Fee Stracke & Alexander Beierbach - 10 nach 10

15.10.2013 08:52 von Klaus Mümpfer (Kommentare: 0)

 

Fee Stracke & Alexander Beierbach - 10 nach 10 cover

Jazzhausmusic JHM 220

 

„10 nach 10“ ist am Morgen wie am Abend offensichtlich die rechte Zeit, um Musik zu machen. Es ist die Stunde der melancholischen Selbstbesinnung und der Meditation. Jedenfalls die Zeit, kreativ und spontan zu improvisieren und sensibel zu kommunizieren.

 

Die Pianistin Fee Stracke und der Saxophonist Alexander Beierbach nutzen die Stunde zu kammermusikalischen, teils freien, Duos die dahinperlen und schweben, die in ihrer Ruhe eine unglaubliche Spannung erzeugen und von voller Hingabe an die Musik zeugen. Auch das Titelstück „10 nach 10“ fügt sich trotz schnelleren Tempos in diesen Kontext der Versponnenheit und Selbstfindung. Das folgende „Glück Auf!“ zieht seine Spannung aus Ostinati auf dem Flügel und bei aller leichten Überblastechnik erkenntlichen Unaufgeregtheit auf dem Saxophon.

 

Bei gemeinsamen Übungssitzungen für eine CD-Aufnahme des Berliner Sextetts “Gleichwiederda“ entstanden regelmäßige, wundervolle Duo-Sessions mit Musik, Kaffee und Croissants, erläutert der Promotionstext die Vorgeschichte dieser in der Tat wundervollen Erzählungen zweier Musiker, die sich gefunden haben und in kunstvollen, aber keinesfalls gekünstelten, Interaktionen die Bälle zuspielen.

 

Die Titel der Eigenkompositionen weisen auf persönliche Stimmungen und Erlebnisse hin. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Stücke so emotional und natürlich daherkommen. Mit „10 nach 10“ präsentiert das Duo Fee Stracke und Alexander Beierbach elf musikalische Miniaturwelten, in die sich die Zuhörer versenken können.

 

(km)

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