sharif
06.05.2006, 23:18
Hallo allerseits,
ich bin ganz frisch hier im Forum. Meine Leidenschaft ist der improvisierte Jazz. Soll ich Free-Jazz sagen? Mit anderen Worten: Ich habe noch kein Peter Brötzmann Konzert in meiner näheren Umgebung (Rhein-Main-Gebiet) verpasst. Zuletzt habe ich Brötzmann in der Alten-Oper in Frankfurt zusammen mit dem Ensemble Modern hören können. ... Naja, Jazz war das nicht. Wenn vier Perkussionisten mühevoll vom Notenblatt lesend versuchen, einen Jazz-Drummer zu ersetzen ... schon komisch.
Aber darum gehts mir nicht.
Ich war Zeuge eines wunderbaren Konzerts James Blood Ulmers beim Jazz-Festival in Münster 1999. Damals spielte Ulmer in der "New York Jazz Quartett"-Besetzung zusammen mit John Hicks (piano), Reggie Workman (bass) und Rashid Ali (drums). Nach etwa einer halben Stunde hatten dreiviertels des Publikums den Konzertsaal verlassen. Die gesunde westfälische Luft schien besonders James Blood Ulmer im Kopf zu dröhnen. Mit anderen Worten: es war grausam.
Der tapfere Rest durfte dann allerdings eine sich langsam zusammefindende und immer besser spielende Band erleben. Wie oben gesagt, es war eines meiner schönsten Konzerterlebnisse.
Soweit ich weiß, wurde damals das Konzert vom WDR mitgeschnitten. Ich habe da schon mal nachgefragt aber keine Antwort bekommen.
Mein Frage: Hat von Euch jemand dieses Konzert in Erinnerung und vielleicht noch einen Mitschnitt?
Vielen Dank!
Gruß, Sharif
ich bin ganz frisch hier im Forum. Meine Leidenschaft ist der improvisierte Jazz. Soll ich Free-Jazz sagen? Mit anderen Worten: Ich habe noch kein Peter Brötzmann Konzert in meiner näheren Umgebung (Rhein-Main-Gebiet) verpasst. Zuletzt habe ich Brötzmann in der Alten-Oper in Frankfurt zusammen mit dem Ensemble Modern hören können. ... Naja, Jazz war das nicht. Wenn vier Perkussionisten mühevoll vom Notenblatt lesend versuchen, einen Jazz-Drummer zu ersetzen ... schon komisch.
Aber darum gehts mir nicht.
Ich war Zeuge eines wunderbaren Konzerts James Blood Ulmers beim Jazz-Festival in Münster 1999. Damals spielte Ulmer in der "New York Jazz Quartett"-Besetzung zusammen mit John Hicks (piano), Reggie Workman (bass) und Rashid Ali (drums). Nach etwa einer halben Stunde hatten dreiviertels des Publikums den Konzertsaal verlassen. Die gesunde westfälische Luft schien besonders James Blood Ulmer im Kopf zu dröhnen. Mit anderen Worten: es war grausam.
Der tapfere Rest durfte dann allerdings eine sich langsam zusammefindende und immer besser spielende Band erleben. Wie oben gesagt, es war eines meiner schönsten Konzerterlebnisse.
Soweit ich weiß, wurde damals das Konzert vom WDR mitgeschnitten. Ich habe da schon mal nachgefragt aber keine Antwort bekommen.
Mein Frage: Hat von Euch jemand dieses Konzert in Erinnerung und vielleicht noch einen Mitschnitt?
Vielen Dank!
Gruß, Sharif