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Die Band trat erstmals 1968 im Jazzstudio Nürnberg auf. In der Besetzung mit Kamm und Kazoo, Waschbrett, Jug, Banjo und Klavier wurde gejazzt, was die "Instrumente" hergaben.

Im Anschluss daran boten sich der Gruppe Gelegenheiten zu Auftritten in Nürnberg und der näheren und weiteren Umgebung. Mit der Zeit kamen Gigs in Münchens Jazzkneipen ebenso dazu, wie ein Gastspiel bei der Kieler Woche. Mehrmals wechselte die Besetzung. Drei Gründungsmitlieder sind nach wie vor dabei und zwei weitere  seit ca. 20/30 Jahren.


Ein Infotext, erstellt für einen Auftritt im Jazzstudio Nürnberg in den 1980er Jahren:

"I m Jahre 1965 gründeten einige Jazzbegeisterte in Hersbruck den Zoom 15-Jazzkeller. Doch nur Inventar hinunter zu schleppen und alte Platten aus den 20er Jahren zu hören, füllte sie doch nicht aus. Angespornt von den ersten Live-Auftritten traditioneller Bands, beschlossen sie selber auch Musik zu machen.
Allerdings beherrschten nur zwei dieser jungen Leute ein Instrument (Gitarre). So machte man aus der Not eine Tugend und orientierte sich an den Jug-Bands der 20er Jahre. Zwei besorgten sich Kamm und Kazoo, einer ein altes Waschbrett, einer töpferte sich einen Krug und ein Gitarrist kaufte sich billigst ein Hinterwäldler-Banjo. Dann wurde eineinhalb Jahre geübt.
Nach einigen Testauftritten in Hersbruck und der endgültigen Namensgebung entschloss man sich im Herbst '68 öffentlich aufzutreten. Kein Wunder, dass der erste Auftrittsort das Nürnberger Jazz-Studio war. Dieses Engagement war ein großer Erfolg auch weitere Gelegenheiten in Nürnberger Kneipen und bald im Umland. Die Musik war in erster Linie lustiger Natur, obwohl immer diverse Blues-Stücke zum Vortrag kamen. Und man scheute sich nicht, alte Schlager und fränkisches Liedgut zu verjazzen, was besonders auf allerlei Feierlichkeiten und Festivitäten gut ankam. Oft wurde spontan und ohne Gage gejazzt, meist für Bier und Leberwurstbrote. Bald war ganz Franken im Jug-Band-Fieber.
Da der Jug-Bläser für Jahre als Entwicklungshelfer nach Afrika ging und der Ersatzbläser weit entfernt studierte, wurde der Jug durch ein gewaltiges Sousaphon ersetzt. Mittlerweile hatte sich ein versierter Pianist dazugesellt.
Mitte der siebziger Jahre begannen die ersten Tourneen in den Norden der Republik und nach Österreich. In allerlei möglichen und unmöglichen Etablissements erschallte der Jazz, der sich mittlerweile etwas vom skiffleartigen zum New Orleans-Jazz gewandelt hatte. Auch das verjazzte Volks- und Schlagerlied wurde zugunsten alter Kompositionen aufgegeben. Sehr wichtig wurde dann der Tub-Bass, der zu der Band stieß und schließlich der bekannte Nürnberger Allround-Musiker Mitch Sauer, der das Sousaphon mit Helikon und Bass-Saxophon ablöste.
In dieser Besetzung spielt die Band auch heute noch ungebrochen vital, zwar nicht mehr so oft und gar nicht mehr schräg, aber zur Freude aller Fans mit dem alten Grundsatz:
Lieber flotten Jazz als flotten Otto!"

Geblieben ist auch nach mehr als 48 Jahren die unbändige Spielfreude und der Spaß an Arrangements und spontanen Einfällen, die oft während der Auftritte entstehen und bei den Zuhörern immer für ausgelassene Stimmung sorgen.

