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| Allgemeiner Jazz-Talk Hier geht's querbeet um alles was mit Jazz auch nur im entferntesten zu tun hat... |
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#1
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„Ich möchte, dass die eigentlichen Elemente des Jazz nicht vergessen werden. Deshalb interessieren mich auch gerade einige der großen alten Jazzmusiker ganz besonders. Dizzy haben wir erwähnt, auch Sonny Rollins, Elvin Jones …“ „Der Rhythmus ist überhaupt das Wichtigste am Jazz.“ (in J.E. Berendt, Ein Fenster aus Jazz, 1977) (Ich sehe in der Jazz-Geschichte keinen größeren Meister der Rhythmik als Steve Coleman. Das ist einer der Gründe, warum ich die Hypothese wage, er zähle zu den „Großen“ – wie Mangelsdorff sagt. Aber das ist natürlich eine „ungeheuerliche“ Behauptung. Vergessen wir das!) |
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#2
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Es gibt eine Jazzthetikausgabe vom Okt.88 mit einem Interview von Cecil Taylor,die Überschrift heißt:Rhythm is the Core und bez. sich auf eine Aussage C.Ts,der durch sein Spiel den Rhythmus in den Vordergrund stellt,ich muß sagen,Recht hat er.Es gibt bei der subjektiven Wahrnehmung immer den nicht zu unterschätzenden Aspekt der Konditionierung,ich bin gern bereit,darüber ernsthaft zu diskutieren,nur jetzt gehe ich erstmal zu Hertha(Fussball).
Der Maestro heißt C.Taylor und das ist er wirklich. Fussballerische Grüße aus der Hauptstadt wünscht PSI |
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#3
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Cecil Taylor: „Für mich ist das Klavier nichts als eine Trommel mit 88 Tasten und die Saiten sind dazu da, um sie anzuschlagen …“ (Kunzler, Jazzlexikon)
Weil Jürgen vom „Hürdenlauf“ Monks geredet hat: Ekkehard Jost vergleicht Cecil Taylors Spiel mit „den alternierenden Schritten und Sprüngen eines Hürdenläufers, dem man allerdings die Hürden etwas unregelmäßig verstellt hat“. (Kunzler, Jazzlexikon) Berendt im Jazzbuch: Cecil Taylors Intensität werde gespeist aus – wie er selbst sagt – „der magischen Erhebung des Geistes in einen Zustand der Trance“ und habe deshalb zu tun mit „religiösen Kräften“ im Sinne der afrikanischen Überlieferung. (Jazzbuch) |
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#4
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Die Zitate sind vom Fleck weg stimmig,ich vermisse in diesem Forum nur das Interresse für diesen großartigen Musiker,oder sage mal so:
die sogenannte freie Musik wird nur auf frei beschränkt,Nuancen in dieser Sparte scheinen garnicht wahrgenommen zu werden.Bei mampf fällt mir seine Ehrlichkeit positiv auf,wenn er schreibt,das er bei sogenannter Freemusik einen Koller kriegt oder so,andererseits mit Hingabe Steve Colemans Musik seziert.Wenn du irgendwann mal bei C.Tayloraufnahmen einen Kick kriegst,dann bereicherst du dich bestimmt genauso an diesen berauschenden Tönen(auch nicht immer!), meine Referenzaufnahme z.zt.cd"Nailed" mit Evan Parker,Barry Guy& Tony Oxley von1990 live aus Berlin.Ich muß gestehen,das die Aufnahmen ja alt sind und das C.Taylor mit fast 80Jahren sich Ruhe gönnt.Aber solche Kammermusik bekommt man selten zu hören. In dieser schnellebigen Zeit ist mein Steckenpferd ja schon antik, es muß ja immer was neues her im Jazz,sonst ist er nüscht mehr wert. Mit Konditionierung meine ich die Hörgewohnheit von Musikkennern(wozu ich Jazzhörer zähle). |
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