| Roland Döringer,
geb. 1965 in Dossenheim, begann seine Laufbahn als Bassist zunächst
autodidaktisch in verschiedenen Rock- und Jazzbands. Er absolvierte sein Kontrabass-
Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei
Prof. Thomas Stabenow, das er mit Diplom abschloß. Außerdem studierte er Ethnologie,
Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg.
Bereits Mitte der 1990er Jahre meinte Wynton Marsalis
beim gemeinsamen Spiel: "This guy is really swinging".
Roland Döringer ist ein gefragter Musiker im Bereich des Jazz und in anderen Stilrichtungen,
da er nicht nur als souveräner Begleitmusiker, sondern auch als einfallsreicher Solist sein
Publikum zu begeistern versteht. Er wirkte bereits bei zahlreichen Projekten und Produktionen
mit, beispielsweise am Nationaltheater Mannheim, wo er neben einer langjährigen Jazzreihe
auch als Solokontrabassist bei dem Schauspiel "Wie es Euch gefällt" beteiligt war. Er unterrichtet Kontrabass und E-Bass an der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie an der
Musikschule Horrenberg-Dielheim. Außerdem erstellte er ein umfangreiches Kompendium
der Unterrichtsmaterialien für Bass im Bereich der Jazz- und Rockmusik mit dem Titel:
Moderner Bassunterricht
Eine Analyse der gängigen Unterrichtsmaterialien
Biographie
Ab 1983 E-Bass als Autodidakt.
Später Kontrabassunterricht
bei Fritz Zander (Nationaltheater Mannheim), Johannes Schädlich, Gerd Mayer-Mendez.
Studium klassischer Kontrabass bei
Dieter Winkler (Pädagogische Hochschule Heidelberg) und Michael Schneider (Theather
Heidelberg).
1991-1997: Studium an der staatlichen
Hochschule Stuttgart bei Thomas Stabenow (Kontrabass), Thomas Heidepriem
(E-Bass), Paul Schwarz (Klavier) und Klaus König und Frank Sikora (Komposition
und Arrangement).
1997-2003: Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg in den Fächern
Ethnologie, Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft mit Abschluss Magister Artium.
Aktuelle Forschung im Bereich Klezmer und Balkan.
Beschäftigung mit dem Thema "Rassistische Klischees und Stereotypen in Jazz, Pop und Weltmusik".
Referent beim internationalen Symposium
Klezmer and other "other" musics in Weimar,
Juli 2007.
Workshops bei Wynton Marsalis,
John Clayton, Bud Shank, Adelhard Roidinger, Peter Herbolzheimer u.v.a.
War Mitglied in den Jazz-Bigbands
"Galapagos" und "Big-Band-70"; sowie den Symphonieorchestern der Universität sowie der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg; anschließend Hochschul-Bigband unter der Leitung
von Erwin Lehn. Derzeit Mitwirkung bei mehreren Sinfonie- und Kammerorchestern im Rhein-Neckar-Kreis.
Mitwirkung bei einer Kurzfilmproduktion
des Saarländischen Rundfunks zum Thema freie Improvisation ("Dulab`n
Blu Zing - Jazz oder nie").
Regelmäßige Arbeit mit zahlreichen Ensembles im Rhein-Neckar-Raum, beispielsweise
mit Christian Eckert, Anke Helfrich, Bernhard Sperrfechter, Jutta Glaser, Laurent Leroi
und Erwin Ditzner (Ditzners Club etc.).
Mitwirkung bei zahlreichen
Projekten und verschiedenen CDs als Bassist und Komponist.
Seit 1989: Freie Unterichtstätigkeit
auf den Instrumenten Kontrabass und E-Bass.
Seit 1999: Lehrer an den Musikschulen
Rauenberg und Horrenberg-Dielheim.
Seit 2002: Hauptfachlehrer
für Kontrabass und E-Bass an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Liveauftritte mit Joe
Gallardo, Jon Hendricks, Benny Golson, Tony Lakatos, Thomas Anders, Xavier Naidoo,
Janice Dixon, Lilly Thornton, Helena Paul, Nicole Metzger, Karl Frierson, Allen Blairman, Meinhard
Obi Jenne, Ull Möck, Ekkehard Rössle, Daniel Prandl und vielen anderen.
Teilnahme an zahlreichen Tourneen
in Deutschland, Schweiz, Österreich, Rumänien, Griechenland,
Türkei, Georgien.
Mit dem Trio Triplicated
präsentierte er die CD Appearance, auf der fast ausschließlich
Eigenkompositionen der drei Musiker zu hören sind.
