Blick auf Manhattan von der Staten Island Ferry - Copyright: F. Schindelbeck

© Frank Schindelbeck
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DRINKS 

Braune Papiertüten schützen die kleinen Amerikaner bis 21 Jahre vor dem verderblichen Augenkontakt mit alkoholischen Getränken. Es ist in NY bei einer Strafe von 25$ oder arrest verboten in der Öffentlichkeit Alkoholika zu trinken. 
Bei meinem letzten Aufenthalt konnte ich allerdings lesen, daß der Alkoholkonsum auch aus der Tüte schon verboten ist. Gerne wird von Jugendlichen New Yorkern auch Coke aus der Tüte gesüffelt... Der Umgang mit alkholischen Getränken ist wohl noch aus Prohibitionszeiten geprägt....

Um alkoholhaltige Getränke ausschenken zu dürften benötigen die Betreiber einschlägiger Etablissements die sogenannte "liquor license". Wenn so eine License nicht vorhanden ist heißt es "ab in den nächsten Deli", seinen Bedarf abschätzen, in die braune Tüte packen und zurück. Trifft z.b. auf den Jazzclub "smalls" zu....

 

In New York gilt es auch noch einige andere Gegebenheiten  zu beachten, so ist qua Gesetz verboten:

  • Möwen zu bespucken (früher hatten die possierlichen Tierchen die Aufgabe Müllreste zu entsorgen und sollten dabei nicht gestört werden)
  • Unter der Trockenhaube einzuschlaufen (Damen aufgepasst!)
  • Hunden Grimassen zu schneiden



LAW & ORDER
 

Noch in den 80er Jahren waren die größten Teile Manhattans heruntergekommen wie heute noch große Teile der Stadtteile in der Peripherie. Obdachlose, die auf Einkaufswagen ihre kompletten Habseligkeiten durch die Strassen schoben. Heruntergekommene Gebäude und öffentliche Einrichtungen in einem üblen Zustand, die Strassenkriminalität ausufernd. 
Dann kam Bürgermeister Giuliani und mit ihm das Prinzip "zero tolerance". Manhattan wurde aufgeräumt, die Cops griffen und greifen massiv durch und heute ist Manhattan ein Pflaster, nicht unsicherer als das anderer Großstädte. Obwohl inzwischen auch deutsche Provinzpolitiker das "zero-tolerance-Prinzip" für behäbige deutsche Innenstädte als Vorbild auserkoren haben ist mit diesem harten Vorgehen in der Innenstadt das Problem natürlich keineswegs gelöst und die Problematik nur in die Randbezirke, die anderen Stadtteile verlagert. Dem Tourismus jedenfalls kam dieses Vorgehen natürlich sehr entgegen und inzwischen hinterlassen Millionen von ihnen jährlich Milliardenbeträge im Stadtsäckel.
Die Kehrseite der Medaille ist eine Polizei die des öfteren über die Stränge schlägt und "police brutality" ist ein durchaus typisches Problem in der Stadt. Inzwischen gibt es auch schon Widerstand von Bürgern, denen ihre City allzu "clean" und kontrolliert geworden ist.


HALLOWEEN 

Ende Oktober in New York?
Dann aber den Aufenthalt so legen, daß man Halloween nicht verpasst....

Die heidnischen Ursprünge stammen aus Irland, die Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November symbolisierte im keltischen Jahresablauf den Jahreswechsel der von den Druiden gefeiert wurde. 
In dieser Nacht wurde der Toten Seelen gedacht und dem Todesfürsten Samhain gehuldigt. 

Andere Quellen besagen, daß die Kelten glaubten, daß  in dieser Nacht die im Laufe des Jahres Gestorbenen als Geister wiederkehrten um sich einen neuen Körper zu suchen. Um die Geister zu foppen haben sie sich selbst als Gespenster, Kobolde und Geister verkleidet um als derengleichen zu gelten.

Im 9. Jahrhundert wurde der Brauch von der Katholischen Kirche übernommen, die heidnischen Riten wurden abgeschafft und der erste November wurde zu Allerheiligen, "All Hallow Day".  Der Abend vor diesem Tag war der "All Hallows' Even", daraus wurde dann im Laufe der Zeit das griffige  "Halloween". 

Das Symbol für Halloween - der ausgehöhlte Kürbis "Jack O' Lantern" mit der eingeschnitzten Fratze - geht auch auf die Iren zurück. Die zogen mit ausgehöhlten Rüben durch die Strassen, die durch ein Stück  glühendes Stück Holz erleuchtet wurden. Rüben gab es nicht so viele in Amerika, dafür aber reichlich Kürbisse.....


Heute ist Halloween ein Riesenfest in den USA und speziell in New York. Kinder ziehen verkleidet mit dem Spruch "trick or treat" (= Süßigkeiten her oder wir spielen euch 'nen Streich) durch die Straßen. In Brooklyn ist in manchem Vorgarten kein Ästchen mehr ohne irgendwelchen Halloween-Nippes zu sehen. 

Neben den Kürbissen spielen Gerippe in allen Varianten, Hexen, Gnome und Zwerge die Hauptrolle in dieser Nacht. Die Kostümgeschäfte machen das Geschäft des Jahres und in jedem Laden gibt es reichlichst  Halloweenica....

Ein besonderes Erlebnis ist die Halloween-Parade, ein Riesenzug von Kostümierten und Performances (der allemanischen Fassenacht nicht unähnlich aber wie alles in NY eine Nummer größer, abgedrehter) der von Greenwich Village ausgeht und mit schauerlichen Gerippen, phantastischen Tieren und abgedrehten Typen ein besonderes NY-Erlebnis ist.

Einige PHOTOS DAZU FINDEN SICH HIER



CITY PASS  

Für das normale New York Touristenprogramm empfiehlt sich die Anschaffung des New York City Passes. 
28$ kostet der Pass und damit die Hälfte von dem was man für die einzelnen Attraktionen zusammen löhnen müsste. Enthalten ist der Eintritt für:
Empire State Building, Intrepid Sea Air Space Museum, Metropolitan Museum of Art, American Museum of Natural History, World Trade Center, The Museum of Modern Art (MOMA).
Zu bekommen ist der Pass an jeder der genannten Stellen.



INFORMATION  

Nicht jederman skatet durch die Straßen New Yorks mit seinem solarbetriebenen Notebook und Satelliten-Internetanschluß, daher bieten sich als Informationsquelle für den Normalbürger verschiedene Papiererzeugnisse an. Über kulturelle Ereignisse informiert man sich am besten in der VILLAGE VOICE, einer kostenlosen Wochenzeitung die in Verteilerkästen vor allem in Greenwich Village aber auch in ganz NY ausgelegt ist. Selbstverständlich aber  auch im Netz: http://www.villagevoice.com. Im Jahresrückblick "best of nyc1999"  wurden als "best all-night jazz venue" smalls und als "best european jazz club on this side of the atlantic das Sweet Basil ausgezeichnet....mehr zum Jazz in New York...

Natürlich ist auch die New York Times mit ihrer kiloschweren Print-Sonntagsausgabe eine gute Informationsquelle.

Im Netz zu empfehlen: 

The New York Insider

Ein Aachener in New York: Oliver Gaspirtz


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