Section des Orchesters ins Ohr, bestehend aus vier Sängerinnen in den Stimmlagen Mezzosopran bis Kontra-Alt.

 

Die Musiker des BamesreiterSchwartzOrchestra entstammen der jungen Generation professioneller Jazzmusiker des gesamten deutschsprachigen Raums. Sie verbindet langjährige gemeinsame Spielerfahrung in diversen Ensembles und Big Bands der internationalen Jazzszene. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt: „Ein derartiges musikalisches Unterfangen hat den Witz, den Inszenierungswillen und den Größenwahn, den erfolgreiche Musikprojekte derzeit brauchen.“

 

 

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