Spielte zusammen mit dem Schlagzeuger
Meinhard Obi Jenne in der Band Paata´s Jazztett des georgischen
Klaviervirtuosen Paata Demurishvili (siehe Jazzpodium November 1999), das
mit der Debut-CD Georgia überregionale Anerkennung erlangte.
2001-2002: Arbeit als Solo-Kontrabassist
im Schauspielhaus des Nationaltheaters Mannheim - in Shakespeares
Stück Wie es Euch gefällt, bei dem er auch als
Komponist beteiligt war.
Außerdem arbeitete er
mit internationalen Bands wie der argentinischen Tangoformation Tranvia
oder der Bluesband der amerikanischen Sängerin Sydney Ellis und
war an mehreren Tourneen innerhalb und außerhalb von
Deutschland beteiligt.Ferner spielte er traditionellen New Orleans Jazz und Dixieland mit der Gruppe Simply Swing.
Diskographie
Mike Hennessey. Lilly Thornton
u.a.: CD "Remembering Dinah - A Salute To Dinah Washington", (Hot Shot
Records 1996).
Triplicated: CD "Appearance",
(Organum Musikproduktion 1997).
Hip Rick & the Masters of
Jazz: CD Saxopop, (Golden Note Records 1997).
Valenthin Engel: CD " Best of
Valenthin Engel", (MKW Records 1997).
Paata Acoustic Jazz Trio: CD
"Georgia", (In & Out Records 1998).
Four for Jazz: CD "Four for
Jazz" (mit Allen Blairman, Paata Demurishvili, Rick von Bracken. Rec. 1995),
(Casino Records 2000).
Cool
Cats Orchestra: CD "Cool Cats eat Hot Dogs", (Casino Records 1999).
Caminando: CD "Caminando Con
Fé" (Salsa, Son etc.), (Casino Records 2000).
Meinhard Obi Jenne Group: CD
"Meets Lilly Thornton" (Live in Rogers Kiste), (Mons Records 2000).
Triplicated: CD "Crossroads
& Changes", feat. Paata Demurishvili (Casino Records 2000).
El Tranvia: CD "Buenos Aires Hora Zero – Stunde Null" (Tango Argentino), (Latin Studio
edición del Hito 2002).
FourTeT: CD "FourTeT" mit Allen Blairman, Olaf Schönborn & Claus Kießelbach,
(Beatonal Studio 2005).
Klezmer Quartett Heidelberg: CD
"L`Chaim" (g-productions, Mai 2005).
Kate Michaels: CD
"The Best Things In Life Are Free" featuring The Red Thread Trio, (Michaels Media Records 2007).
Moderner Bassunterricht
eine Analyse der gängigen Unterrichtsmaterialien
für Jazz, Rock und Pop
In den letzten Jahren nahm
die Zahl der Neuveröffentlichungen im Bereich der Instrumentalschulen
kontinuierlich zu. Inzwischen ist der Markt überschwemmt von einer
Vielzahl qualitativ sehr unterschiedlicher Materialien, so daß eine
Orientierung immer schwieriger wird. Daher ist die Idee des Heidelberger
Diplom-Musiklehrers und Autors Roland Döringer ebenso innovativ wie
sinnvoll: ein Nachschlagewerk speziell für Bassisten, das einen schnellen
Überblick über das vorhandene Material ermöglicht. Es eignet
sich generell für alle am Bass-Spiel Interessierten und darüber
hinaus auch für unterrichtende Instrumentallehrer beziehungsweise
beratende Fachhändler. In einer bisher einzigartigen Form zeigt es
Perspektiven auf, die bei der Erstellung qualifizierter Fachliteratur für
einen zeitgenössischen Instrumentalunterricht unentbehrlich sind.
(R&R Music)
"Das vorliegende Handbuch stellt eine sinnvolle Orientierungshilfe in dem
immer größer und unüberschaubarer werdenden Angebot an Unterrichtsmaterialien dar.
Die Ausführungen basieren auf einem fundierten Fachwissen des Autors und zeichnen sich durch originellen sprachlichen Stil aus."
(Professor Thomas Stabenow - Staatliche Hochschule für Musik Mannheim)
"Dieses Buch gehört in
den Schrank eines jeden auch nur halbwegs professionellen Basslehrers"
(Bass Professor 2000)
Kontakt
Roland Döringer
Schwabenheimerstraße
31
D-69221 Dossenheim
+ 49 (0) 6221 - 86 21 26
E-Mail: Roland_Doeringer@web.de
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