Der Klarinettist Benny Goodman war in den 30er Jahren nicht nur als Leader einer der populärsten Big Bands sehr erfolgreich, sondern beeinflußte auch mit seinen Combo-Besetzungen den Bereich des kammermusikalischen Jazz. Die Musik dieser »Small Groups« um Benny Goodman, Vibraphonist Lionel Hampton und Gitarren-Pionier Charlie Christian steht im Mittelpunkt unseres Repetoires.
»Air Mail Special«, »Flying Home«, »A Smooth One« und andere Titel aus der Zeit Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre spielen wir in enger Anlehnung an die Original-Arrangements. Daneben haben wir aber auch einige typische Big-Band-Klassiker sowie Jazz-Standards der Swing-Ära im Programm.

Swing Factory Inc.

Die Belegschaft der Swing Factory Inc.

Bei Swing Factory Inc. steht bewährtes Fachpersonal der Frankfurter Jazzszene an den Maschinen:

Hans Rück - Saxophon
Martin Lejeune - Gitarre
Jonas Lohse - Kontrabass
Christoph Aupperle - Vibraphon
Sebastian Corrinth- Schlagzeug

Kontakt

Wenn Sie uns mal live erleben möchten, oder uns für Ihre Veranstaltung oder ein Konzert anfragen möchten, rufen Sie an oder schreiben Sie uns!

Jonas Lohse
Tel. 0160-8540436
E-Mail:

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Hans Rück
Tel. 0171-1216468

Tonträger

Hörbeispiele finden Sie auf www.soundcloud.com

Presse

aus der Frankfurter Rundschau vom 09.01.2001:

Unlängst
Swing Factory: Repertoirepflege

Er war weiß, er war jüdisch, und er hatte eine geheime Vorliebe für klassische Musik. So stellt man sich kaum einen Jazzstar der ausgehenden dreißiger und vierziger Jahre vor, doch Benny Goodman war einer, mehr noch: Sie nannten ihn den King of Swing. Sein sauberer, überschaubarer Jazz war gesellschaftsfähig und taugte auch dem weißen Publikum als Projektionsfläche. Als Bandleader hatte er die besten Musiker seiner Zeit um sich, als Klarinettist war er begehrt wie kaum ein anderer. Aber was interessiert uns das heute? Goodmans Reputation ist anders als die Ellingtons oder Armstrongs etwas ramponiert, das Mehrheitsfähige trägt eben nicht über Jahrzehnte. Aber dass es gute Musik ist, eine Keimzelle gleichsam für vieles, was später folgte, steht außer Frage.

Im voll besetzten Frankfurter Jazzkeller bei der Tribute to Benny Goodman der Swing Factory blühten Goodmans Sounds neu auf, dieser leichte, oft schwebende Swing mit seinen perfekt austarierten Bögen und Melodielinien. Harry Petersen an der Klarinette war schlau genug, das musikalische Geschehen des Quintetts nicht nur auf sich zu fokussieren. Gerade für die Gitarre Martin Lejeunes machte er mehrfach Platz, ein cleverer Schachzug, denn Lejeune gehört zum Spannendsten, was der Frankfurter Jazz zur Zeit zu bieten hat, selbst in einem so klar eingegrenzten Kontext wie einem Goodman-Tribute. Unaufgeregt und gelassen spielt Lejeune, getragen von einer straighten Rhythmusgruppe und weit weg von dem, was man Innovation nennen könnte, aber eben hoch musikalisch. Und das ist doch auch mal was...
gor