Die Band spielt unterschiedlichste Stilrichtungen vom frühen New Orleans Jazz mit Jug und Banjo oder Chicago Jazz mit Basssaxofon bis zum Swing mit Gitarre und Kontrabass.
Vorbild der Gruppe ist vor allem Kammspieler
Red McKenzie* mit seinen Mound City Blue Blowers und die Jug- und Washboard-Bands der 20er und 30er Jahre http://www.redhotjazz.com/cwjugband.html oder http://www.redhotjazz.com/memphisjugband.html,http://www.redhotjazz.com/obryant2.html, http://www.redhotjazz.com/osjb.html (Hörbeispiele und Informationen) .

*Red McKenzie (William M.), RedMcKenziegeb. 14.10.1907 in St. Louis, Missouri, gest. 07.02.1948 in New York war ursprünglich Jockey. Spielte selbst Kazoo (blue blowing) und sang, konnte kein Instrument. Seine GruppeMound City Blue Blowers The Mound City Blue Blowersbestand aus und Jack Bland (bjo). 1924 kam Eddie Lang (g) hinzu. Platten nahm die Gruppe ab 1923 auf. Die besten waren The Morning After Blues, Happy Children Blues, What Do I Care, What Somebody Said. Ab 1927 wurde die Gruppe um einige bekannte Musiker wie z.B. Jack Teagarden, Pops Foster, Glenn Miller, Hawkins, Pee Wee Russell erweitert. Bekannteste Titel Tailspin Blues, Hello Lola, One Hour. McK. leitete 1927 zusammen mit Eddie Condon Einspielungen (McKenzie-Condon Chicagoans). In den dreißiger Jahren sang er bei Paul Whiteman und leitete eine Big Band in New York (nach Mosaik Jazzlexikon, 1966, Hamburg).  

Werner Burkhardt schreibt in J.E. Berendt "Die Story des Jazz": "Ein Jockey tauchte da plötzlich in Chicago auf; wohlgemerkt: kein Diskjockey, sondern ein richtiger, der auf einem Pferd ritt. Ein richtiges Instrument hat er nie erlernt. Er konnte etwas singen und sehr schön auf dem Kamm blasen, und wenn er in ein Geschäft ging, um sich einen Koffer zu kaufen, dann wollte er nicht verreisen, sondern eine neue Band gründen. Er war nun einmal fixiert auf den Sound, der entsteht, wenn man mit allerlei Stöckchen auf einen leeren Koffer haut, und nicht selten entging er nur mit Mühe der Einweisung in eine geschlossene Anstalt, denn die Verkäufer der Lederwarengeschäfte waren doch recht verstört, wenn der Kunde sich einen Koffer nach dem anderen vorlegen ließ, nur um draufzuklopfen um Klang und Tonhöhe zu überprüfen. Doch hat dieser Red McKenzie sich große Verdienste um den Jazz erworben; zwar nicht als Musikant, doch als eine Art Manager, der ständig neue Gruppen um sich sammelte, Jobs aufriss, Kontakte zu Schallplattenfirmen knüpfte und Aufnahmesitzungen in den Studios besorgte und überwachte."

Seit dem Jahr 2007 existiert unsere fünfköpfige Swingformation "The Old Swing Boys". Sie besteht aus zwei Saxofonen/Klarinette, Gitarre/Banjo, Schlagzeug und Kontrabass.


Die JBJB besteht aus:

Foto: J. Thiel 

Michael Sauer: 

Saxophone, Klarinette, Gesang, Jug


 

Jörg Gründer

Jörg Gründer: 
Kamm, Gesang, Jug

Michael Gölling

Michael Gölling:

Kämme, Gesang, Jug


Georg Haselbek

Georg Haselbek: 

Piano, Saxophone, Arr.


Ralf Matthes

Ralf Matthes: 

Kontrabass, Sousaphon

Harald Thiel: 

Tenorbanjo, Tenorgitarre

 


Adam Meyer

Adam Meyer:

Waschbrett, Schlagzeug

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